Zum Inhalt

Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

Zu den Funktionen

Die Presse

Am Dienstag waren Leute von Norran, der lokalen Zeitung Skellefteås da, um mich zu interviewen und zu fotografieren. Sie finden es wohl interessant, dass ein Deutscher nach Skellefteå kommt, um hier zu arbeiten. Nach einem kurzen Interview hat der Journalist dann beschlossen, heute mit mehr Zeit noch einmal wiederzukommen.

Mehr Zeit heißt zum einen ein kurzes Fotoshooting am Vormittag bei bestem Wetter, erst vor einem der Holzhäuser in der Bonnstan, dann auf der Lejonströmsbron, der ältesten Holzbrücke Schwedens, die 1737 erbaut wurde. Ich muss zugeben, dass ich schon ein bisschen zusammenzucke, wenn der Fotograf keine Verschlusskappen auf den Objektiven hat und die Linsen mit dem T-Shirt sauber reibt.

Mehr Zeit heißt zum anderen dann ein neunzigminütiges Interview auf Englisch nach der Arbeit. Ich frage mich, was der junge Journalist mit den vielen Seiten Notizen anfangen will. Leider wird durch den intensiven Kontakt mit der schwedischen Sprache mein Schwedisch nicht besser, wohl aber mein Englisch schlechter. Aber ich werde bestimmt bald lesen können, was ich gesagt habe.