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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Auf dem Torneträsk I

Dieser Artikel ist Teil der sechsteiligen Serie Abisko Februar 2014.

Der erste Tag in Abisko drehte sich viel um den dick zugefrorenen See Torneträsk.

Manchmal ist es gut, Frühaufsteher zu sein, denn nur so schaffte ich es noch gerade rechtzeitig auf das Seeeis, um dort in den Genuss des herrlichen Morgenlichts von blassrosa bis leuchtend gelb-orange zu kommen.

Ein rosaroter MorgenSonnenaufgang über dem zugefrorenen Torneträsk

Lapporten – das Wahrzeichen Abiskos

Morgensonne auf dem FjällNaturgeformte Eisskulptur

Später am Tag haben Annika, Ralf und ich einen Spaziergang zur Abisko Fjällstation gemacht und dort waren wir wieder auf dem Eis des Torneträskes. Lange noch hätten Ralf und ich dort fotografieren können, aber das Mittagessen im Restaurant der Fjällstation wollten wir uns auch nicht entgehen lassen: Lammlasagne mit See- und Bergblick hat ja auch was.

Eisschollenlandschaft auf dem TorneträskBerge, halb im Dunst verschwunden

Schneeschauer im Gegenlicht

In der Fjällstation wurde ich von einem Verkäufer des Outdoorladens auf mein Fotostativ angesprochen und wir haben von ihm gleich zwei sehr schöne Tipps für gute „Locations“ zum Fotografieren bekommen. Eine davon war eine kleine Halbinsel bei Tornehamn hinter Björkliden. Dort gibt es eine kleine, felsige Halbinsel, an deren steilem, dem See zugewandten Ufer sich große Tropfsteinformationen gebildet haben. Wieder standen wir auf dem Torneträsk und bewunderten die phantastischen Eiszapfen an den Felsen. Inzwischen war es aber recht dämmerig geworden und schon bald haben wir uns auf dem Rückweg gemacht, uns aber vorgenommen, später noch einmal dort hinzufahren.

Die kleine Halbinsel bei Tornehamn

Eine kleine Höhle – von Eiszapfen umgebenFast der ganze Fels ist mit Eiszapfen bedeckt

Am nächsten Tag sind Ralf und Annika Hundeschlitten gefahren und ich war die meiste Zeit auf dem See. Doch davon berichte ich später …

4 Kommentare für „Auf dem Torneträsk I“

Manuel schreibt:

Seufz!
Vielen, vielen Dank für diese tollen Bilder, Olaf! Die entschädigen ein wenig für den schlappen Winter, den wir diese Saison hatten.
Wir waren letztes Jahr im August in Abisko und Kiruna und ich war gespannt, wie die Gegend wohl im Winter aussieht. Schön, dass Du das für uns mal überprüft hast … ;-)

Alles Gute aus Nürnberg und Mannheim!
Manuel & Silvia

Sylvia schreibt:

Ohh, wie ich Dich darum beneide, dort zu sein. Großes Kompliment auch für die tollen Fotos . Lapporten wird ja auch „das Auge Gottes “ genannt. Aber nicht nur wegen dieses Begriffes habe ich damals fasziniert in die Landschaft geschaut – fährt man durch das „Auge Gottes“ beginnt Lappland/Samiland – ach ja…….. Viele Freude weiterhin auf Eurer Reise.

Martin schreibt:

Normalerweise erlebe ich skandinavische Seen im Winter als ziemlich gleichmäßig schneebedeckte Flächen, fotografisch meist ziemlich unspektakulär. Was Du auf dem Torneträsk erlebt hast, und was ich dort auch im März 2012 gesehen habe, ist dageben spektakulär. Das Eis des seit Monaten fest zugefrorener See ist an manchen Stellen blank und durchsichtig. Sturm hat den Schnee immer wieder weggeblasen und an manchen Stellen zu dekorativen „Sicheldünen“ zusammengeschoben. Dort oben schneit es ja nicht gerade wenig. Umso heftiger muss der Sturm toben, um den Schnee wieder fortzutragen. (Das habe ich allerdings noch nicht erlebt.) Über das blanke Eis zu laufen, und zwischen den Stiefeln hindurch in den schwarzen Grund hinabzuschauen fand ich ziemlich beeindruckend. Mit Deinen Bildern bin ich wieder mitten drin in dem Erlebnis.
Gruß Martin

Olaf Schneider schreibt:

Danke für Euer Lob. Man muss allerdings dazu sagen, dass diese Bilder auch nur möglich waren, weil es selbst hier in Abisko ungewöhnlich warm war und so kaum bis kein Schnee auf der dicken Eisschicht des Torneträsk lag. Auch wenn ich mir für mich selbst und für Aktivitäten wie beispielsweise Skilaufen wesentlich mehr Schnee und kälteres Wetter gewünscht hätte, so hatte dieser seltsam milde Winter fotografisch durchaus seine Reize.

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