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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Ausflug nach Byske

Toll, wenn man nette Gäste hat. Die dann – wie Jochen, der gerade zu Besuch ist – gerne draußen sind und gerne fotografieren. Wie ich auch. Heute sind wir erst auf den Falkberget gewandert, waren dann in der Stadt und sind dann noch nach Byske an den Strand gefahren.

Von Jochen kann ich noch viel über Fotografie lernen und es hat einen riesigen Spaß gemacht, mit ihm am Strand zu stehen oder zu hocken und mit Graufilter (1000×), Kamera und Stativ bestückt Aufnahmen vom herbstlichen Byskeälven und dem weiten Meer zu machen. Und wenn jemand neben mir steht, der viel mehr Fotografieerfahrung hat als ich, dann gebe ich mir auch gleich viel mehr Mühe …

Zwei Fotos von heute:

Die Mole bei Byske

Herbstlicher Bureälven

Jochen hat Fotos von heute bei Flickr eingestellt. Ich glaube, ich muss mich mal mehr mit Schwarzweiß beschäftigen!

Grundskattan

Gestern waren Jochen, der zu Besuch ist, an der „Grundskattan“, der Südspitze der Halbinsel Bjuröklubbs. Die kleine, sandige Bucht und die Umgebung lädt zum Fotografieren ein. Kaum, dass wir das Auto mit Fotorucksack und Stativ verlassen haben, standen oder knieten wir am Wasser, um die uns umgebene Natur abzulichten.

Ich finde es ungeheuer inspirierend, sowohl mit Jochen draußen unterwegs zu sein als auch auch zu Hause gemeinsam die Bilder anzuschauen und digital zu entwickeln. Gar nicht so sehr, weil er viel mehr über Fotografie weiß, sondern wegen der Art, wie er über Fotografie denkt. Da kann ich viel lernen und Spaß macht es auch.

Einige Fotos von gestern:

Gras im Wind

Langzeitbelichtung in die Wellen

Eine grantige SteinfigurSchneckenhäuser am Strand

Die ersten beiden Bilder sind wieder mit einem starken Graufilter entstanden. Das Bild mit dem Gras im Wind kommt der Wirklichkeit recht nahe, denn das Wasser war dort auch in Natura ruhig und klar. Bei dem Bild in die Wellen hinein hingegen hat die Langzeitbelichtung ein völlig neues Bild geschaffen.

Jochen hat ein Foto von gestern bei Flickr eingestellt.

Långhällan fotografisch

Heute habe ich einen Tag frei genommen und war – genau wie gestern und vorgestern – den ganzen Tag mit Jochen unterwegs. Wir hatten viel Sonnenschein und unglaubliche 16 °C. Ein weiterer Tag zum draußen sein und zum fotografieren.

Erst waren wir auf dem Degeröberget. Dort war ich schon einige Male. Was ich aber noch nicht kannte, war die alte Holzsprungschanze für mutige Skiläufer, die aber schon lange, lange nicht mehr in Betrieb ist. Von der hat man einen herrlichen Ausblick auf die ganze Umgebung. Da muss ich irgendwann mal ein 360°-Panorama machen. Für heute nur der Blick Richtung Westen:

Mit dem Auto sind wir die kurze Strecke zur Südseite Örvikens – der Insel, auf der auch Degeröberget liegt – gefahren und haben dort nach einigem Fotografieren auf einem Bootsanleger gesessen und gevespert: Butterbrot mit getrocknetem Rentierfleisch. Anschließend sind wir zu meiner diesjährigen Lieblingsstelle Långhällan gefahren und sind bestimmt drei Stunden auf den Felsen umhergelaufen und haben fotografiert. Heute bin ich mit zwei Bildern richtig zufrieden – eine überdurchschnittliche Ausbeute für jemanden wie mich, der sonst eher mäkelig und selbstkritisch ist.

Felsen vor Långhällan

Felsen vor Långhällan

Möglich gemacht wurden diese Fotos durch zwei Dinge:

Zum einen mein „Big stopper“, ein Filter, der zehn Blenden Licht wegnimmt. Für jede Blende muss man doppelt so lange belichten, also bei zehn Blenden 210 = 1024 mal. So werden aus 1/50 sek schnell 20 sek und das blaue Meer verwandelt sich in weißen Nebel, aus dem die Felsen besonders hervortreten.

Zum anderen Jochen, der mich inspiriert hat, auf eine ganz andere Weise zu fotografieren und viel genauer hinzuschauen: Weg vom Motivknipsen mehr hin zum schauen nach Proportion und Linie. Wenn Jochen weiterfährt, werde ich versuchen, diese Richtung weiter zu verfolgen.

Tack för idag, Jochen!

Fotografenfotos

Nachdem ich in den letzten Blogartikeln Fotos vom Samstag, Sonntag und Montag gezeigt habe, zeige ich dieses Mal die Fotografen: Jochen (auf der Felsspitze) und mich (im Wasser):

Jochen beim FotografierenIch beim Fotografien (Foto: Jochen Oetinger)

Auf dem Degeröberget haben wir noch künstlerisch wertvolle Selbstauslöseraufnahmen geschossen. Leider kann meine Mimik mit Jochens phantastischem Gesichtsausdruck bei weitem nicht mithalten.

„Oh, schau mal daaaa!“ (Foto: Jochen Oetinger)