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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Auf den Kopf gestellt

Eine Freundin ist den ganzen Winter in Neuseeland. Dort steht, wie man schon alles kleines Kind gelernt hat, alles und alle auf dem Kopf.

Auch hier steht einiges auf den Kopf. Ich war die Feiertage über in Süddeutschland, wo es seit einigen Tagen immer wieder schneit und inzwischen Dauerfrost herrscht. Heute fliege ich wieder nach Hause in Skelleftehamn, wo es gestern noch -20 °C hatte. Morgen soll es jedoch warm werden und regnen. Winter im Süden und Tauwetter im Norden, das ist schon ein bisschen doof.

Es ist doof, dass es in Nordschweden so warm ist. Denn dort bin ich die nächsten Tage nicht alleine, sondern drei Freunde aus Deutschland sind bei mir. Denen würde ich schon sehr gerne einen richtigen Nordwinter mit viel Schnee und Kälte präsentieren und nicht Tauwetter mit Regenschauern.

Es ist auch doof, dass es in Mitteleuropa so kalt ist, allem voran in Zürich. Denn während meine Freunde schon am Vormittag den Flieger nach Stockholm genommen haben, stand für mich noch ein Umweg über Zürich im Programm. Doch wegen des Schneefalls in Zürich ist dieser Flug ausgefallen.

Nach ein bisschen hin und her wurde ich zum Ticketservice geschickt. Dort durfte ich dann trotz einer nicht allzu langen Schlange anderthalb Stunden anstehen. Als ich endlich drankam, war es für die einzige Alternative, heute noch nach Hause zu kommen, zehn Minuten zu spät. Die weitere Beratung, wann ich über wo nach wohin fliege und ob vielleicht ein Hotel in Arlanda bezahlt wird, hat auch fast eine halbe Stunde gedauert.

Nun hocke ich hier auf dem Flughafen München, während A schon nach Skellefteå fliegt und C + O wenige Stunden später nachfolgen. Der Nachbar in Skelleftehamn weiß Bescheid und hält den Schlüssel bereit.

Mein Flug geht voraussichtlich in einer knappen Stunde, dann bin ich immerhin schon einmal in Stockholm. Dort geht ich zum Schalter mit Swiss, die zugesagt haben, mir ein Hotelzimmer zu bezahlen. Nach einer Übernachtung werde ich morgen den ersten Flug nehmen und um halb zehn ebenfalls in Skellefteå landen. Wenn alles klappt.

Denn auch hier kommt so manches an Schnee herunter:

„Schneedach“„Schneebesen“„Schneepflug“„Schneeturbine“

7 Kommentare für „Auf den Kopf gestellt“

Jan schreibt:

Hallo Olaf,

du bist inzwischen hoffentlich gut angekommen. Ich wünsche dir schöne Tage mit C+O und ganz besonders mit A.

Jan

Ma HB schreibt:

Lieber Olaf,
es tut mir ja so leid, daß Dein Rückflug so kompliziert wurde. Nun hattest Du extra das Auto am Flughafen, damit Ihr alle zusammen hättet einsteigen können. Hätte, hätte. „Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erzählen!“. Ich wünsche Dir und Deinen Freunden eine ganz schöne Zeit, zuerst dann eine fröhliche Silvesterfeier.
Liebe Grüße Ma HB

Olaf Schneider schreibt:

Der Rest der Reise hat gut geklappt: Ich habe ein Hotelzimmer bekommen mit Abendbrot und Frühstück und das Flugzeug nach Skellefteå war nur eine viertel Stunde verspätet. Dann musste ich noch eine viertel Stunde mein Auto freischaufeln, denn in der Woche meiner Abwesenheit kam doch einiges an Schnee runter. Leider haben wir jetzt starkes Tauwetter, der nicht den ganzen Schnee wegschmelzen wird, aber die Straßen nass und glatt macht.

delle schreibt:

Na denn mal trotzdem einen guten Rutsch ins neue Jahr
Ganz liebe Grüße an C&O und auch unbekannterweise an A.
Hoffentlich kommt der Frost wieder……

Olaf Schneider schreibt:

Danke, delle, auch Dir einen guten Rutsch und ein richtig tolles 2015. Grüße werden ausgerichtet.

Sonya | soschy on tour schreibt:

Haha, auf den Kopf gestellt ist gut. Wir waren über Silvester an der Westküste der Südinsel Neuseelands im Regen. Alles sehr ungemütlich im Zelt, so dass unser Neujahrsgeschenk ein Motelzimmer war in dem wir Silvester verschlafen haben. Wie wahr, es war alles auf den Kopf gestellt.
Hoffe, ihr hattet trotz Tauwetter ein wundervolles Silvester. Denke noch gern an unser Silvester vor einigen Jahren zurück. Und eins ist mir bei Weihnachten und Silvester im Sommer klar geworden. 2015 will ich es kalt und mit Schnee :D. Happy New Year, lieber Olaf.

Olaf Schneider schreibt:

Frohes neues Jahr, Sonya! Ich wünsche Dir/Euch noch eine phantastische Zeit in Neuseeland. Unser Silvester war schön und ruhig und Elchragout – zubereitet von C+O – hat eine nicht unwesentliche Rolle darin gespielt.

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