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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Herbstfarben

Einige Herbstfarben von heute. Die Laubfärbung hat diese Woche wie von einem Tag auf den anderen eingesetzt. Ich war aber bei meinem Waldspaziergang erstaunt, wie viele Blumen noch blühen.

HeidelbeereBirkenblattFliegenpilzTorfmoosRainfarnRot-KleeBergasterHagebutten

Möglich gemacht hat Ganze eine weitere Farbe: Orange. Ich habe nämlich vor zwei Wochen festgestellt, dass ich zwar knallrote Winterjacken habe, aber alles für Sommer und Herbst eher schwarz bis waldgrün ist. Ganz doofe Farben, wenn gerade Elchjagd in Schweden ist und deswegen habe ich mir heute ein knalloranges Softshell gekauft. Damit sieht man mich wirklich und ich traue mich wieder in den Wald. Ein bisschen eingesaut habe ich sie schon und das liegt an dem nächsten Motiv. Diese kleine Heuschrecke hat sich vorbildlich ruhig verhalten, aber leider einen Grasbüschel mitten im Sumpfgelände ausgesucht. Da war hinknien und nass und dreckig angesagt und einen Ellbogen habe ich auf dem schlammigen Boden aufgestützt, damit ich das Motiv nicht verwackele. Was tut man nicht alles für ein schönes Foto.

Heuschrecke

Die Heuschrecke soll die letzten warmen Tage geniessen, denn Anfang der nächsten Woche soll es maximal fünf, sechs Grad werden.

9 Kommentare für „Herbstfarben“

Annika schreibt:

Das ist aber auch ein besonders schönes Exemplar.

Annika schreibt:

Sehr hübsch, wie immer. Darf man fragen, was das Birkenblatt für einen pechschwarzen Hintergrund hat? Auf den zweiten Blick sieht man im linken unteren Viertel etwas, das sieht aus wie Sterne…
Annika

Olaf Schneider schreibt:

Das Birkenblatt treibt leicht unter der Wasseroberfläche eines kleinen Baches. Da der Bach im Schatten liegt und dunklen Untergrund hat, sieht der Hintergrund praktisch schwarz aus. Es hat bestimmt 20 Fotos gebraucht, ehe eines scharf war und nicht noch irgendwelcher Dreck daneben trieb.

Sandra schreibt:

Unterm Strich hat sich die „eingesaute“, neue, orangefarbene Jacke aber wirklich gelohnt….!!

Olaf Schneider schreibt:

Das find ich auch, zumal die Jacke nur 129 Kronen (17 Franken) gekostet hat. Und zu meiner Überraschung sind die Ellenbogen noch verblüffend sauber.

Martin schreibt:

Hallo Olaf,
so eine farbenfrohe und wohl auch recht große Heuschrecke vermutet man gar nicht so weit im Norden. Da gehört es sich schon, dass man als leidenschaftlicher Fotograf ehrfürchtig davor zu Boden geht, ganz egal was für ein Untergrund da gerade ist.

Die Herbst-Miniaturen transportieren wirklich sehr gut die Atmosphäre der letzten sommerlichen Sonnenstrahlen.

Ein anderes Thema: Im Frühling hatten wir über Tauwetter und Vorfrühling geredet. Jetzt habe ich endlich meine Frühlingsreise 2014 online gestellt. In der Umgebung von Berlevåg habe ich ein paar dieser typischen Vorfrühlingsbilder aufgenommen. Meine Bilder von den nordschwedischen Mooren und Flüssen waren nicht so spektakulär, als dass sie gegen die große Serie mit norwegischen Landschaftsbildern bestehen konnten. Da mal anschauliches Bildmaterial zu veröffentlichen bleibe ich also noch eine Aufgabe für mich.

Ich habe diesmal so viele mitternächtliche Bergwanderungen gemacht, wie noch nie zuvor. Bei gut der Hälfte hat es sich fotografisch nicht gelohnt (als Erlebnis schon !!). Das Licht war zu langweilig. Aber bei der anderen Hälfte war es super, sieh selbst …
Gruß Martin

Ma HB schreibt:

Lieber Olaf, ich habe noch nie eine Heuschrecke so in der Nähe gesehen. .Das war wohl ein besonders schönes Exemplar – diese wunderbaren vielen Farben. Aus diesen Farbabstufungen könnte ein schönes Gemälde werden. Mal sehen!
Gruß Ma

Annika schreibt:

Wie nah musstest Du eigentlich ran? Dass sie da sitzengeblieben ist…oder war sie schon eingefroren?

Olaf Schneider schreibt:

@Martin, Ma HB und Annika: Die Heuschrecke war etwa drei Zentimeter groß, also nicht besonders riesig. Als ich im „Kosmos Insektenführer“ nachgeschaut habe, was für eine Art es ist, habe ich zumindest so etwas wie „Arktische Prachtschrecke“ erwartet. Statt dessen stand denn da „Grashüpfer“ als deutsche Bezeichnung. Enttäuschend!

Ich war schon ziemlich nah dran mit einem 90mm-Makro und habe mich gewundert, dass der Hüpfer so ruhig blieb. Aber zu kalt war es eigentlich nicht.

@Martin: Danke für den Link, die Fotos schaue ich mir in Ruhe mal an. Da bekomme ich bestimmt auch Anregungen für meine geplante Winterreise.

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