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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Der erste Stern

Die Lofoten, auf denen ich vorgestern noch war, liegen eine ganze Ecke nördlich des Polarkreises. Heute in Skelleftehamn war ich fast ein bisschen überrascht, dass man schon vor zehn Uhr Abenddämmerungsfarben sehen konnte und um viertel nach zehn die Sonne unterging. Jetzt um 0:45 stand ich draußen – zur Freude der Mücken – um zu schauen, ob ich einen Stern erblicken kann.

Da: Ein Stern! Hoch oben am Himmel. Ziemlich hell und er bewegt sich sogar. Moment mal …

Nachdem sich die erste Sternsichtung als Flugzeug oder UFO entpuppt hat, habe ich weiter geschaut. Und dann über mir, fast am Zenith, tatsächlich den ersten richtigen Stern entdeckt: Wega in der Leier, der hellste Fixstern des Nordhimmels. Für die anderen Sterne des sogenannten Sommerdreiecks, Deneb und Altair, ist der Himmel aber immer noch zu hell.

Ich liebe die dauerhellen Sommertage, aber ich freue mich auch, nach zwei Monaten mal wieder einen Stern zu sehen. Bald wird er wieder verschwinden, denn um 3:15 geht die Sonne auf.

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