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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Noch ein bisschen kälter

Auch heute war es klar und schön und mit -6 °C Frühtemperatur schon recht frisch. Nur für einige Stunden lagen die Temperaturen knapp über null bei einem Maximum von +1.1 °C.

Der kleine sumpfige See „um die Ecke“ ist schon komplett mit Eis bedeckt und das vom Raureif bedeckte Sumpfgras leuchtet hell in der Sonne. Auch der größere See Snesviken beginnt zuzufrieren und man hört das helle Aneinanderschlagen des losen Eises an der Grenze zwischen Eisschicht und offenem Wasser.

Die Ostsee, die durch die lange Insel Storgrundet geschützt ist, trägt noch kein Eis. Lediglich an dem kleinen Sandstrand friert das Wasser ein bisschen fest und es ist glatt.

Während ich das untere Foto gemacht habe, kam eine Familie mit dem Auto an, spazierte mit Außenbordmotor und Sack und Pack zu dem hinteren Boot, um zu ihrem Häuschen auf der Insel herüberzufahren. Noch geht es, doch dann kommt die Zeit, wo das Eis zu dick für das Boot und zu dünn für den Skooter ist, und die Häuser auf den Inseln leer bleiben.

Big Steve und das Eisbaden

Big Steve from England lebt in Skellefteå und hat einen Youtube-Kanal, auf dem er zeigt, wie er viele für (Nord-)Schweden typische Dinge probiert, wie zum Beispiel Surströmming probieren oder Schneeskooter fahren. Gestern war er in Kusfors und das Thema war Eisbaden. Da der Winter im Inland immer kälter ist als an der Küste, war die große Bucht des Flusses Skellefteälven schon dick mit Eis zugefroren.

Also hat Jörgen, der mit Axt und Motorsäge umgehen kann, erst einmal ein großes Eisloch freigehackt. Gut, dass ich meinen knallroten Trockenanzug dabei hatte, den er sich dafür ausgeliehen hat.

Auch ohne Schnee war die Szenerie sehr winterlich, mit den dicken Eisblöcken, die Jörgen auf das Eis geschleudert hat. Ich habe keinen beneidet, der bei diesen Temperaturen ins Wasser geht, das ist nämlich bei einigen feuchten Plusgraden viel unangenehmer, als wenn es richtig frostig ist.

Schnell war das „vak“ – das Eisloch – groß genug und sogar ein Weg zum Ufer fertig. Allerdings nicht für Big Steve selbst. Das Drehbuch sah nämlich vor, dass statt ihm selbst sein Team baden soll. Und so stand Big Steve mit Mikrophon und Kopfhörer am Ufer, während Craig und Filip sich badefertig machten, barfuss über den kalten Sand ins Wasser liefen und zum ersten Mal in Ihrem Leben ein Eisbad genommen haben.

Big Steve hat aber fest vor, bei der nächsten Winterschwimmmeisterschaft, die am 9. und 10. Februar 2013 in Skellefteå stattfinden wird, mit teilzunehmen.

Nach einem schönen Abend bei Lasse und Martine bin ich um zehn mit dem Auto nach Hause gefahren. Nach 25 Kilometern musste ich das erste Mal abblenden, weil mir ein anderes Auto entgegen kam. So viel zum Autoverkehr in Nordschweden.


Das war gestern. Jetzt sitze ich – zwanzig nach drei – zu Hause. Draußen ist es stockfinster und der dicke Nebel hat den Mond verschluckt. Es ist kälter geworden und angeblich soll auch ab Mitte nächster Woche der erste Schnee fallen. Mal sehen, ob ich es dann am nächsten Wochenende bei den kurzen Tagen schaffe, zu paddeln und Ski zu laufen. Dann kann ich auch gleich meine neuen Skistiefel ausprobieren.

Winteranfang

Dieser Artikel ist Teil der fünfteiligen Serie Wintereinbruch 2012.

Heute ist für die Meteorologen Winteranfang. Und das schwedische Wetter hält sich daran. So kalt wie in Vittangi im Norden, wo in der letzten Nacht -33,5 °C gemessen wurde, ist es hier mit fünf Grad unter null zwar nicht, aber der kräftige Wind, der schon die ganze Nacht am Haus gerüttelt hat, lässt einen draußen die Kälte deutlich spüren. Dieser Wind bringt Wolken mit sich und die haben Schnee im Gepäck. Erst fegte der Neuschnee nur die Straßen und Wege entlang, jetzt – um ein Uhr mittags – bleibt er auch überall liegen. Es ist schon ganz schön dämmrig, mit Schnee, Wolken und der Sonne gerade noch 1.5 °C überm Horizont. Daher mache ich die nächsten Fotos erst morgen.

Ein paar Fotos vom Vormittag:

Bei den Wetterwarnungen des smhi liest sich das so:

Warnstufe 1 Schneefall […] An der Küste Schneeschauer die kräftig sein können. Es kommen 10-20 cm Neuschnee und es besteht Gefahr von Schneewehen […] · Warnstufe 1 mäßige Eisbildung (auf der Ostsee) · Warnstufe 1 Starker Wind. Ost oder Nordost ca. 15 m/s[…]

Eisblumen

Ein Wintergarten im Winter ist eine schöne Möglichkeit, kurz vor dem ins Bett gehen noch einmal ein paar Eisfotos zu machen, ohne sich komplett in seine warmen Klamotten zu werfen. Praktisch!

An der Ostsee

Kleinere Ostseebuchten sind schon mit Eis bedeckt, auf der offenen Ostsee ist aber die Wellenbewegung noch gut zu sehen, auch wenn die Oberfläche mit Eis bedeckt ist.

Wo Wasser und Kälte sind, da ist auch Eis. Am Ufer bilden sich die ersten Eisformationen. Vermutlich stehe ich beim Fotografieren schon über dem Wasser, aber an dieser Stelle ist das Eis dick und trägt.

Mit dem Tele sieht man schön, wie die Häuser auf den Inseln schneebedeckt sind. Bei dieser Eislage sind die Inseln teilweise weder mit dem Skooter, noch mit dem Boot zu erreichen. Mit dem Kajak hingegen könnte man … . Ich habe schon erste Pläne gemacht, aber weil ich ein bisschen erkältet bin, lasse ich dieses Wochenende ruhig angehen.

Winter in Byske

1. Januar – Neujahr – 2013. Autofahrt und Spaziergang am Strand von Byske. Dicker Nebel auf der E4. Nasser Schnee.Trübes Wetter am Strand, aber mit klarer Sicht.

Sonnenaufgang

Nach einigen trüben Tagen mit leichten Plustemperaturen (und Nieselregen) wurde es gestern wieder kälter und der Himmel klarte auf. Heute war es größtenteils sonnig – zumindest die wenigen Stunden, die die Sonne über dem Horizont steht. Meine Freunde, die mich gerade besuchen und ich haben deswegen auf ein langes, ausgiebiges Frühstück verzichtet und sind das kleine Stück an die Küste gefahren, um den Sonnenaufgang zu erleben. Was für ein Erlebnis, statt des wochenlangen Grau mal wieder blauen Himmel und die glutorange Sonne zu sehen.

Die Insel Gåsören, die drei Tage zuvor nur schemenhaft zu erahnen war, stand nun klar am Horizont. Die fest wirkende Eisschicht hingegen war nicht mehr vorhanden, nur dünnes Neueis, von den Wellen bewegt lag neben einigen Eisschollen auf dem Meer.

Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis ich Skitouren auf die eine oder andere Insel machen kann. Aber der Winter ist ja noch lang.

Die erste Skitour

Skitour, finde ich, klingt immer ein bisschen verwegen und unglaublich sportlich. Ich habe fast ein schlechtes Gewissen, das Wort zu benutzen, aber Skispaziergang klingt ja auch ein bisschen doof. Und immerhin kann ich damit angeben, heute das erste Mal über die gefrorene Ostsee zur Insel Storgrundet gelaufen zu sein. Sind aber auch nur knapp hundert Meter über das Meereis.

Heute war wieder ein herrlicher Tag. Blauer Himmel, warmgelbe Sonne und minus 10 Grad. Da Delle es heute ruhig angehen lassen wollte, habe ich meine Skier geschnappt, Wasser, Nüsse, Kamera und Daunenjacke in meinen Rucksack gestopft und bin losgezogen. Auf der Straße ist das Skilaufen zwar möglich, aber zu Fuß ginge es ebenso gut. Aber im Wald ist es herrlich, da man auf dem vor einigen Tagen nassen und nun hart gefrorenen Schnee herrlich gleiten kann, wo man zu Fuß in den Schnee einbrechen würde. Einige Zeit bin ich durch den Wald gelaufen, bis ich schließlich am Ostseeufer stand.

Jetzt hatte ich zwei Alternativen: Auf dem Land irgendwo weiter oder auf dem Eis zur nächsten Landzunge abkürzen. Jedes Mal ist mir mulmig zumute, wenn ich das erste Mal aufs Eis gehe. Zwar ist das Wasser an der besagten Stelle meist flach, aber ein Stugabesitzer hat einen Hafen ausgehoben und da will ich definitiv nicht einbrechen. Aber nachdem überall auf dem Eis Skooterspuren zu sehen sind und das Eis auf den windgeschützten Buchten stabiler ist als auf dem offenen Meer, bin ich einer Skooterspur auf die gefrorene Wasserfläche gefolgt und war auch schon bald wieder an Land.

Nun war es nicht mehr weit zum Strand. Und von dort führten viele Ski-, Skooter- und Fußspuren zur nahen Insel Storgrundet. Für mich das Zeichen, dass auch ich trocken zur Insel komme. Wenige Minuten später war ich auf der Insel und bin zum östlichsten Punkt gelaufen. Von dort aus hatte ich einen herrlichen Blick über das Packeis, in der Ferne warm beleuchtet, in der Nähe kalt im Schatten der Insel liegend. Dafür, dass es nur so -10 °C, über dem Eis vielleicht -15 °C waren, fand ich es ganz schön kalt und ich war froh über meine Daunenjacke, die ich mir ziemlich schnell übergezogen habe. Ich habe eine kleine Pause gemacht, die ich zum Fotografieren, picknicken und einfach zum Schauen benutzt habe, ehe ich wieder über die Insel, das Eis und schließlich die Autostraße zurückgelaufen bin. Nach insgesamt zwei Stunden war ich wieder zu Hause.

Für die Statistik: Winter 2010/11 war ich am 5. Dezember zum ersten Mal mit Skiern oder zu Fuß auf der Insel Storgrundet, Winter 2011/12 am 22. Januar und Winter 2012/13 am 5. Januar.

Eröffnung der Eisbadesaison

In Bergsbyn, das ist zwischen Skellefteå und Skelleftehamn, hat sich unser Verein Dark & Cold mit der Zeitung Norran und einigen Erstwinterbadern getroffen. Der Wetterdienst lag wieder einmal total daneben, denn statt der vorhergesagten trüben -9 °C hatten wir sonnige -18 °C. Genau das richtige Wetter zum Eisbaden. Den Anfang haben einige Mädels und Frauen gemacht, die zum ersten Mal in ihrem Leben eisgebadet haben. Sie wurden kräftig fotografiert und anschließend interviewt. Aber zum Schluss habe auch ich die Eisbadesaison eröffnet. Herrlich!

Heute Nachmittag und Abend ist dann das Thermometer von -14 °C auf -3 °C gestiegen (ein Grad alle 40 Minuten) und es schneit. Also hat der Wetterdienst sich nicht mit dem Wetter, sondern nur mit der Zeit vertan. Uns hat’s gefreut.

Vielen Dank an Delle, der das letzte Foto gemacht hat.

Vielen Dank auch an das Wetter. Wie herrlich, mal einige sonnige Tage hintereinander zu haben!

Kameratest am Meer

Wenn ich mir schon eine neue Kamera kaufe, dann will die natürlich auch ausprobiert sein. Und wenn dann so herrliches Sonnenwetter bei -10 bis -17 Grad ist wie dieses Wochenende, um so besser! Heute habe ich eine schöne neue Stelle gefunden: Långhällan.

Das erste Foto ist noch auf dem Weg entstanden, die anderen fünf bei Långhällan.

Und noch zwei Bilder von Gestern, an meiner „alten Stelle“ fotografiert.

Ich könnte jetzt auch wieder darüber schreiben, wie schön ich den schwedischen Winter an der Ostsee finde, aber heute spare ich mir das mal. Das habe ich schon zu oft geschrieben. Statt schreibe ich ausnahmsweise mal über mein Fotoequipment: Die beiden Fischaugenbilder sind mit der Nikon D300s und dem Samyang 8mm/ƒ3.5 bei Blende 11 gemacht, die anderen Fotos mit der Nikon D800 und dem Nikon 16-35mm/ƒ4.0 VR mit Blenden zwischen 8 und 18. Bis auf das erste Fischaugenbild sind alle Bilder mit dem Stativ gemacht.

Tausendundeine Nacht

Den Titel „Tausendundeine Nacht“ hatte ich schon vorgestern im Kopf, schließlich ist die kommende Nacht die tausendste, seitdem ich nach Schweden gezogen bin. Doch was soll ich in der Nacht fotografieren, die Polarlichtaktivität ist ja eher mau zur Zeit …

… dachte ich, bis ich heute eine E-Mail „[gse-aa] Auroral Alert“ von einem Server irgendwo in Alaska zugeschickt kam. Demnach soll just in dieser Nacht eine hohe Polarlichtaktivität sein. Toll! Leider sagte aber die Wettervorhersage Wolken ab dem Nachmittag voraus. Doof! Aber die Wolken ließen auf sich warten und tatsächlich, am frühen Abend war ein fahler grüner Bogen zu sehen, der an Kontur gewann. Toll!

Eilmodus an: Kameras einpacken, Stativ, zwei paar dicke Handschuhe, Ersatzakkus, Taschenlampe, Banane, Trinken, Winterstiefel, Daunenhose, Daunenparka. Ab ins Auto und los!

Wie schon einige Male war das Polarlicht am schönsten, als ich mein Auto packte. Als ich hingegen am Meer angekommen war, war fast nichts mehr zu sehen. Doof! Aber zum Glück sind meine Klamotten warm genug, um sich in den Schnee zu legen und zu warten. Und nach einiger Zeit kam auch das Polarlicht wieder. Wunderschön!

Und weil das fast wie ein Märchen ist, dass ausgerechnet in der tausendersten Nacht Polarlicht zu sehen ist, habe ich noch ein Märchenfoto beigelegt. Denn ab und zu will ich auch mal ein hemmungslos kitschiges Foto machen.

(Die Farben waren übrigens alle wirklich vorhanden und wurden durch die Belichtungszeit von 30 Sekunden lediglich stark hervorgehoben. Ich habe lediglich in Lightroom noch am Kontrast und den Grüntönen geschraubt und anschließend in Photoshop zwei Ebenenkopien mit Auto-Farbton und Auto-Kontrast mit hineinkopiert und kräftig nachgeschärft, denn ich habe bei der manuellen Fokussierung ein bisschen geschlafen.)

Auf’s Ostseeeis

Heute habe ich ein bisschen mein Equipment getestet, denn ab Mitte nächster Woche mache ich mit einem Freund aus Deutschland eine einwöchige Skitour und da soll natürlich alles funktionieren.

Deswegen bin ich heute mit Skiern und Pulka über die gefrorene Ostsee zur Insel Bredskär und einmal um sie herum gelaufen, obwohl normale Schuhe und Rucksack es auch getan hätten, denn inzwischen ist die Ostsee zwischen Festland und den Inseln dick und fest zugefroren. Aber nun weiß ich, dass Skier, Skischuhe, Pulka und Zuggestänge funktionieren.

Auf ebener Fläche ist es herrlich, mit Pulka zu laufen, da man nichts auf dem Rücken tragen muss. Im Fjäll wird sich zeigen, wann ich mich freue und wann ich fluche. Aber so oder so hätte ich nicht die Kraft, alles für eine Zelttour im Winter auf dem Rücken zu tragen, vor allem wenn ich noch einen Teil der Fotoausrüstung mitnehmen möchte.

Eigentlich sollte noch ein Foto vom Benzinkocher in Betrieb mit in diesen Artikel. Aber da muss ich wohl noch das Leder, welches für den Druckaufbau benötigt wird, ersetzen, denn es dichtet nicht mehr richtig ab.

Und nun freue ich mich auf die Tour, denn es ist vier Winter her, dass ich im Winter länger draußen unterwegs war. Wird mal wieder Zeit!

Schwimmbadbau

Dieser Artikel ist Teil der dreiteiligen Serie SM Winterschwimmen 2013.

… Mit der S-Bahn nach Hause. Die Stadt ist laut und voll.

Olaf Schneider, 9. Februar 2003

… Taxi nach Hause. Alles grau, warm, trostlos. Wieder in Essen, aber nicht zu Hause …

Olaf Schneider, 5. Februar 2004

… Bald in der S-Bahn bis Moosach und dann mit dem Bus weiter. Ekeliger Nieselregen. …

Olaf Schneider, 26. Februar 2009

Diese Zitate stammen aus meinen Reisetagebüchern. Es war jedes Mal ein Kulturschock, nach einer winterlichen Skandinavienreise wieder in eine deutsche Großstadt zu kommen.

Dieses Mal ist alles ein bisschen anders: Ich komme nicht mit dem Flieger, sondern dem Auto nach Hause. In Skelleftehamn ist es ruhig. Heute zeigt das Thermometer -12 °C und in meiner Abwesenheit hat es – genau so wie gerade jetzt – weitergeschneit. Und so liegen im Garten hinten 85 bis 90 cm Schnee, der in Bodennähe so hart ist, dass ich den Zollstock, den ich zum Messen benutze, kaum bis zur Erde stechen kann. Laute und volle Stadt? No! Warm und trostlos? Nej! Ekeliger Nieselregen? нет!


Während ich im Büro an Internetprojekten weiterprogrammiere, stehen fünf Menschen auf dem zugefrorenen Fluß und sind mit Kettensägen und langen Stangen ausgerüstet. Sie sind vom „Tekniska kontoret“ und bauen ein Schwimmbad. Wie im letzten Jahr findet auch heuer (für Norddeutsche: dieses Jahr) eine Meisterschaft im Winterschwimmen in Skellefteå statt und zwar am nächsten Samstag. Bis dahin muss das Schwimmbad mit vier Bahnen à 25 Meter fertig sein.

Zwei Männer sägen, die quadratischen Blöcke treiben mit der Strömung zur anderen Seite, wo sie von zwei anderen mit nagelbewehrten Stangen unter Wasser gedrückt werden.

Man sieht gut, wie dick das Eis ist, allerdings nur, weil wir wochenlang Wasser aufgespült haben, um die Eisschicht dicker zu machen. Und am Ufer ist der Fluss noch offen. Das war gestern und heute ging es weiter:

Wie letztes Jahr haben wir von Team Dark &and Cold den Event organisiert. Wenn Ihr das nicht gemacht habt, könnt Ihr Euch kaum vorstellen, was da alles dranhängt: Genehmigung der Polizei, Rettungsschwimmer, Website, Sponsorensuche, Gelder von der Kommune beantragen, Medaillen, Taucher, Plakat, Pressearbeit, freiwillige Helfer suchen und vieles mehr haben uns die letzten Monate gang gut auf Trab gehalten. Zum Glück übernimmt der örtliche Schwimmclub die Abwicklung des eigentlichen Wettbewerbs, von den Startzeiten bis zur Zeitmessung.

Nun hoffe ich auf schönes Wetter. Nicht nur am Samstag, sondern auch am Freitag, denn dort kann jeder probieren, ein Eisbad zu nehmen oder 25 Meter zu schwimmen. Und ich bin fest entschlossen, dieses Mal zu schwimmen, auch wenn ich bei meinem Chaos-Bruststil länger als die anderen im Wasser sein werde. Aber das ist ja auch schon irgendwie gewonnen, oder?

Nun muss bloß noch das Schwimmbad fertig werden.

Skandinaviska Mästerskapen i Vintersim 2013

Dieser Artikel ist Teil der dreiteiligen Serie SM Winterschwimmen 2013.

Heute saß ich lange am Rechner. Über 600 Fotos von gestern wollten gesichtet, sortiert, bewertet und bearbeitet werden. Denn gestern war hier in Skellefteå die Skandinavische Meisterschaft im Winterschwimmen, die wir von Dark & Cold ausgerichtet haben. Und ich habe fotografiert, fotografiert, fotografiert. Jetzt ist eine Auswahl von gut 30 „offiziellen Dark & Cold-Pressebildern“ getroffen, die ich auch hier im Artikel zeige.

Gestern klingelte der Wecker um viertel nach sechs und um kurz nach halb acht stand ich an dem in den Flusseis geschnittene Schwimmbecken, in dem am Vortag das Probeschwimmen stattgefunden hat. Obwohl die Nacht wesentlich wärmer war als vorhergesagt, haben die etwa -15 °C ausgereicht, um das Becken wieder halb zufrieren zu lassen. Im Gegensatz zum letzten Mal brauchten wir aber keine Motorsägen, sondern konnten das Eis mit einer Eisenstange wegschlagen. Ich habe versucht, vom Wasser aus (Trockenanzug, nicht Badehose!) die Eisstücke unter das Flusseis zu drücken, aber dieses war etwa 60 cm dick und damit schwer zu erreichen. Aber auch so war keine Stunde später das Beckeneis eisfrei.

Aber genug der Worte. Hier kommen Fotos. Habt Ihr’s warm? Dann viel Spaß!

Das Eisschwimmbecken

25 Meter lang, vier Bahnen, das ist das Schwimmbecken. Wegen der Strömung schwimmen auch die Staffeln alle flußabwärts.

Am Start

Am Start gibt es drei Kommandos für die Schwimmer: „Zieht Euch aus“, „Geht ins Wasser“ und „Los“. Die Erfahrenen beeilen sich mit dem ins Wasser gehen, damit sich beim Startkommando die Atmung wieder beruhigt hat.

Schwimmen

Hier zeigen sich große Niveauunterschiede, denn am Wettbewerb nehmen vom Hobbyschwimmer und Eisbader bis zum erfahrenen Leistungsschwimmer und Weltmeister alle Leistungsstufen teil. Ein schönes Durcheinander, welches dafür spricht, dass ich vielleicht nächstes Mal auch teilnehmen sollte, um das Niveau der Hobbyschwimmer nach unten abzurunden. (Das ist kein Kokettieren, ich schwimme wirklich nicht gut.)

Am Ziel

Am Ziel ist Gedränge. Dort werden die Zeiten gemessen und dort stehen Helfer bereit, die die Schwimmer beim aus dem Wasser klettern unterstützen. Andere Freiwillige rennen mit der Kleidung vom Start zum Ziel. Und auch beim Ankleiden wird geholfen, denn das ist mit kaltnassen Händen und Füßen gar nicht so einfach.

Details

Überall, wo Wasser auf kaltes Festes trifft, bildet sich Eis. Und weil die Schnüre sich manchmal drehen, stehen dann die Eisnadeln senkrecht.

Teams

Von der Polizei über Unternehmen bis hin zu leistungsstarken internationalen Teams haben 16 Viererteams an der Meisterschaft teilgenommen.

Menschen

So eine Veranstaltung lebt von den Menschen. Nicht nur von den Schwimmern, unserer Organisation und dem Publikum, sondern auch von den Helfern, dem Toningenieur, den Tauchern, dem Arzt, dem Moderator, den vielen Freiwilligen vom Schwimmklub und vielen mehr.

Publikum

Aber natürlich freuen wir uns über das große Publikum. Und erzählen gerne Kommune und unseren Sponsoren, wie viele Leute dabei waren.


Dieses Jahr waren viele Dinge anders als letztes Jahr.

Es war längst nicht so kalt. Statt Temperaturen unter -30 °C hatten wir lauschige -14 °C. Als Kälteliebhaber fand ich das ein bisschen schade, als Fotograf habe ich mich – und vor allem meine Finger sich – gefreut.

Wir hatten doppelt so viele Teilnehmer: 128 Starts waren angemeldet (Personen waren es weniger, da manche sowohl individuell als auch im Team am Wettbewerb teilnehmen.) Manche Schwimmer kamen aus Frankreich, aus Estland und aus Lettland angereist. Und obwohl letztes Jahr auch schon viele Zuschauer da waren: Dieses Jahr waren es noch wesentlich mehr. Das mag an den entspannteren Temperaturen gelegen haben, oder daran, dass der Wettbewerb sich hier schon im zweiten Jahr fest etabliert hat.

Und dennoch waren wir schneller, weil wir auf Basis der Erfahrungen vom letzten Jahr besser organisiert waren. Und so war schon irgendwann gegen drei die Skandinavische Meisterschaft im Winterschwimmen zu Ende.

Ich bin hochzufrieden. Zum einen, dass die Veranstaltung rundherum gut gelaufen ist und auf so große Resonanz gestoßen ist. Zum anderen, weil ich nach Monaten von geplanten Aktivitäten (von der Jazztour bis zum Winterschwimmen einfach mal so etwas wie Alltag vor mir liegen habe. (Glaube ich zumindest). Zudem habe ich heute unerwartet festgestellt, dass ich bis Ende April noch fünfeinhalb Urlaubstage habe. Toll, was will man mehr!

Für die Fotointeressierten: Über 600 Fotos RAW-Daten, das sind gut 20 GB. Ein Drittel ist schon gelöscht. Dabei waren eine Nikon D800 mit 16-35mm und Nikon D300s mit 90mm und 8mm Fischauge. Kein Stativ, aber manchmal ISO 800. Akkus waren die ganze Zeit in der Kamera, da es nicht extrem kalt war.

Psst!

Psst, nicht stören! Ich genieße den Alltag!

Das in die Badewanne legen, in Ruhe Arbeiten, keinen Artikel über den Fettisdagen schreiben*, bei warmen -1 °C durch Schneegegriesel nach Hause laufen und die Milchschokolade mit salzigen Lakritzstücken probieren.

Ich genieße den Alltag! Mehr gibt es hier nicht zu schreiben.


* Über den Fettisdagen habe ich letztes Jahr schon etwas geschrieben und meine fleißigen Blogkollegen Brevlåda und Lussekatt sind ja auch noch da.


Aber halt, zwei habe ich noch. Zwei Fotos. Ich habe diesen netten Ordner „unpublished“, aus dem ich mich jetzt bediene. Das eine Foto entstand Ende April 2012 am Strand von Byske, das andere Foto Anfang Dezember 2012, als wir den Wintereinbruch hatten.

Ich mach dann mal weiter mit Alltag: Abendbrot, Geschirrspüler ausräumen, ein bisschen Klavier spielen, vielleicht noch einmal die Badewanne?

Rönnskär

Normalerweise fotografiere ich hauptsächlich Natur und Landschaft, aber heute gegen halb sechs hatte ich Lust, kurz noch einmal vor die Tür zu gehen und das Schmelzwerk Rönnskär zu fotografieren. Vor einer Woche war noch eine Fahrrinne in der Ostseebucht zu sehen, doch die ist längst wieder mit Packeis zugefroren und übergeschneit.

Strandwetter

Windstill, -3 °C und die Sonne kommt heraus. Strandwetter! Wo allerdings Ufer ist und wo man schon auf der Ostsee steht, ist kaum zu erahnen. Dennoch ist diese Stelle im Winter besser zum am Strand liegen geeignet als im Sommer, denn hier gibt es keinen Sandstrand, sondern – wie meistens hier – Steinküste. Und Schneedünen sind doch auch etwas Schönes, oder?

Aber egal, ich bin ohnehin kein Am-Strand-Lieger und so mache ich nur ein paar Fotos. Jetzt, um 16:40, dämmert es und es hat begonnen zu schneien.

+++ und sonst: +++ gestern Morgen Sprühregen +++ gestern Abend kurzes Polarlicht, ehe Wolken aufzogen +++ neue Wintergummistiefel gekauft: klobig und schwer, aber warm +++

Vor zehn Jahren: Das erste Mal Lappland

Heute habe ich eine kleine Reise in die Vergangenheit gemacht und ein paar Fotos von meiner ersten Reise in den Norden gescannt. Damals, vor zehn Jahren wollte ich einen richtigen Winter erleben und bin deswegen im Januar und Februar 2003 zwei Wochen nach Meltosjärvi in Finnisch-Lappland gereist. In Loma Vietonen habe ich eine kleine, schöne Unterkunft gefunden und das erste Mal Polarlicht gesehen, das erste Mal einen Meter Pulverschnee erlebt, das erste Mal bei Temperaturen unter -30 °C auf dem dick zugefrorenen See „Iso-Vietonen“ gestanden. Danach war es um mich geschehen und ich bin jeden Winter wieder in den Norden gefahren, wenn es ging zwei Mal. Bis ich vor knapp drei Jahren hierher gezogen bin. Jetzt könnte ich von hier aus in viereinhalb Stunden mit dem Auto nach Meltosjärvi fahren.

Morgens Frühstück – ich lerne A. und H. kennen, die leider am gleichen Tag fahren. Eisfischen mit A. und H. Keiner fängt etwas. Das Eis ist ca. 60 cm dick. Darauf 40 cm Schnee, allerdings zwischen Eis und Schnee viel Wasser. Ich muss zu Hause die vereisten Schnürsenkel mit Wasser auftauen, um die Stiefel auszuziehen. […]

Tagebuch, 26. Januar 2003

Ein paar Tage später: Obwohl der Ausflug sehr teuer war, habe ich mich spontan entschlossen, mit nach Kemi zu fahren um dort mit dem Eisbrecher Sampo einen Ausflug zu machen. Was für ein Erlebnis, das erste Mal auf der Ostsee zu stehen. Und das erste Mal im Eis zu baden, allerdings mit einem dicken, knallorangefarbenen Überlebensanzug. Der wurde danach abgespült, denn es war so kalt, dass der Reißverschluss sofort einfror.

[…] Ich bin fast nur draußen. Man hört das Eis brechen und fährt durch das Weiße. 12:30 Führung durch das Schiff. 5000 Tonnen schwer. Bricht Eis mit Gewicht. Um 1960 gebaut. […] Wieder draußen. Das Schiff wendet und fährt zur Stelle, wo die Schneemobile stehen. Es ist windig (Chill ± -40°C) und habe das Vordeck für mich alleine. […]

Tagebuch, 30. Januar 2003

Ein besonderes Erlebnis war es, auf dem Eis zu dem Bug des Schiffes laufen zu können und das Schiff vom Wasser aus von vorne fotografieren zu können.

Wenn Ihr Euch übrigens über meine Handhaltung auf dem Foto wundert: Ich hatte gerade die Handschuhe für ein Foto ausgezogen, dann haben mich andere gefragt, ob sie mich fotografieren sollten. Dafür wollte ich mich am Poller (heißt das so?) abstützen und bin zurückgezuckt, weil das Metall schweinekalt war. Knips!

Überhaupt war es manchmal ganz schön kalt. Ich erinnere mich an einen Tag mit einer Höchsttemperatur von -29.5 °C. Ich habe mit zwei Franzosen einen langen Spaziergang gemacht und so ziemlich jedes Auto hat angehalten und wir wurden gefragt, ob wir Hilfe bräuchten.

[…] Die letzten Tage waren so kalt, dass Brauen und Wimpern gefrieren. M. und R. sehen wüst aus. Auch auf ihren Wangen wächst das Eis. Mein Mundschutz ist komplett gefroren und steinhart. Ebenso Teile der Balaclava und der Handschuhe.[…] Morgens 5 km-Runde Langlauf. Die Nacht war extrem kalt und der Schnee ist so harsch, dass die Skier gar nicht gleiten. […]

Tagebuch, 31. Januar / 1. Februar 2003

Als ich eine halbtägige Hundeschlittentour gemacht habe, war es aber wesentlich wärmer. Die Tour war relativ ruhig, da den „Touristenhunden“ es völlig schnurz war, was ich da hinten gemacht habe, sie sind einfach dem Vorderschlitten hinterhergelaufen.

[…] Hophop heißt los und Slèi(t) heißt stopp, dazu muss man die Bremse treten. Die Hunde beim Start werden immer aufgeregter, bellen, winseln, heulen. […] Die Route durch die tief verschneiten Wälder ist wunderschön. Teile der Strecke kenne ich schon vom Skilaufen. Angekommen, macht der Führer Feuer und Kaffee (halb Wasser, halb Pulver). […] Die Hunde haben sich mit mir abgefunden. Wenn ein Hund im Tiefschnee ist, ist er fast nicht mehr zu sehen. Es schneit die ganze Zeit und ein kühler Wind bläst. […]

Tagebuch, 3. Februar 2003

Nach zwei Wochen mit vielen Erlebnissen viel es mir schwer, mich wieder an die Stadt Essen zu gewöhnen, doch nach ein paar Tagen war ich wieder im Alltag der deutschen Großstädte angekommen. Ich glaube, dass ich heutzutage ein Vielfaches länger bräuchte, aber da ich momentan keine Umzugspläne nach Deutschland habe ist das eigentlich ziemlich egal.

Kamera: Yashica, 35mm Zeissobjektiv (ich glaube, eine T5). 10 35er-Filme Fujicolor Superia(?) ISO 200.

Ein Wintertag auf der Ostsee

Heute war ein richtig schöner warmer Wintertag. Morgens war die Luft noch frostig, doch den Rest des Tages hatten wir zwischen vier und sechs Grad. Plus! Und das fühlt sich schon richtig warm an.

Rumms! hat es gerade gemacht, während ich diesen Text hier schreibe. Das heißt, dass irgendwo wieder ordentlich Schnee vom Dach gerutscht ist. Bei Tauwetter sollte man mit Hausdächern sehr vorsichtig sein, wenn man nicht einen halben Kubikmeter Schnee in den Kragen bekommen möchte.

Ich habe meine Skier genommen und eine schöne Tour um und über die Inseln gemacht. Norrskär – Norrskärgrundet – Gråsidan – Nygrundet – Bredskär. Und zum ersten Mal hatte ich nur T-Shirt und leichte Jacke an und auch die Mütze und Handschuhe sind meistens in der Jackentasche geblieben. Dafür kam die Sonnenbrille erstmalig zum Einsatz.

Die spektakulärsten Motive finde ich meistens auf den östlichen Außenseiten der Inseln.

Für viele Motive schnalle ich die Skier ab, da es viel leichter ist so zu fotografieren. Und da ich gerne aus der Froschperspektive fotografiere, hatte ich dauernd nasse Knie. Denn es war ja warm und überall haben sich Pfützen auf dem Eis gebildet und von allen Eiszapfen tropft es. Abgesehen davon ist es sehr mühsam, mit der Pulka, die ich mehr spaßeshalber dabei hatte, über die Packeisfelder zu laufen. Aber auf größeren Teilen der Ostsee liegt aber glattes Eis, auf dem sich ebenso wie auf den schneebedeckten Inseln gut Skilaufen lässt. Auch wenn wegen der Wärme der Schnee manchmal zentimeterdick unter den Skiern klebte.

Aber es zeigt sich, dass Skier ganz praktisch sind, denn die Eisformationen haben Löcher, die teilweise überraschend tief sind. Als ich einmal die Skier zum Fotografieren abgeschnallt habe, um zu Fuß hinunter zum Meereis zu gehen, trat ich plötzlich ins Leere. Unter dem Schnee lauerte eine Tropfsteineishöhle, die ich mit meinem Fuß freigelegt habe. Da das Loch zwar klein, aber knapp anderthalb Meter tief war, war ich danach sehr vorsichtig, wenn ich keine Skier anhatte.

Da war es wesentlich leichter, einfach so über das solide Eis zwischen den Inseln zu laufen, zumal hier kaum Schnee auf dem Eis liegt und man gut dahingleitet, ohne tief einzusinken. An einer Stelle habe ich mal versucht, blind fünfzig Schritte geradeaus zu gelaufen und habe gleich eine hübsche Rechtskurve gegangen. Beim zweiten Versuch hatte ich dann eher Linksdrall. Überkompensation nennt man das wohl.

Nach einer netten Pause bei der Stuga meiner Hausnachbarn auf der Insel Bredskär habe ich den Heimweg angetreten. Der wurde aber noch einmal unterbrochen, da gerade ein größeres Schiff „Blue Garnet“ anlegte. Vom Anleger hat man mich sofort mit verscheucht, denn da hatte ich nichts zu suchen, aber da die Schweden ein höfliches Volk sind, hat sich der Mann sogleich mit „Tack“ bedankt, dafür dass ich auch wirklich die paar Meter zurückgegangen bin. Im Hintergrund ist übrigens der Eisbrecher Baus zu sehen.

Heute Abend habe ich mir übrigens eine Pizza geholt und dabei die ersten mit kurzer Hose und kurzem Rock gesehen. Warum auch nicht, es sind ja Plusgrade …

Wieder Winter

In der Nacht kam der Schnee und der Frost. Dann klarte es auf. Jetzt, um halb sechs sind es -10 °C und der erste Märztag fühlt sich im Gegensatz zu den letzten Februartagen wieder nach richtigem Winter an.

Kurz vor Sonnenuntergang war ich noch einmal am Strand und bin zur nahen Insel Storgrundet hinübergelaufen. Auf der angetauten und wieder gefrorenen Ostsee ist es teilweise spiegelglatt. Das Eis unter einem knackt laut und dumpf. Ich weiß, dass das Eis dort dick ist – heute sah man sogar frische, breite Reifenspuren – und das Eis nur deswegen knackt, weil es sich bei den sinkenden Temperaturen ausdehnt, aber dennoch sehe ich mich bei jedem Knack – und meine teuren Kamerasachen – mit einem lauten Platsch ins Ostseewasser fallen.

Ich wünsche Euch allen ein schönes Wochenende!