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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Kühl und klar in Skelleftehamn

Herrlich blauen Himmel hat es heute den ganzen Tag gegeben. Und da ich schon sehr früh mit der Arbeit begonnen habe, war ich heute nachmittags draußen – das erste Mal wieder mit dem Fahrrad. Ich habe allerdings nach hundert Metern umgedreht und mir statt der Weste eine Jacke geholt, denn es sah wärmer aus als es mit etwa zwei Grad Plus wirklich war.

Dieses Mal bin ich in Richtung Rönnskär gefahren, vor allem, weil ich schauen wollte, ob der „Kejsar Ludvigs kanal“ schon eisfrei ist, denn dort kann man schön durchpaddeln. Im Gegensatz zu der noch komplett eisbedeckten Alternative Kurjoviken ist er tatsächlich eisfrei. Ich habe natürlich auch ein paar Fotos gemacht, war aber unzufrieden, weil die Sonne so grell war, dass auf dem einen Gegenlichtbild sogar ein Teil „ausgefressen“ ist, da sieht man nur noch eine weiße Fläche. Deswegen war ich heute Abend an den gleichen Stellen noch einmal und habe die gleichen Motive fotografiert, wenn auch teilweise aus anderen Winkeln.

Die Bucht Kurjoviken am NachmittagDie Bucht Kurjoviken am AbendEisscholle am NachmittagEisscholle am AbendMole am Nachmittag (leider ziemlich ausgefressen)Mole am Abend

Ich finde es zwar herrlich, bei knalleblauem Himmel und heller Sonne draußen zu sein, aber zum Fotografieren gefallen mir die Morgen- und Abendstunden besser. Leider heißt Morgenstunde jetzt schon um vier Uhr nochwas aufstehen und dazu bin ich nur manchmal bereit.

3 Kommentare für „Kühl und klar in Skelleftehamn“

Martin schreibt:

Ich finde die Gegenüberstellung Nachmittag – Abend sehr gelungen. Die Nachmittagsbilder zeigen dieses kalte, klare Licht der höher stehenden Sonne. Man kann sich da gut vorstellen, dass die Sonne schon wärmt, aber die Luft noch kalt ist. Den Abendbildern sieht man die Temperatur nicht an. Die Abendbilder sehen aus wie Abendbilder immer aussehen. Das Licht ist warm freundlich, romantisch, aber das Licht ist eben nicht jahreszeitenspezifisch.

Mole am Nachmittag: Bei diesem Bild wirst du vermutlich auch mit allen Tricks die Überstrahlung nicht ganz weg bekommen. Wegen solcher Motive kontrolliere ich immer direkt nach der Aufnahme, ob im Histogramm die Lichter ausgefressen sind. Falls das erst Bild zu hell war, belichte ich das Nächste so dunkel, dass das Histogramm gerade eben rechts anstößt. Dann ist zwar meistens vom Rest des Bildes kaum noch was zu sehen, aber im RAW-Konverter lässt sich mit Belichtung, Schwarz und Tiefen noch erstaunlich viel rausholen. (Vermutlich erzähle ich Dir da nichts Neues!) Aber ich vermute, dass sich bei diesem Bild auch mit diesem Vorgehen die Überstrahlung nicht ganz vermeiden ließe. Es ist auch so immer noch besser, als man es mit Film je hinbekommen hätte. Und das wichtigste ist, dass es die Nachmittagsstimmung einfängt, und das tut es!
Gruß Martin

Ricarda schreibt:

Ja die Morgenstunden würden sich natürlich hervorragend eignen um herrliche Bilder zu ergattern…..aber ich kann sehr gut nachvollziehen, daß Du manchmal für’s Aufstehen noch nicht bereit bist (gehöre nämlich auch zu der faulen Sorte die sich morgens noch nicht aufraffen kann…)
Aber Deine Vergleichsbilder sind sehr schön geworden, auch wenn die Abendstimmung natürlich noch etwas weicher und wärmer wirkt.
Freu mich immer, wenn Du uns Leser an Deinen Fotos teilhaben lässt ! Danke !
Schönen Tag noch !

Olaf Schneider schreibt:

@Martin: Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Das Motiv von der Mole hatte durch den Gegenlicht schon einen extremen Kontrast, und auch mit zwei Blenden Unterbelichtung hätte ich die ausgefressene Stelle vermutlich nicht ganz vermeiden können. Aber das Motiv war es mir nicht wert, in Ruhe Belichtungsreihen zu machen oder die Verlaufsfilter von zu Hause zu holen. Aber ich bin auch ein bisschen verwöhnt, denn die D800 hat so viel Dynamik, dass ich mit RAW und Lightroom meistens sehr viel retten kann. Aber eben nicht alles.

@Ricarda: Auch Dir einen schönen Tag, Ricarda. Vielleicht sollte ich die nächsten Tage noch ein bisschen Morgenstimmung einfangen, denn Ende des Monats geht die Sonne schon um vier auf.

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