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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Lövånger Kyrkstad – das Kirchendorf in Lövånger

Heute war ich in Lövånger, 40 Kilometer südlich von Skelleftehamn, und war überrascht, dass es dort auch ein Kirchendorf gibt, wie hier die Bonnstan. Im Gegensatz zu den unlackierten Blockhäusern der Bonnstan sind hier die Häuser im typischen falunrot gehalten und wirken mit ihren gelben Fensterläden um Jahrhunderte moderner. Doch auch diese „Kyrkstad“ ist Jahrhunderte alt, die ersten Häuser wurden wohl 1642 errichtet, wenn auch bestimmt nicht die von mir fotografierten. Das nächste Mal muss ich mir auch die Kirche anschauen, denn die ist wohl um 1500 errichtet worden.

Lövånger kyrkstadLövånger kyrkstad

Lövånger kyrkstad

Erst schien die Sonne, die für freundliche Farben aber extrem harte Kontraste sorgte. Die Schattenseite der roten Holzhäuser wirkte fast schwarz. Dann kam eine große Quellwolke und parkte zwischen Sonne und Lövånger. Damit waren zwar die Kontraste milder aber die Häuser wirkten ein bisschen trist gegen den blauen Himmel. Man sollte einfach um die Mittagszeit keine Fotos machen.

Zum SockenmuseumSehr schön fand ich das Schild „Sockenmuseum“. Sollten hier all meine Socken gelandet sein, die nie den Wag aus der Waschmaschine wieder zurückgefunden haben? Zu Hause hat mir das Internet dann beigebracht, dass Socken ein altes nordisches Wort für Kirchspiel oder Landgemeinde ist. Das steht sogar in der deutschen Wikipedia.

Abgebrochene Kajaktour

Heute wollte ich Kajak fahren. Eventuell zu ein paar neuen Inseln, zum Beispiel zu Nörd- und Sör-Olsgrundet, die auf der anderen Seite der industriell genutzten Halbinsel Rönnskär liegen. Und als ich heute morgen an der Bucht schaute, sah alles perfekt aus. Das Meer war klar, fast ohne Wellen, der Himmel blau, wenig Wind und schon 16 °C. Als ich eine Stunde später im Kajak saß, war die Bucht aber von vielen kleinen Zappelwellen, die alle gerne ins Kajak wollten, bedeckt. Ein paar ist das auch gelungen, denn bin ohne Spritzschutz gefahren, da zwischen meinen Knien die wasserdicht verpackte Kamera ihren Platz hat. Ich bin dann durch den kleinen Kanal, der Rönnskär teilt, gefahren, was die Seeschwalben ziemlich störend fanden. Mit großem Gekreische flogen sie um mich herum und manchmal auch auf mich zu. Aber bald war der Kanal durchquert und ich hatte Blick auf das Reiseziel. Allerdings war es windiger als erwartet und so bin ich erst einmal zu der nächsten Insel Kalkgrundet gefahren, bin einmal um sie herumgelaufen und habe etwas gegessen.

Dieser Kanal teilt die Halbinsel RönnskärBlick von der Insel Kalkgrundet

Am Ufer der Insel gab es drei Miniminibuchten, zwei Stellen, an denen Fischernetze befestigt waren, viele Erlen und viele Käfer, die gerne Erlenblätter fressen.

Der Ankerstich hält ein Fischernetz Ein „Prächtiger Blattkäfer“

In Richtung Osten konnte man die Insel Sör-Olsgrundet mit ihrem kleinen Leuchtfeuer sehen, in Richtung Westen hingegen hingen dicke, dunkle Haufenwolken, die um die Wette quollen. Ein erstes Grollen war auch schon zu hören. Damit ich nicht auf der Insel bei Gewitter festsitze, bin ich schnell aufgebrochen und rasch wieder ans Festland gepaddelt. Hier habe ich mich wieder sicher gefühlt und da die Gewitter im Westen hängen blieben, konnte ich in Ruhe zurück paddeln. Um einiges früher als eigentlich geplant war ich wieder zu Hause.

Blick auf die Insel Sör-OlsgrundetGewitter über der Stadt

Später habe ich gehört, dass es über der Stadt unwetterartigen Regen gegeben hat und auch ordentlich geblitzt und gedonnert. Hier in Skelleftehamn ist heute kein Tropfen herunter­gekommen, aber wir hatten ja Gewitter und Starkregen gestern schon:

Gestern: Pladderrregen

Plan für diesen Sommer: Mindestens eine Zweitagestour mit dem Kajak. Ich bin sehr gespannt, wie viel in das Kajak wirklich hineinpasst: Zelt, Schlafsack, Isomatte, Kocher, Wasser, Essen, Kamera, Ersatzkleidung …

264.3

Dieser Artikel ist Teil der siebenteiligen Serie Norwegen 2013.

264.3, das zeigte mein Kilometerzähler an, als ich heute das Auto nach vierzehn Tagen und einigen Stunden Reise wieder auf meiner Einfahrt abstellte. Das ist allerdings ein bisschen untertrieben, denn in Wirklichkeit bin ich 2264,3 Kilometer gefahren:

Skelleftehamn (S) – Haparanda – Övertorneå – Pello (FIN) – Pajala (S) – Karesuando – Kilpisjärvi (FIN) – Skibotn (N) – Gryllefjord – ⚓ – Andenes – Kabelvåg – Fiskebøl – ⚓ – Melbu – Haukenes/Stokmarknes – Riksgränsen (S) – Gällivare – Solberget – Vuottas – Råneå – Skelleftehamn. Die mit ⚓ markierten Strecken sind Fähren.

Das war eine richtig schöne Tour, auch wenn ich froh bin, wieder zu Hause zu sein, denn lange Autofahrten alleine liegen mir nicht so. Vor allem in Norwegen finde ich das Auto fahren nicht leicht.

Autofahren in Norwegen

Kennt Ihr die Schilder 105 Doppelkurve und 120 Verengte Fahrbahn? Diese Schilder gibt es in Norwegen zu Hauf, bevorzugt wenn man bebautes Gebiet verlässt und wieder 80 fahren darf. Ich muss immer lachen, wenn ich die Schilder sehe, denn ich finde, dass in Norwegen fast alle Straßen eng und kurvenreich sind und man die beiden Schilder eigentlich nur einmal an der schwedisch-norwegischen Grenze aufstellen müsste.

Oft schaffe ich es aber gar nicht, 80 zu fahren, denn ich kenne die Strecke nicht. Und selbst wenn ich 80 fahre, habe ich meistens eine Schlange norwegischer Autos hinter mir an der Stoßstange kleben. Sie wollen alle schneller fahren, obwohl auch kleine Geschwindigkeitsübertretungen in Norwegen sehr teuer sind, denn da ist man schnell 500 Euro oder mehr los! Lustigerweise nutzen die Norweger oft keine geraden Strecken, um mich zu überholen, sondern die seltsamsten und meiner Meinung nach gemeingefährlichen Kurvenabschnitte. Im Straßenverkehr scheinen mir die Norweger wesentlich ungeduldiger als die Schweden zu sein – aber – gehupt wird auch hier nicht.

Autofahren in Schweden

Im schwedischen Inland sind es meistens die Rentiere, die den Verkehr bremsen. Ich habe irgendwann aufgehört, die Rentiere auf der Straße zu zählen, aber vier Typen von Rentieren im Straßenverkehr ausgemacht:

  • 1. „Waldflüchter“ – Die Rentiere springen direkt seitlich in den Wald. Sehr praktisch
  • 2. „Blockade“ – Die Rentiere stehen auf der Straße und glotzen. Erst wenn man sie fast mit der Stoßstange berührt, gehen sie leicht widerwillig zur Seite
  • 3. „Marathon“ – Die Rentiere galoppieren lange Strecken auf der Straße vor einem her und lassen einen weder links noch rechts vorbei, ehe sie schließlich seitlich in den Wald springen
  • 4. „ABC-Schütze“ – Die Rentiere laufen einem im Gänsemarsch auf der linken Straßenseite entgegen und laufen gesittet weiter. Vorbildlich, aber selten

Auch wenn mir die Autostrecken manchmal lang geworden sind, hat es doch Spaß gemacht, die vielfältigen Eindrücke der Fahrt in sich aufzunehmen und zu erleben: Die tiefen Nadelwälder, die klaren blauen Seen, die weiten gelbgrünbraunen Moore, die runden Hügel, das kahle schwedische Fjäll, die kleinen Bäche und die großen Ströme, die verschneiten und vergletscherten norwegischen Berge, die sich tief ins Land einschneidenden Fjorde. Die Kiesufer, die weißen Sandstrände mit türkisblauem Wasser, die losen Birkenwäldchen, die Wiesen und Weiden, die kleinen Tümpel. Die großen Brücken, die schönen Uferstraßen, die kleinen weißen Kirchen, die roten Fischerhütten, die kleinen Boote, die großen Schiffe. Nur die Tunnel find ich doof: Sehr eng, düster und langweilig. Aber speziell auf den Lofoten geht es nicht ohne sie.


Die nächsten Tage werde ich Artikel über die Lofoten und über die Vesterålen schreiben. Heute zeige ich nur zwei Fotos von Solberget, wo ich – wie so oft – Zwischenstopp gemacht habe, um Dirk und Silke sowie Jochen zu besuchen. Eines habe ich gemacht, als Jochen die Rentiere gefüttert hat, das andere hat Jochen gemacht, als der riesige Hund Odin sich von mir streicheln und kraulen ließ. Danke, Jochen, für das schöne Foto!

Abendliche RentierfütterungOdin und ich (Foto: Jochen)

… und noch ein Foto, welches ich jedes Mal machen möchte, wenn ich die schöne alte Hütte/Scheune kurz hinter der Polcirkeln-Hütte sehe. Heute bin ich endlich mal ausgestiegen und habe ein Foto gemacht:

Hütte im Moos

Am Abend wird es dunkel

Wie schnell das geht! Gestern vor einem Monat hatte ich in Svolvær noch Polartag, will sagen, die Sonne war Tag und Nacht über dem Horizont, und heute ging sie schon um zwanzig vor neun unter. Ich bin erst kurz nach acht mit dem Auto zur nahen Lotsenstation gefahren und habe es nicht einmal mehr geschafft, einen schönen Platz zu finden und das Stativ aufzubauen, ehe ich die Insel Gåsören fotografierte. Aber das Tele hat einen Bildstabilisator und bei ISO 800 waren die Verschlusszeiten auch noch kurz genug, um scharfe Fotos aus der Hand zu schießen.

Gåsören in der Abendsonne

Bei Tagestemperaturen von über zwanzig Grad wie heute mag ich nicht an den nahen Herbst denken, aber die frühen Sonnenuntergänge zeigen, dass der Hochsommer vorbei ist. Etwas Gutes hat das Ganze: Ich kann nicht nur wieder Sterne sehen, sondern vielleicht auch bald wieder das erste Polarlicht. Ich bin gespannt, wann!

Abendlicher Blick

So ein schönes Nordlicht schon im August!

Wenn man früh schlafen gehen möchte, dann sollte man nicht um zehn Uhr noch kurz vor die Tür schauen. Denn dort war schon zum zweiten Mal diesen August schönes Polarlicht am Himmel. Manchmal frage ich mich, ob das schon als Zwangshandlung gilt, wenn ich wieder Kameras und Stativ ins Auto packe und an den kleinen Strand fahre. Aber dieses Mal hat es sich wirklich gelohnt, denn dies war glaube ich das bisher stärkste und schönste Polarlicht hier über meinem gewählten Zuhause in Nordschweden.

Fast anderthalb Stunden habe ich am Strand von Storgrundet gestanden und beobachtet, wie sich die Girlanden der Aurora immer wieder neu geformt haben und weiter aufgestiegen sind, bis die Hauptgirlande genau über mir im Zenith war. Und irgendwann war der ganze Himmel voller Licht, meist schwach, aber immer wieder am West- und Osthorizont sich neu aufbauend. Und über der Insel ging gleichzeitig der warm leuchtende Halbmond auf.

Nordlicht am Dämmerungshimmel

Polarlicht über dem Bootsanleger

Ich habe auch ein paar Aufnahmen mit Fischauge gemacht, bin aber nicht so wirklich zufrieden, nicht nur, weil ich nicht richtig manuell fokussiert habe, sondern auch, weil die Farben künstlicher und flacher wirken, was aber an der Kamera liegt. Ich stelle allerdings gerade fest, dass das beides bei den fürs Blog verkleinerten Bildern nicht groß auffällt.

Fischauge: Ein großer Bogen über dem HorizontFischauge: Das Polarlicht ist fast über mir

Fischauge: Blick nach obenEs ist immer ein bisschen wie Glücksspiel: Macht man weiter, hört man auf. Nur dass man hier kein Geld, sondern Schlaf los wird. Nun, um viertel nach Zwölf, zeigt es sich, dass es richtig war, nach anderthalb Stunden nach Hause zu fahren, denn in der letzten viertel Stunde ist das Polarlicht verschwunden. Die Polarlichtvorhersage aus Alaska hat für den heutigen Tag übrigens die niedrigste Stufe „1 – Quiet“ vorhergesagt. Soviel zu Vorhersagen …

Falkberget – Nordostseite

Heute Abend habe ich mich zum ersten Mal mit Kirchenslawisch beschäftigt. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Святей Троице во едином существе, с серафимы зовуще: “свят, свят, свят, еси Господи.” — Sṽı͡at̃éy Tróitse vo yed̃ínom sushchestṽé s S̃eraf̃ímï zovúshche: “Sṽı͡at, Sṽı͡at, Sṽı͡at, yes̃í Ghóspod̃i!”

Nun bin ich weder besonders sprachgewandt noch ausdrücklich an der Liturgie der russisch-ortodoxen Kirche interessiert. Nein, ich habe heute zum ersten Mal bei einer Probe von Skellefteås Kammerchor mitgesungen. Und auf dem Programm steht Sergei Wassiljewitsch Rachmaninows Opus 37 „Vesper“. Ein wunderschönes Stück, dessen Noten ich im Bass 1 ganz gut vom Blatt hätte singen können, wenn da nicht der kirchenslawische Text wäre. Die kyrillischen Buchstaben ignorieren wir eh alle, aber auch die Transkription in lateinischen Lettern hat es ganz schön in sich, zumal noch auf jedem dritten Konsonant eine Tilde steht, um diesen als weich zu markieren.

Ich war überrascht, wie gut die Choristen vom Blatt singen, denn die Musik ist nicht einfach zu lesen, auch da es keine Taktarten gibt. Ende Oktober sind die Konzerte, bis dahin muss ich noch oft in die Noten schauen, bis ich mich wohl fühle.


Die Chorprobe war heute um sieben. Da ich schon um viertel vor fünf mit der Arbeit fertig war, bin ich ein kleines Stückchen mit dem Auto gefahren und dann vom Süden her auf den flach ansteigenden Falkberget gegangen. Das schafft man vom Parkplatz in fünfzehn Minuten, wenn man flink ist. Ich bin deswegen einen anderen Weg hinunter gelaufen und war überrascht, wie schroff, felsig und steil die Nordostseite dieses Berges ist. Ich habe fein aufgepasst, dass ich nur dort hinabklettere, wo ich auch wieder hochkomme.

Schroffe Felsen an der Nordostseite

Steile AbbruchkanteEine kleine Schlucht

Toter Ast in der kleinen Schlucht

Leider war die Nordostseite im Schatten, die Sonne im Südwesten und bewölkt war es außerdem. Also nicht gerade günstige Voraussetzungen für schöne Photos. Eigentlich müsste ich einen der nächsten Tage mal vor dem Aufstehen dort hin, oder vielleicht lieber nächsten Juni gegen Mitternacht. Aber, ich hatte ja ohnehin nicht viel Zeit, denn auf mich wartete ja der Kammerchor. Und mit ihm das Kirchenslawisch.

Ganz schön mühsam, diese ganzen Sonderzeichen für das Zitat oben einzugeben. Das  ͡  -Zeichen heißt zum Beispiel „Combining Double Inverted Breve“. Toll!

Sävenäs Maskinhuset

Heute war Tag der offenen Tür beim Maskinhuset Sävenäs. Und da ich die Ankündigung falsch gelesen hatte und schon anderthalb Stunden vor dem offiziellen Beginn da war, konnte ich in Ruhe ein paar Fotos machen, ohne dass andere Menschen mit im Bild waren.

Das Sävenäs Maschinenhaus ist 1906 gebaut worden und bot den Dampfmaschinen Platz, welche die dereinst größte dampfgetriebene Säge Nordeuropas antrieben. Die Säge wurde nach einem ersten Brand 1923 modernisiert wieder aufgebaut, aber ein zweiter großer Brand 1932 beendete die Sägewerksepoche auf Sävenäs. Von den siebziger Jahren an nutzte eine Werkstadt die Gebäude fast vierzig Jahre, ehe sie umzug. Nun dienen die Innenräume als Raum für Meetings und Veranstaltungen aller Art.

Vor allem der Eckraum mit seinen Rundbögenfenstern finde ich sehr schön. Nun bedauere ich es, dass ich heute zum ersten Mal in den Innenräumen war und nicht schon vor der Renovierung. Ich hätte gerne Vergleichsfotos von vor ein paar Jahren.

Das Maskinhuset Sävenäs von außenEiner der Innenräume

Mit seinen romanisch anmutenden Fenstern ist dies mein Lieblingsraum

Internationaler Lebensmittelmarkt in Skellefteå

Diese Woche war „International Street Market“ in Skellefteå. Viele Stände aus Italien, Spanien, Holland, Deutschland, Frankreich und England verkauften Wurst, Käse, Chutneys und viele, viele Süßwaren. Man konnte französisch und griechisch essen und an dem australischen Stand Burger mit Krokodil-, Känguru- oder Kamelfleisch probieren.

Einige Schweden waren vor allem von dem Wort „Holzkohleschwenkgrill“ schwer begeistert. Ich eher von den vielen leckeren Käsesorten. Nun bin ich um 254 Kronen ärmer, aber um einen herben italienischen Käse, vier spanische Salamis, ein „Kashmiri Chutney“ und einen höllenscharfen Chilicheddar reicher. Zu meinem Leidwesen konnte ich mich nicht durch die Kuchen und Nachtische futtern, da ich vor ein paar Tagen begonnen habe, auf Süßkrams zu verzichten. Ganz schlechtes Timing!

Von dem diesjährigen „Matfesten“, dem Essensfestival, welches vor ein paar Wochen stattfand, war ich ziemlich enttäuscht. Dort gab es eigentlich ziemlich das gleiche Essen, was man hier ohnehin jeden Tag bekommt, bloß mit Plastikgabel auf Pappteller. Das passt vielleicht gut zu denjenigen Schweden, für die Tacobuffet die höchst denkbare Exotik darstellt, aber ich fand es langweilig.

Der Markt diese Woche hat mir hingegen sehr gut gefallen, zumal es schön ist, wenn auf dem sonst eher kahlen und trostlosem Marktplatz etwas los ist. Ich hoffe, dass es nächstes Jahr wieder stattfindet und die Händler wiederkommen. Denn für die ist es ein ziemlicher Ritt nach Skellefteå, selbst wenn sie aus Heikendorf bei Kiel stammen und damit die Fähren nach Göteborg und Oslo fast vor der Haustür haben.

Krokodil, Känguru und Kamel beim Australian BarbequeEin schweres Wort für die Schweden: HolzkohleschwenkgrillSpanische Salami vom FeinstenThe British Fudge Company

Jetzt muss ich noch Brot kaufen – das gab es dort leider nicht, weil das ja immer frisch gemacht werden muss – und dann werde ich mich den neuerworbenen Käsesorten widmen.

Die Farben des Herbstes

Was sind denn nun die Farben des Herbstes? Ist es das neblige Grau, welches mich heute morgen an der Ostsee empfing, oder sind es die knalligen Farben der ersten Blätter, die sich hier gelb, orange oder rot verfärben?

Grau …

… oder bunt?… oder bunt?

Nächtliche Baustelle

Nach einem Jahr ist der große Kreisel auf dem Weg zwischen Skellefteå und Skelleftehamn fertig geworden. Ich muss immer noch schmunzeln, denn der Kreisel wurde ja gebaut, um den Verkehr an der Kreuzung bei Bergsbyn zu entlasten. Nun, ich finde auch, dass Kreisel praktisch sind, aber ich habe mich immer gefragt, „Ja welcher Verkehr denn?“. Dass man manchmal dort anderthalb Minuten stand, wenn man auf die Hauptstraße wollte? Ihr lieben Skellefteåeinwohner, seid Ihr denn nie in einer richtigen Stadt gewesen und wisst Ihr nicht, was Verkehr ist? Letzte Frage ist natürlich zugleich dumm und arrogant. Arrogant, weil sie versucht, meinen Maßstab der deutschen Rushhour um Köln herum auf das eher beschauliche Nordschweden zu stülpen. Und dumm, weil viele Menschen hier mehr herumkommen als ich. Ich kenne ja eigentlich nur Nordeuropa ganz gut.

Etwas Gutes haben die Baustellen, nämlich Fotomotive. Vor einem Jahr habe ich schon einmal fotografiert, da war man noch ganz am Anfang. Den Bau des Tunnels leider etwas verpasst, aber heute bin ich noch einmal stehengeblieben, um die neugegrabene Unterführung zu fotografieren.

Baustelle bei Nacht – der Ton glitzert im Mondschein

Mit dem Begehen war das allerdings ein bisschen schwierig, denn die Schrägen waren glatt wie Schmierseife und der zähe, schlammige Boden in der Mitte klebte wie Kleister. Als ich meine Fotos gemacht habe, waren meine Gummistiefel bestimmt doppelt so schwer, und ich habe sie in Skelleftehamn in der Ostsee gewaschen, um mir nicht das ganze Badezimmer einzusauen.

Herbstspaziergang

Ich habe das Gebiet Vitberget unterschätzt. Nördlich von Skellefteås „Hausberg“ (140m, Skilift) gibt es überraschend schöne Wälder, flechtenbewachsene Felsen, Ausblicke und immer noch viele große Blaubeeren zum Naschen. Und wenn man kurz hinter dem Sendemast steht, kann man auf die weiten Waldflächen nördlich der Stadt blicken. Und man sieht, dass der Herbst Einzug gehalten hat. Nicht nur mit grauen Wolken und kühlen Temperaturen um zehn Grad, sondern auch mit der einsetzenden Laubfärbung der Espen und Birken.

Blick vom Prästfäbodberget

Flechten bedecken die FelsenEine Espe zeigt Gelb

Nachdem ich einmal um den halben Prästfäbodberget gestiegen bin, laufe ich unter den Stromleitungen den Hügel herunter. Dort laufen im Winter die Schneeskooterwege entlang und die Wegweiser zeigen bis ins 130 Kilometer entfernte Umeå. Im Sommer ist man dort alleine, denn die Wege führen über nasses Gelände und jeden Schritt erwarte ich, dass ich Wasser im Stiefel habe. Aber ich habe Glück und bleibe trocken.

Weg unter den Stromleitungen

Wegweiser für SchneeskooterNasser Boden

Teil Zwei des Spazierganges: Hinter dem „Naturstig“ und breiten Bahnen, auf denen Menschen durch den Wald joggen liegt ein Moorsee. Ich finde, Moorvegetation sieht immer ein bisschen herbstlich aus, weil die Moose oft gelblich oder rötlich gefärbt sind.

Am Moorsee

Nach dem MatschgrabenIch wäre gerne noch ein paar Schritte weitergegangen, um den See besser mit aufs Photo zu bekommen, aber dazu ist der Boden zu weich und der Schlamm vermutlich zu tief. Und natürlich passe ich auf – vor allem auf die teure Kameraausrüstung hinten im Rucksack. Auf dem Rückweg, das Moorgebiet liegt hinter mir, trete ich in einen winzigen und vermeintlich flachen Graben und verschwinde mit dem rechten Bein fast bis zum Schritt im Matsch. Soviel zum Thema aufpassen … . Ein Freund von mir hätte vermutlich gesagt: „Es war nur eine Frage der Zeit!“

Der Herbst, der Herbst

Kaum vorstellbar, dass ich vor gerade anderthalb Wochen noch auf der spiegelglatten Ostsee im T-Shirt zur Badestelle gepaddelt bin. Heute morgen empfingen mich dunkle Wolken, aus denen Regen prasselte und Graupel fiel, während kalte Windböen am Haus klapperten.

Das Meer in der nahen Bucht war überraschend ruhig, denn der Wind kam von Norden. An der Lotsenstation gab es hingegen ordentliche Wellen, zumindest für Ostseeverhältnisse. Und dort hockte ich hinter der auf dem Stativ montierten Kamera, sie mit einer Plastiktüte notdürftig vor Regen und Graupel schützend, freute mich über eine warme Jacke mit Kapuze und bereue, dass ich keine Handschuhe dabei habe. Als ich wieder ins Auto stieg, hörte der letzte Graupelschauer auf. Das Autothermometer zeigte 3 °C.

Ostseebrandung

Nachtrag:

Der gleiche Ort, zwölf Stunden später. Anderes Objektiv, anderes Wetter.

12 Stunden später

Fensterbilder

Kevin schreibt aus Lappland vom ersten Schnee, Annika vom Raureif in Südschweden. Wir hingegen hatten fast den ganzen Tag Pladderregen, der so stark war, dass ich nach der Arbeit keine Lust hatte, mich und die Kamera heute noch groß nassregnen zu lassen. Und so habe ich Fotos von drinnen gemacht. Eher aus dem Bereich Experiment als aus dem Bereich „Mein Leben in Schweden“.

Fensterbild 1Fensterbild 2

Heute Abend kommt ein Freund, der sich ziemlich spontan angekündigt hat (Besuch ist toll!) und ich hoffe, dass ich ihm am Wochenende hier mehr als graues Pladderregenwetter bieten kann.

Meeting in Lycksele

Der klare Himmel, dem ich das Polarlicht der letzten Nacht zu verdanken habe, hat die Lufttemperaturen in Skelleftehamn das erste Mal diesen Herbst der Nullgradmarke angenähert und so habe ich heute morgen zum ersten Mal Eis gekratzt.

Von Skellefteå aus sind wir zum Meeting „Smarta tjänster för din kommun i mobilen“ nach Lycksele gefahren. Das ist etwa zwei Autostunden landeinwärts und liegt in der historischen Provinz Lappland am Umeälven. Auf dem Hinweg lag die Lufttemperatur oft unter Null und alle Laubbäume trugen bunte Blätter oder waren sogar schon kahl. In Skelleftehamn beginnen die Jahreszeiten oft später als im Inland, da die Ostsee die Temperaturen puffert: Die Wärme im Herbst und die Kälte im Frühjahr.

Als Mitfahrer konnte ich in Ruhe hinausschauen und sehen, wie die Straße an großen Seen vorbeiführte, an kleinen Mooren, Sumpfflächen mit raureifbedeckten, braunen Grashalmen, auf Brücken über nebelige Flusstäler und am Horizont sah man die ersten flachen Berge.

In Lycksele selbst war herrliches Wetter und es wurde schnell warm. Vom Balkon des „Hotell Lappland“, in dem Meeting war, hatte man einen herrlichen Blick auf den Fluss. Und wenn man die Feuertreppe herunterging und einmal um die Ecke lief, war man schnell am Umeälven, dessen Ufer aber so steil war, dass ich mich nicht ganz herangetraut habe. Zeit zum Fotografieren hatte ich, denn wenn die Veranstaltung von 10 – 15 Uhr geht, schließt das zweites Frühstück, Mittagsbüffet und natürlich die Fika mit ein.

Nach einem guten, aber auch anstrengenden Meeting haben wir uns auf den Rückweg gemacht. Noch einmal zwei Stunden. Obwohl ich nicht selber präsentiert habe, sondern nur für eventuelle technische Fragen mitgekommen bin, fühle ich mich jetzt ganz schön müde.

Hinweg: Brücke über den SkellefteälvenBlick über Lycksele und den UmeälvenMitten in Lycksele am UmeälvenRückweg: Gelbes Herbstlaub prägt die Straßenränder

Zwei Fotos am Morgen

Einen Vorteil hat es, dass die Tage kürzer werden: Man muss nicht mehr um vier Uhr aufstehen, um die Sonne über dem Meer aufgehen zu sehen. Da haben es die Menschen an der finnischen Küste besser, denn bei denen geht die Sonne abends über dem Meer unter.

Da ich heute um viertel vor Sieben aufgewacht bin, habe ich schnell meine Fotosachen geschnappt und bin zur Lotsenstation gefahren. Die rosa Wölkchen waren schon am verblassen und eine viertel Stunde später ging gleich neben der Insel Flottgrundet die Sonne auf.

Rosa Wölkchen vor Sonnenaufgang

Hinter dem Fliegenpilz geht die Sonne auf

Die nächsten Stunden werde ich in geschlossenen Räumen verbringen, denn da haben wir eine Extraprobe mit Skellefteås Kammerchor. In zwei Wochen sind die Konzerte. Auf dem Programm: Vespers (Op. 37) von Rachmaninow.

Die ersten Winteranzeichen

In Latnivaara, Lappland wurden -18.2 °C gemessen, smhi hat seine erste Schneehöhenkarte für die Saison 2013/14 veröffentlicht (Piteå 7 cm) und auch hier hat es das Thermometer tagsüber nicht über 1.1 °C geschafft und alle Pfützen sind gefroren. Schon jetzt, um halb sieben, peilt das Außenthermometer die -5 °C an und viele Birken haben fast schlagartig ihr Laub abgeworfen.

Direkt nach der Arbeit bin ich mit dem Auto zum Hafen „Tjuvkistan“ gefahren und bin kurz vor Mondaufgang dort angekommen. Auch dort lauern die ersten Winteranzeichen: Am Ufer bildet sich das erste, schaumige Eis und selbst auf den sanften Wellen der geschützten Bucht bilden sich die ersten Eisnadeln. Und dann ging über dem Horizont erst fahl, dann goldgelb leuchtend, der volle Mond auf.

Die ersten Eisfladen am Ufer

Eisnadeln auf der OstseeDer Mond geht auf

Vor drei Tagen sah es noch danach aus, dass es in Skelleftehamn heute richtig garstig sein würde: Windstärke 8 und Schneeregen ohne Ende. Aber dann hat sich die Vorhersage immer mehr zum besseren geändert und die gestrige Vorhersage passte nahezu perfekt. Sonne, -4 °C bis +1 °C. Ich habe spaßeshalber Screenshots der Vorhersagen der letzten drei Tage gemacht, immer für den heutigen Freitag.

Ach ja, Freitag! Diese Woche war wirklich viel los auf der Arbeit und eine Lieferung letzten Abend und ich freue mich auf das Wochenende.

Eisige Wellen am Snesviken

Vermutlich waren Teile des Sees Snesviken schon zugefroren gewesen, doch als ich heute bei sehr kaltem Wind zum Ufer gelaufen bin, brachen die Wellen das Eis schon wieder auf. Überall klirrte, sirrte und knisterte es und nur in der kleinen Bucht hinter der Landzunge war das Eis stabil und so dick, dass ich schon darauf stehen konnte. Das habe ich aber nur ausprobiert, weil das Wasser dort sehr flach ist.

Eisfladen auf dem SnesvikenTreibeisstücke treiben auf den Wellen

Grashalme in Eis und Wind

Heute Abend wollte ich die gleichen Motive nochmals im Abendlicht ablichten aber zum einen war die Sonne schon zu niedrig und das Eis lag wieder im Schatten, zum anderen haben die Wellen das Eis schon relativ kleingemahlen. Ein Motiv von heute Nachmittag:

Eiskante auf dem Snesviken

Nächste Woche soll es wieder wärmer werden, bis zu 11 °C und auch in den Nächsten frostfrei.

Zwischen goldenem Herbst und weißem Winter

Der Goldene Herbst ist seit ein paar Wochen vorbei und die Bäume sind kahl. Und Winter ist noch nicht in Sicht. Das Wetter ist so richtig zwischen allen Stühlen und bei den Regengüssen der letzten Tage sehne nicht nur ich mich nach Kälte und frischem Schnee.

Ja, wir hatten es schon kalt: -8.6 °C vor drei Nächten, aber null Grad dreieinhalb Stunden später. Ja, wir hatten schon Schnee: erst vorletzte Nacht in Skellefteå, als der Pladderregen in Schnee überging. Der ist aber schon längst zu großen Pfützen geschmolzen, die den Frost der letzten Nacht genutzt haben, halb zuzufrieren um heute wieder anzutauen. Und ansonsten: Ein Grad, zwei Grad, drei Grad. Nieselregen, Dauerregen, Pladderregen. Mal mehr, mal weniger glatt.

PladderregenSpiegelungStiller FlussRotes Haus

Weil ich am Samstag nach Burträsk fahre, habe ich heute morgen Winterreifen aufziehen lassen und bis jetzt wieder mit Spikes unterwegs. Als ich an der Bucht vorbeikam, bugsierten gerade zwei Lotsenschiffe die große Levan an die Anlegestelle von Kuusakoski, dem Recyclingunternehmen. Als ich in der Nachmittagsdämmerung von der Arbeit zurückkam, lag das Schiff noch da und ich habe kurze Zeit später noch einmal ein Foto mit Stativ und längerer Belichtung gemacht. Zum Glück hat die Levan still gehalten.

Die Levan läuft einDie Levan

Ab Sonntag werde ich viele Gelegenheiten haben, weitere Nachtaufnahmen zu machen, denn dann geht die Sommerzeit zu Ende und ganz plötzlich geht die Sonne um halb vier unter! Dann ist Nordschweden wirklich kalt und dunkel. Bis der erste Schnee fällt.

Mein Auto jedenfalls ist seit heute für den Winter gerüstet. Und etwas anderes auch, doch dazu hole ich ein bisschen aus …

Eine der schwierigeren Sachen in Nordschweden ist es, einen Handwerker zu bekommen. Einige Spezies wie Elektriker (elektriker) und Klempner (rörmokare) sind besonders selten, gesucht und begehrt. Es kann lange Zeit vergehen, bis man tatsächlich mal einen Handwerker bekommt, der einem hilft, Dinge zu „fixen“, wenn man es – wie ich – nicht selbst kann. Vor allem beim Thema Klempner hat sich einiges bei mir angesammelt und ich wusste, ich muss das Projekt „Rörmokare“ in Angriff nehmen, vor allem, weil das Absperrventil zum Außenwasserhahn nicht mehr ganz dicht war und ich Angst hatte, dass mir das ganze im Winter kaputt friert. Jetzt geschieht ein kleines Wunder: In meinem Briefkasten finde ich einen Zettel von Jon, der sich gerade als Rörmokare selbständig gemacht hat und Kunden sucht. Er antwortet noch am Sonntag auf meine Mail, schaut sich schon am Montag alles an und gibt Tipps und hat heute schon einen neuen Außenwasserhahn, der nicht mehr einfrieren kann, eingebaut und mit anderen Dingen angefangen. Ich bin begeistert! Nun bekomme ich noch ein Waschbecken im Keller (für dreckige Stiefel und so etwas), bessere Thermostaten an die Heizung und – wenn ich will – reaktiviert er auch die Fußbodenheizung in einigen Kellerräumen, von deren Existenz ich bisher nicht gewusst habe. Toll!

Und da der schwedische Staat bei Hausbau und -reparatur 50% der Bruttoarbeitskosten dazu gibt – das Ganze nennt sich ROT-avdrag, halten sich die Kosten auch noch halbwegs in Grenzen.

Åbacka paviljong

Heute auf dem Weg nach Burträsk habe ich Sachensucher gespielt.

„Was sind das denn für Sachen?“ fragte Annika.

„Ach, alles mögliche“, sagte Pippi. „Goldklumpen und Straußfedern und tote Ratten und Knallbonbons und kleine, kleine Schraubenmuttern und all so was.“

Astrid Lindgren: Pippi Langstrumpf

Nur dass ich statt Sachen Fotomotive gesucht habe. Ich bin eine Stunde früher losgefahren, um ein bisschen hier und dort langfahren zu können und auch, um trotz des trüben Wetters ein paar Fotos machen zu können. Und nachdem ich die die E4 verlassen habe und direkt noch einmal abgebogen bin, entdeckte ich dies hier:

Åbacka paviljong

Zu Hause habe ich im Internet nachgeschaut und herausgefunden, dass dies der „Åbacka paviljong“ ist, den J G A Sandberg, Disponent und Verwalter des Sägewerkes Bure AB, 1987 in Stockholm gekauft und hier direkt am Fluss Bureälven hat aufstellen lassen. Seit 1988 ist dieser Pavillon denkmalgeschützt.

Wenn schöneres Wetter ist, werde ich dort noch einmal hinfahren und Fotos machen.

Die anderen beiden Fotosucher-Ergebnisse sind eher dem Bereich „kleine, kleine Schraubenmuttern“ als dem Bereich „Goldklumpen“ zuzuordnen: Eine rote Scheune, unweit des Pavillons und dünnes Eis auf dem großen See Falmarksträsket.

Rote Scheune bei ÅbackaEis auf dem Falmarksträsket

In Burträsk habe ich dann in der schönen Kirche mein erstes Konzert mit dem Skellefteå kammarkör gesungen, aber davon erzähle ich morgen.