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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Gehäuftes Auftreten von Schnee

Höchsttemperatur heute: -14.4 °C, Tiefsttemperatur -21.5 °C. Damit einmal wieder wesentlich kälter als prophezeit. Etwa 80-90 cm Schnee.

Heute habe ich nur einen halben Tag gearbeitet und von zu Hause aus gearbeitet. Das herrliche Wetter verführte zu sehr, sich einmal wieder auf das Fahrrad zu setzen und eine kleine Runde zu drehen. Der Schnee auf der Straße ist fest, es ist zwar kalt, aber windstill und ich freue mich über die Sonne und den knallblauen Himmel. Wenn kaum Schnee auf der Straße ist, dann muss er woanders sein. Und das ist er: In großen Haufen haben die Räumfahrzeuge ihn an jeder freien Ecke und auf jedem freien Platz aufgetürmt; an manchen Stellen sind die Schneehaufen über drei Meter hoch.

Ich habe es hier übrigens noch nie erlebt, dass der Bus mal mehr als zwei, drei Minuten zu spät kam. Selbst bei tagelangen Dauerschneefall sind alle größeren Straßen immer gut geräumt. Jetzt, drei Tage nach dem letzten Schnee, sind nicht nur die kleineren Straßen, sondern auch die Rad- und Fußwege geräumt und das Radfahren macht richtig Spaß. Was mich allerdings ein bisschen wundert, dass doch einige Autos bis zur Unkenntlichkeit zugeschneit sind. In dem rechten Foto sind beispielsweise vier Autos zu sehen – soweit man von sehen reden kann. Sind das alles Zweitwagen oder haben einige im Winter einfach keine Lust zum Autofahren? Ich weiß es nicht.

Und sonst?

  • Am Montag habe ich meinen Outdoorpool mal alleine genutzt. Das werde ich auch gleich noch mal machen, aber mit Mütze, denn es sind -18 °C.
  • Mein Schwedischunterricht hat wieder angefangen. Schwerpunkt: Aussprache. Drei Mal habe ich noch.
  • Gestern habe ich Vertretung beim Badminton gespielt. Hat riesigen Spaß gemacht, auch wenn wir alle Spiele verloren haben.
  • Der Vollmond gestern war phantastisch. Auf allen Bäume ist Rauhreif, der im Mondlicht silbrig-golden glänzt. Leider keine Fotos.

4 Kommentare für „Gehäuftes Auftreten von Schnee“

Sylvia Bolm schreibt:

Dass Du Dich aufs Fahrrad traust! Es ist erst 1,5 Wochen her, als ich mich das auch noch traute. Dann allerdings bin ich bergrunter auf eine vereiste Stelle geraten und mein wunderbares Fahrrad ging ab wie Schmidts Katze. Dass ich es letztlich irgendwie doch wieder auf Kurs kriegte, grenzte an ein Wunder. Seitdem lass ich das. Bei dem Foto mit den eingeschneiten Autos muss man schon sehr genau hingucken, um sie als Autos auszumachen. Was wohl die Batterien dazu sagen?!

Olaf Schneider schreibt:

Mit den Winterreifen ist das Radfahren eigentlich nur dann ein Problem, wenn Neuschnee nur halb festgefahren ist. Dann schlingere ich hin und her und komme nicht von der Stelle. Auf Eis fassen die Reifen super.

So mancher Einheimischer fährt aber auch mit einem Uraltrad ohne Spikes; gerne auch mal einhändig, weil die andere Hand die Hundeleine hält. Da würde ich glaube ich nicht weit kommen.

Sonya schreibt:

Darf ich bei dir ein Gästerad mit Spikereifen bestellen. Würde gerne sofort eine Winterradtour mit dir machen. *seufz* Immerhin gibt es seit gestern in München auch ein paar Flöckchen.

Olaf Schneider schreibt:

@Sonya: OK, wenn Du vorbeikommst, steht ein Rad mit Spikes für Dich bereit. Wie wär‘s … ;-)

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