Zu Hause
Nach drei Wochen Jazztour in Deutschland bin ich wieder zu Hause. Ich bin ganz schön platt. Das Anstrengende am Musik machen ist nicht das Musik machen an sich, sondern die Autofahrten, das Warten und das Fehlen jeglichen Tagesrhythmus. Die letzten vier Tage haben wir in Hamburg, Düsseldorf, Köln und Mannheim gespielt. Dann bin ich wieder mit dem Auto nach Recklinghausen mitgefahren, um heute früh nach viereinhalb Stunden Schlaf den Regionalzug zum Flughafen Düsseldorf zu nehmen. Von dort bin ich erst nach Stockholm und dann weiter nach Skellefteå geflogen.
Als ich heute den 14:25-Flug von Stockholm nach Skellefteå genommen habe, bin ich nicht nur in den Norden, sondern auch in die Dunkelheit geflogen, denn hier geht die Sonne jetzt schon um kurz nach halb drei unter. Leider liegt kein Schnee, sondern es ist nass (und glatt). Dadurch wirkt es auch viel dunkler, als wenn der helle Schnee alles Licht reflektiert.
Wenn es nach mir ginge, läge hier jetzt mindestens ein halber Meter Schnee und die Ostsee wäre kilometerweit gefroren. Erzählt das aber bloß nicht weiter, denn wenn meine Nachbarschaft das erfährt, dann jagt sie mich womöglich davon. Hier verbindet man mit Schnee vor allem Arbeit, keine Naturromantik.























































































