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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Sssssssssssssssss…

Die erste MückeDa sitzt man friedlich auf der Kolzkiste, das Abendbrot fast fertig gegessen, und schaut ein bisschen YouTube, da hört man plötzlich ein leises, hohes Sirren, welches aus einer völlig anderen Richtung zu kommen scheint als aus der meiner Lautsprecher.

Ich wende mich nach links und sehe an der Wand die erste Mücke des Jahres. Ich pirsche mich an sie heran aber ehe ich ein Foto, mit dem ich zufrieden bin, machen kann, schwirrt sie schon in Richtung CD-Regal. Und dort findet eine kleine Mücke viele gute Verstecke.

Ob es eine Stechmücke ist, ein blutrüstiges Weibchen oder ein vegetarisches Männchen, ich weiß es nicht. Nach Stechrüssel sieht dieses Gebilde, welches sie da im Gesicht hat ja nicht aus, aber wenn ich mir das Photo ganz genau anschaue, dann finde ich, dass die kleine Wampe dieses Insekt verdächtigt ins Rote spielt.

Nachtrag

Während ich den Artikel schreibe, sirrt es wieder. Will die Mücke etwas von mir, ist sie auf Durchreise oder schaut sie sich skeptisch das Photo auf dem Bildschirm an? Vielleicht letzteres, denn sie setzt sich noch mal adrett an das kleine weiße Regal und lässt sich ablichten. Sie hält fein still und ich fotografiere höflich von rechts, wo man ihr nicht ganz so ansieht, dass das linke Hinterbein fehlt. Viel besser werden diese Fotos leider auch nicht.

Also, liebe Stechmücken, die Jagdsaison ist eröffnet. Aber Du, liebe fünfbeinige Model-Mücke, hast bei mir Asyl.

Ein zweites Mückenbild

4 Kommentare für „Sssssssssssssssss…“

Annika schreibt:

Bahbahbahbah!!!! Mich hat gerade schon die erste diesen Frühling gestochen (die vom Winter zählen ja nicht). Irre früh, oder?? Scheiß-Klimawandel…

Olaf Schneider schreibt:

Heute hatten wir hier 17 °C und Sonne. Da kommen natürlich die Insekten aus ihren Löchern gekrochen. Und in der Stadt blühte der erste Löwenzahn.

Ingela schreibt:

Gör ett besök här vid midsommartid om du vill studera arten…

Olaf Schneider schreibt:

Ett, två exemplar räcker helt för att studera arten, Ingela. Det behövs inga mer.

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