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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Kågnäsudden

Eine Fahrradtour hat mich heute wieder an die Stelle gebracht, an der ich im Winter schon zwei Mal gewesen bin, einmal im Januar mit dem Auto und einmal im März mit Skiern. Mit dem Fahrrad sind das nur 12 Kilometer, aber teilweise recht kruckelige Waldpfade. Die Landzunge heißt Kågnäsudden, zu deutsch sozusagen „Die Kåge-Landzungen-Halbinsel“ (Kåge ist ein Städtchen in der Nähe.)

Dort bin ich auf den Felsen herumge„klettert“ und habe mich über die schöne Landschaft gefreut, die ein wenig rauher aussieht als sonst in der Umgebung, denn dort sind die manche Felsen recht schroff und verwittert.

Wasserlache mit Ostseeblick

Windgebeugte KieferSchroffe Landzunge

Ein Grasbüschel wächst auf den schroffen Felsen – mein Lieblingsbild von heute

Hier muss ich unbedingt noch einmal hin, wenn das Wetter schöner ist und das Licht wärmer. So viele schöne Motive und gar nicht so weit weg von zu Hause. Herrlich! Als ich mit dem Fahrrad zurückgefahren bin, habe ich noch einmal halt gemacht, um diese Schnepfe (?) zu fotografieren, die hier einbeinig auf einem Felsen stand und mich skeptisch beäugte.

Eine Schnepfe steht auf einem Bein

Das ist für zwei Wochen mein letztes Bild von meiner Umgebung, denn Morgen packe ich das Auto und fahre eine große Runde, die mich erst an die schwedisch-finnisch Grenze und das Dreiländereck führt und dann weiter auf die Lofoten und Vesterålen. Das wird eine schöne Kombination von herrliche Landschaft anschauen und Freunde besuchen. Bloß die lange Autofahrt macht alleine nicht so viel Spaß, aber ich lasse mir auf der langen Hinfahrt schön viel Zeit.

Im Meer der Himmelsfarben

Oh, Ihr lieben Blogleser! Ich kann es einfach nicht in Worte fassen, wie es ist, am späten Abend mit dem Kajak durch das stille Meer zu schweben und alle Farben des Himmels spiegeln sich in der samtig-glatten Oberfläche. Wunderwunderschön! Ich habe sogar versucht, zu dichten …

Im Licht der tiefen Spätabendsonne nahm ich die Wellen nicht mehr als ein Auf und Ab wahr, sondern nur noch als ein Spiel von den reflektierten Farben des Himmels. Als ich das Kielwasser eines kleinen Bootes geschnitten habe, sah ich keine Heckwellen auf mich zukommen, sondern leuchtende Streifen in allen Farbtönungen des Sonnenuntergangshimmels.

Tourstart

Himmelsfarben

Gegen neun habe ich am kleinen Strand von Storgrundet mein Boot ins Wasser gelassen und bin an der Außenseite der Inseln Storgrundet und Brottören entlang gepaddelt. Hinter mir leuchtete gelborange die Sonne. Auf der Insel Norrskärsgrundet habe ich trotz Protest der Möwen und Seeschwalben kurz gehalten und mir eine Jacke angezogen, im T-Shirt war es doch zu kalt. Danach bin ich um die Inseln Norrskär und Bredskär herumgefahren und den kleinen Kanal zwischen Vorrgrundet und Festland entlang gepaddelt. Dort habe ich den Seeschwalben bei der Jagd nach Insekten zugeschaut. Von dort war es nicht mehr weit nach Storgrundet, wo ich gegen halb zwölf ankam. Wie immer habe ich das Kajak auf dem kleinen Wägelchen festgeschnallt und habe es nach Hause gezogen. Schnell habe ich die Kapuze aufgesetzt, nicht nur, weil es recht frisch war, sondern auch, um den Mücken nicht zu viel Appetit zu machen. Das ist das Schöne auf dem Meer, das ist im Grunde mückenfrei.

WassertropfenKurz vor Sonnenuntergang

Das war bis jetzt meine schönste Kajaktour hier in Skelleftehamn. Und irgendwann werde ich auch mal die Nacht hindurchpaddeln – von Sonnenuntergang bis Sonnenaufgang.

Blumenpracht

Wer glaubt, dass in Nordschweden die Natur karg und langweilig ist, der irrt. Alleine die vielen Blumen, die zur Zeit hier in voller Blüte stehen, betupfen jede Wiese und jeden Wegrand mit gelber, blauer und violetter Farbe. Zwei Arten haben es mir diese Woche angetan. Zum einen die Glockenblumen mit ihren großen, weißen Blüten, die sich zu Hause auf meiner Kiesausfahrt angesiedelt haben, zum anderen die leuchtend orangen Feuerlilien, die ich gestern auf einer Wiese im Inland entdeckt habe, keine zwanzig Meter von dem Platz entfernt, wo ich zusammen mit Freunden Elch gegrillt habe.

Weiße GlockenblumenWeiße GlockenblumeFeuerlilienFeuerlilie

Jetzt sitze ich hier und bin ein bisschen faul. Zu recht, finde ich. Denn erstens habe ich Ferien und zweitens bin ich morgen und übermorgen auch schon bei Freunden eingeladen. Danach, wohl am Sonntag, starte ich dann eine große Autotour nach Norwegen, aber das ist ja noch mehrere Tage hin …

Ein letzter Tag in Deutschland – Hamburg von oben

Nach einer herrlichen Woche in München, Bayrischzell, Augsburg, Olching, Wiesenbach und Lobenfeld bin ich jetzt zu einem letzten Zwischenstopp in Hamburg angekommen. Das ist ja schon mal die richtige Richtung nach Schweden, von Süddeutschland aus gesehen.

Morgen um 6:50 (!) startet das Flugzeug nach Stockholm, von wo aus ich nach fünf Stunden Aufenthalt weiter nach Skellefteå fliegen werde. Heute Abend habe ich das in die Luft gehen schon einmal geübt, und zwar mit dem Highflyer, einem Fesselballon. Von da aus hat man eine herrliche Aussicht über Hamburg, wenn auch nur für eine Viertelstunde. Dann wird der Ballon, der an einem dicken Drahtseil mit der Erde verbunden ist, wieder eingeholt.

Der Highflyer landet geradeAusblick über Hamburg

Ausblick über Hamburg

Ich als echter Freiballonfan schaue zwar ein bisschen überheblich auf Fesselballone herab; zu schön ist es, im Ballonkorb eines Freiballons stehend mit dem Wind über die Landschaft zu schweben. Aber für elf Euro Happy Hour (Normalpreis 15 Euro) würde ich mich auch wieder in den ringförmigen Ballonkorb stellen und auf Hamburg hinabschauen, schon alleine, weil es eine wirklich schöne Stadt ist. Aber ich freue mich auch wieder auf zu Hause.

Ein Fesselballon ist über ein Seil mit der Erde verbunden, ein Freiballon hingegen fährt frei mit dem gleichen Tempo wie der Wind durch die Luft.

Ein Tag in den Bergen

Schön ist es in der Natur, herrlich in den Bergen und wirklich toll, wenn man nicht alleine unterwegs ist.

Als klar wurde, dass ich eine Woche in Deutschland sein würde, haben Sonya und ich uns gleich den Sonntag reserviert, um in die Berge zu fahren. Sonya hat den Seebergkopf herausgesucht, einen Gipfel, der mit 1538 Metern und 750 Höhenmetern auch gut zu machen ist, wenn man – wie ich – lange nicht mehr in den Bergen unterwegs war. Außerdem lässt sich der Berg auch mit der Bahn gut zu erreichen und man ist schon nach wenigen Minuten aus der kleinen Stadt heraus mitten in der Natur.

Ich mag die eher karge schwedische Natur und fühle mich in Nordschweden sehr wohl. Aber von der Natur auf unserer Wanderung war ich völlig begeistert. Ob es die großen, mächtigen Buchen sind, die vielen Wildblumen am Wegesrand, die bunten Schmetterlinge, oder aber die Ausblicke auf andere Gipfel, manche baumbewachsen, manche blanker Fels mit dem Gipfel in den Wolken, manche schneebedeckt, ich konnte mich kaum sattsehen. Gut, dass Sonya auch gerne fotografiert, so hatte ich kein schlechtes Gewissen, wenn ich wieder und wieder stehen blieb, um Kleines und Großes digital abzulichten. Den Anfang machte diese Weinbergschnecke, die unseren Wanderweg kreuzte.

Eine Weinbergschnecke kreuzt unseren Weg

Der Weg wand sich im Zickzack den Wald hinauf. Ein Stückchen nach links, ein Stückchen nach rechts, ein Stückchen nach links, ein Stückchen nach rechts. Bald bekam ich Durst und – wie im Märchen – eine Minute fanden wir eine Quelle, wo wir unseren Durst löschen konnten. Die Wasserflaschen blieben im Rucksack.

Die „Sankt Josephs Deliciusquelle“

Weiter führte der Weg, immer höher, bis sich der Wald lichtete und der Weg über lichte Almwiesen führte.

Weg durch den HangwaldWeg über die Bergalm

Und dort standen weißbraun gefleckte Kühe, schauten uns neugierig an und hatten überhaupt nichts dagegen, in Ruhe von uns fotografiert zu werden. Wie professionelle Models schauten sie in die Kamera.

Kuhbild IKuhbild II

Der Weg führte immer höher und schließlich über einen Sattel zum Gipfel. Überraschend war, dass wir den Gipfel für uns alleine hatten. Lag es am wolkigen Wetter oder daran, dass wir so spät losgekommen sind, es war auf jeden Fall etwas Besonderes und lange saßen wir oben und schauten talwärts. Das mag aber auch an den Unmengen von guten Essen liegen, die wir in unseren Rucksäcken hochgeschleppt haben.

Reichliche BrotzeitBlick auf Bayrisch Zell

Zu einem Gipfel gehört natürlich auch ein Gipfelfoto, welches Sonya gemacht hat:

Unser Gipfelfoto (Foto: Sonya)

Doch nach einer Stunde wurde uns langsam kalt, man sollte in den Bergen auch im Sommer immer Handschuhe dabei haben, und nach noch ein paar Fotos machten wir uns an den Abstieg. An der zutraulichen Schafsherde mussten wir natürlich noch eine Pause machen.

Schafsblicke

Irgendwann waren wir wieder im Tal und der Himmel klarte auf. Ich: „Sonne! Sollen wir noch mal hoch?“ Wir beide: „Och, nö!“. Der nächste Halt war das Hotel Alpenrose, wo wir sehr leckeren Kaiserschmarrn gegessen und einen kleinen Aperol Sprizz getrunken haben.

Aperol SprizzLeckerer Kaiserschmarrn!

Dann ging es nach Hause und sogar ein paar Heißlüfter habe ich Ballonfan in der Ferne erspähen können.

  • Alpen: Check!
  • Kaiserschmarrn: Check!
  • Ballone: Check!
  • Kleine Zugfahrten: Check!

Und sonst? Schöne Graffitis gab’s zu sehen: In München eher modern, in Bayrisch Zell ein wenig traditioneller.

Graffiti in MünchenGraffiti in Bayrisch Zell

Einen besonderen Fund habe ich noch gemacht. Als kleines Kind, mit vier oder fünf, fand ich Insekten ganz toll. Und unseren kleinen Kosmos-Insektenführer konnte ich fast auswendig. Darin gab es auch den „Gebänderten Pinselkäfer“, einen Käfer, der mich schon des Namens wegen begeistert hat. Den Käfer, den ich gestern auf der Margarite gesehen habe, hatte ich stark im Verdacht, zu dieser Spezies zu gehören und richtig! – danke Internet – es ist tatsächlich ein Gebänderter Pinselkäfer!

Ein Gebänderter Pinselkäfer

Nachtrag (11. Juli)

Sonya hat in ihrem Blog auch über diese Tour berichtet:
soschyontour.de/wanderung-auf-den-seebergkopf-1-538m

München – von oben schön

München – von oben schön. Vorne Park und Hügel, am Horizont die Alpen. Dazwischen der Puls der Stadt. Autos höre ich, auch Vögel. Jogger laufen vorbei. Ein Hubschrauber. Pärchen streiten sich, umarmen sich. Fahrradfahrer. Das Knirschen von Joggingschuh auf Kies. Die Sirene eines Krankenwagens. Der Jubel von Fussballspielern. Ich bin von Menschen umgeben. Vielen Menschen. Zu vielen Menschen?

Vor drei Jahren habe ich meine Münchner Wohnung aufgelöst. Nun sitze ich auf dem Hügel des Luitpoldparkes im Schneidersitz im Gras. Ameisen krabbeln auf mir herum. Ich frage mich, wie es wäre, wieder in München zu leben. Nein, ich plane nicht, ich frage mich nur, wie es wohl wäre.

Der Hubschrauber startet wieder. ADAC. Ein Unfall. In der Stadt ist viel und es passiert viel. Gutes und Schlechtes. In einem Rhythmus, der mir zu schnell geworden ist und mich ein wenig atemlos zurücklässt.

Am Horizont, vor den blaublassen Bergketten, die Frauenkirche, zwischen Kirchenmacht und bayrischer Gemütlichkeit und drückender Macht der katholischen Kirche, halb verdeckt von einem Hochhausfeld in weißgrau. Dort leben die Menschen. Viele Menschen.

Mein linkes Bein sitzt auf dem Stuhl „Altes Zuhause“, mein rechtes auf dem Stuhl „Staunender Außenseiter“, der sich fragt, wie es wohl wäre, in München zu leben.

Mir gefällt es, hier zu sitzen und die Menschen wandern um mich herum. Dort unten dröhnt der Verkehr, saust die geschäft’ge Welt. Quellwolken hängen über den Alpen. Dahinter liegt Italien.

Ich schaue gerne weit, von Berg und über Meer. Über mir der Himmel, der weite Himmel. Sonne, Wolke, Sterne.

Dort hinten ist ein Heißluftluftschiff gestartet, der Jogger neben mir macht Dehnübungen. Eine Ameise wandert innen das Hosenbein hoch.

Ein Luftschiff zwischen den Türmen der Sankt-Paul-Kirche

Ich hätte es schwer, mich wieder an die Enge der Großstadt zu gewöhnen. Aus dem Handy des Mädels hinter mir tönt Teeniepop. Klack – aus. Hat sie meine Gedanken gehört? Das Luftschiff steuert westwärts. Der Pilot schwebt über dem Voralpenland. Über der Stadt schwebend zu leben, zu wohnen, zu schlafen, das könnte ich mir vorstellen. In der Stadt hingegen klingt für mich wie unter der Stadt zu eng, das würde nicht gut sein.

Das Luftschiff fährt jetzt nordwärts. In einer Woche werde ich ihm gleichtun und wieder nordwärts reisen. Nach Hause.

Ich werde meine Münchner Freunde vermissen. Auch die Berge, die Kultur. Aber ich wäre auch gerne manchmal in Amsterdam, in New York, auf einer Hallig im Herbststurm. Man kann nicht überall sein. Zumindest nicht gleichzeitig. Das ist eine der kleinen Enttäuschungen des Lebens.

In einer Woche werde ich wieder in Skelleftehamn sein und es wird gut sein. Ich werde dort gewiss noch so manches Jahr verbringen. Aber irgendwann, irgendwann, wird mich vielleicht eine Stadt rufen und ich werde gehen. Nordwärts, südwärts, ostwärts, westwärts?

Vorwärts.

Durchblick auf München

1. Juli 2013, 20:01

Nachtrag: Das Bild mit der „drückenden Macht der katholischen Kirche“ ist mir zu stark und dramatisch. Aber ich möchte den Text, der auf dem Hügel spontan entstanden ist, nicht mehr nachträglich ändern.

Pause in Arlanda

Vier Stunden Pause auf Arlanda, dem Stockholmer Flughafen, und Sonne. Ich werde versuchen, draußen ein bisschen Natur zu finden. Das ist aber gar nicht so leicht, denn der Flughafen ist von Parkplätzen und Straßen ohne Fußweg umringt und es dauert, bis ich überhaupt ein bisschen von dem Gelände herunterkomme. Bis dahin sehe ich hauptsächlich Autos, Draht und Beton. Nur an manchen Rändern zwängen sich Gras und kleine Blumen aus schmalen Ritzen.

Abgang zu weiteren ParkplätzenNatur? Nicht in Sicht!

Doch nach diesem Tunnel teilt sich die Straße und dazwischen sehe ich eine felsige mit Bäumen bewachsene und recht große Verkehrsinsel. Kaum bin ich die paar Meter hochgestiegen und habe zehn Schritte in den Wald getan, bin ich von Natur umgeben. Nur der Lärm der vorbeifahrenden Autos und der startenden Flugzeuge erinnert mich daran, dass ich nicht soo einsam bin. Ich laufe weiter und finde meine erste Heidelbeere des Jahres. Nach dem Foto muss sie dran glauben. Sie ist noch ganz schön sauer.

Natur fast purDie erste Heidelbeere

Jetzt schnell den Artikel online stellen und dann steige ich ins Flugzeug nach München. Ankunft 18:20.

Semester

Hurra, ich habe Sommerferien! Auf schwedisch „semester“. Und „Semester“ heißt auf schwedisch „termin“. Und „Termin“ auf schwedisch heißt „tid“, aber ich schweife ab.

Hurra, ich habe Sommerferien! Wenn keine dringenden Bugfixes dazwischen kommen, habe ich jetzt viereinhalb Wochen Urlaub; erst am ersten August sitze ich wieder im Büro.

Morgen fliege ich für eine gute Woche nach München, um Freunde zu besuchen und am nächsten Wochenende eine Hochzeit zu feiern. Dazu muss ich den Bus nach Skellefteå nehmen, und dort auf den Flugbus warten, der nicht nach einem festen Fahrplan fährt, sondern eine Stunde vor Abflug in der Stadt losfährt. Wenn der nicht pünktlich kommt, macht mich das immer ein bisschen nervös …

Aber bevor ich in den Flieger steige, muss ich packen: „Lagom¹“ feine Klamotten für die Hochzeit, Kamera, Laptop, Klamotten für eine Bergtour und eine Wathose zum mit der Post zurückschicken. Außerdem warme und regendichte Kleidung, um den deutschen Sommer 2013 zu überleben. Der Koffer wird also voll.

Mein Wunschwetter für die Reise sieht etwa so aus (netterweise kam gerade eine kleine Wolke an und wollte mit aufs Foto):

Sonne über Skellefteå

Am meisten freue ich mich darauf, einige meiner besten Freunde wiederzusehen. Abgesehen davon freue ich mich auch auf:

  • Kaiserschmarrn
  • Die Alpen
  • Ein richtiges Fotogeschäft
  • Bäcker und richtiges Brot
  • Die Hochzeit
  • Biergärten
  • Kleine Zugfahrten
  • Ballone²
  • Stadtbummel
  • Indische Restaurants³

Hurra, ich habe Sommerferien!


¹lagom = schwedisch für gerade recht. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Nicht zu heiß, nicht zu kalt. Nicht zu oft, nicht zu selten. Lagom eben.
²wenn ich welche sehe
³@soschy: Bollywood Sonntag Abend?

Bjuröklubb und Kyrkholmen

Nur zwischendurch – heute bin ich schreibfaul – ein paar Fotos von Bjuröklubb …

Der Leuchtturm von BjuröklubbMeine Lieblingskiefer auf Bjuröklubb

… und der Flußhalbinsel Kyrkholmen.

BachstelzeBonnstan

Liebe Eltern,
vielen Dank für die schöne Woche, die wir hier gemeinsam verbracht haben.
Und eine gute Heimreise!

Sieben Tage Skelleftehamn

Ein Gastbeitrag von meinen Eltern aus Bremen.

Bremen – Skelleftehamn, ein weiter Weg! Eine Woche Skelleftehamn vergeht dann wie im Fluge.

Sieben Tage, jeder anders, aber immer sehr schön: Stadtbummel in Skellefteå mit Besuch in der Konsthall (Torfried Olsson), ein besonderes Highlight in Bygdeträsk bei Annica und Martin am Vortag des Midsommar. Fröhliche Menschen in Burträsk, dann wieder bei Annica und Martin mit köstlichem Essen und Getränken in einem mückenlosen Gartenpavillion. Kleine Spaziergänge durch den Wald, an die Ostsee und eine Autotour nach Bjuröklubb – ein phantastisches Panorama (Ein Atelier in dieser Landschaft, das wär was). Auch schön ein Besuch bei Olafs Bekannten K. und I., die uns zur Fika eingeladen und uns ihr großes, schönes mit ganz viel Liebe eingerichtetes Haus zeigten. Und heute unser letzter ganzer Tag hier: Der Ausflug zur Insel Kyrkholmen mit Waffeln, Sahne, Himbeeren bei herrlichstem Sonnenschein. Am Spätnachmittag noch kurz in die Ostsee eingetaucht, abends ein gutes Essen in einem netten Restaurant. Die Abende bei Olaf mit Rotwein sehr gemütlich und wir kamen vom Hölzchen aufs Stöckchen, sprich – uns ging der Gesprächsstoff nicht aus.

Jeden Tag ein neues Erlebnis und Olaf, Du hast uns das alles geboten. Eine wunderschöne gemeinsame Zeit und wir danken Dir sehr herzlich dafür. Vielleicht können wir ja noch mal wiederkommen?!

Tausend Dank,
Deine Wo + Ma