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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Nebelbänke

Als ich heute mit dem Auto den „Näsuddsvägen“ langgefahren bin, habe ich mich gewundert. Blauer Himmel und Sonne, aber wo ist denn die Insel Gåsören mit ihrem markanten kleinen Leuchtturm geblieben? Ach dort hinten, fast im Nebel verschwunden.

Fünf Minuten später war ich an der Lotsenstation und habe den kleinen Seenebelbänken zugeschaut, die fast wie große Geisterquallen über der Ostsee entlang trieben.

Kleine Nebelbank auf der Ostsee

Ich habe zwar vor vielen Jahren auf Sylt einmal Seenebel erlebt und gestaunt, wie schnell der kam und wie dicht der sein kann, doch heute war der Nebel viel lokaler und manchmal sah man einen Teil der Inseln klar und deutlich, manchmal waren sie komplett verschwunden. Und manchmal war der Nebel dicht, aber so flach, dass die Bäume und der Leuchtturm der Insel Gåsören oben heraus schauten.

Gåsören im flachen Nebel

Bestimmt eine Stunde habe ich mir die Sonne auf den Rücken scheinen lassen und die Inseln verschwinden und wieder auftauchen sehen. Wie gut, dachte ich, dass ich am Kajak immer einen Kompass dabei habe, auch wenn ich ihn bis jetzt noch nie ernsthaft gebraucht habe.

Heute Abend bin ich hingegen faul und schaue DVD, nur für diesen Blogartikel unterbrochen. Eigentlich sollte ich jetzt lieber mit dem Kajak draußen sein, dachte ich gerade, doch höre es keine Minute später draußen Grollen. Ein Gewitter? Sehr schön, dann darf ich auch faul zu Hause sein und DVD schauen.

Noch zwei Fotos von vorhin:

Gåsören bei klarer Sicht

Gåsören wenig später im Nebel verschwindend

5 Kommentare für „Nebelbänke“

Annika schreibt:

Als ich gerade auf fb den Link mit „Nebelbänke“ überschrieben sah, war ich schon fast ein bisschen aufgeregt. Gibts davon noch mehr Bilder?

Olaf Schneider schreibt:

Wieso aufgeregt, Annika? Ja, ein paar Bilder gibt es noch, aber die, die mir am besten gefallen, sind hier schon zu sehen.

Annika schreibt:

Weiß nicht, das Wort alleine hat schon so Vorfreude geweckt. Anscheinend funktionieren die Schlüsselreize („Nebel“) auch unabhängig von der Jahreszeit. Denn bis vor kurzem war der Herbst ja mit Abstand meine allerliebste jahreszeit… Also, ich freu mich immer, wenn ein neuer Nordwärts-Artikel kommt, aber hier hat mein Herzchen ein bisschen gehüpft :-)

Olaf Schneider schreibt:

So wie heute mag ich Nebel auch gerne, aber ich bin schon einmal einen ganzen Tourtag auf der Hardangervidda im dichtesten Nebel gelaufen. Das ging in etwa so: „Oh hör mal, ein Wasserfall!“. Das fand ich schon doof! Erst kurz vor Finse konnte man wieder etwas sehen.

Annika schreibt:

Naja klar: prasselnden Regen mag ich auch am liebsten vom Kamin aus :-D

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