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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Frühlingsfarben

Warme 20 °C und Sonne satt – das mögen die Birken, die ihre Blätter um die Wette sprießen lassen. Und ich mag das auch. Sowohl das barfuß und im T-Shirt am Fluss Mittagspause machen, als auch die herrlichen Farben, die die sinkende Abendsonne auf Birkenstamm und -blätter zaubert.

„Frühlingsfarben“„Durchlicht“„Sonnenlücke“„Leuchtkraft“

Was für ein Kontrast zu den eisbedeckten Seen, an denen ich noch am Wochenende bei der kurzen Norwegenreise vorbeifuhr.

Nachtrag

Auf Facebook schrieb eine Schwedin, ich könne genauso gut gleich auf „Sommer“ aktualisieren und schickte einen Link zur Jahreszeitenkarte des smhi. Vorgestern, am 20. Mai war Skellefteå auf der Karte rot eingefärbt und das bedeutet „Sommar sedan minst 5 dygn, enligt meteorologisk definition (Dygnsmedeltemperatur över 10°C 5 dygn i följd)“ – Sommer seit mindestens 5 ganzen Tagen, laut meteorologischer Definition (Tagesmitteltemperatur über 10 °C 5 Tage in Reihe).

6 Kommentare für „Frühlingsfarben“

Hannah Karlsson schreibt:

Der Nachtrag gefällt mir besonders gut! :-)

Evi schreibt:

Oh ja, wer diese Farben des Nordens noch nie gesehen hat,
hat viel verpasst! Wir fuhren sonst immer vom Frühling in Deutschland
in den Frühling des Nordens, aber diesmal werden wir wohl in den
Sommer kommen, es ist halt alles etwas anders in diesem Jahr!
Danke für die lieben Wünsche, wir sehen uns dann erst im August?

Olaf Schneider schreibt:

Hallo Evi, schon unterwegs? Im Fjäll war vor ein paar Tagen noch phänomenologischer Winter, da könnt Ihr die Frühlingsfarben noch frisch geniessen.

Martin schreibt:

Hallo Olaf, was macht man bei Regen, Wind und +3°? Man schmeißt die Heizung im Womo an, nachdem man sich in ein W-lan eines Hotels eingeklinkt hat.
Also, hier im Norden ist der Frühling eher spät dran! Der Schnee schmilzt nur langsam. Zu langsam finden auch die Goldregenpfeifer und sitzen paarweise auf Schneefeldern und warten drauf, dass er unter ihren Füßen wegtaut, damit sie mit dem Brutgeschäft anfangen können.
4 Tage war ich jetzt in Berlevag. Die Landschaft mal mit Zebrastreifen, mal mit Dalmatinerfell war großartig. Sonne gabs auch ab und zu, dann aber immer sehr fotogen. Nun, ich habe meinen Tagesrhytmus komplett umgestellt. Bis 2 Uhr Morgens bin ich täglich unterwegs. Da habe ich von 18 bis 02 Uhr täglich 8 Std. lang beste Chancen auf Superlicht. Erste Blümchen und Weidenkätzchen gibts schon.
Dem Frühling werde ich noch früh genug in die Arme laufen, wenn ich mich jetzt langsam Schritt für Schritt nach Süden wende.
Bei Euch ist er ja wohl schon ziemlich fortgeschritten. Ich freue mich schon darauf, wenn ich mal ohne Handschuhe fotografieren kann. Man unterschätzt das, Berlevag und Skelleftea liegen zwar beide weit im Norden, sind aber doch fast 1000 km voneinander entfernt!
Gruß Martin

Evi schreibt:

Hallo Olaf….. nein, wir fahren erst am 29. Mai los, über Stade(an Bremen vorbei), dann Dänemark und mit der Fähre nach Göteborg, es dauert also noch ein oder zwei Wochen bis wir nördlicher sind, dann ist Gäddede und der Wildmarksvägen dran( aber man darf im Juni nicht ins Fjäll,wegen der Bogelbrut und der Eierdiebe!) aber wir möchten auch noch zu den Lofoten und dann kommt auch Berlevag und das nördliche Norwegen. Ach je, wir möchten noch so viel sehen!

Olaf Schneider schreibt:

@Martin: Wenn ich Fotograf wäre, würde ich auch von 21:00 – 03:00 unterwegs sein. Aber da ich gleichzeitig ein Angestelltenleben führe und ich gleichzeitig eher Frühaufsteher bin, bekomme ich von den frühen Sonnenaufgängen nicht viel mit. Ja, Berlevag ist noch mal ein gutes Stück weiter im Norden. Da war ich noch nie. Wir hatten heute übrigens nicht +3 °C, sondern +27 °C! /Grüße Olaf

@Evi: Auf die Lofoten fahre ich vielleicht die zweite Juliwoche, aber das ist noch nicht klar.

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