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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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3:44

3:44 ist keine Matheaufgabe für Nordwärts-Blogleser.
3:44 ist auch nicht das Spielergebnis des letzten Eishockeyspiels.
3:44 ist erst recht kein Musikstück von John Cage.

3:44 ist die Länge des heutigen Tages in Skelleftehamn: Drei Stunden, einundvierzig Minuten. Um 9:41 ging die Sonne auf, um 13:25 ging sie wieder unter. Gerade mal 2.2 °C hat sie es über den Horizont geschafft. Das sind etwa zwei Finger breit bei ausgestrecktem Arm.

Das ist nicht gerade viel Licht, aber ich mag den heutigen Tag. Das liegt nicht nur daran, dass heute mein erster Ferientag ist, sondern auch an der Wintersonnenwende. Denn die sagt mir, dass heute der kürzeste Tag ist und damit die Tage wieder länger werden. Und das gefällt mir.

Und so sah es heute gegen halb zwölf aus, als die Sonne „hoch“ im Süden stand.

Eiswall am Kallholmen

Blick über den Sörfjärden

Dieser Dezember war nicht nur milder und windiger als gewöhnlich, sondern auch der Wasserstand war größeren Schwankungen ausgesetzt. Deswegen wurde das Eis an vielen geschützten Stellen wieder kaputt gebrochen und liegt jetzt an manchen Stellen in langen Haufen am Ufer. Die Eisschollen auf dem Wasser sind noch nicht zusammengefroren und treiben frei auf dem Wasser. Ich bin gespannt, wann hier alles so fest zugefroren ist, dass man aufs Eis gehen kann, ohne Angst haben zu müssen, einzubrechen.

Nachtrag:

Ursprünglich hieß der Artikel 3:41, denn ich habe mich verrechnet. Evi hat das im ersten Kommentar sofort entlarvt und ich habe mich nun entschlossen, den Fehler zu korrigieren.

6 Kommentare für „3:44“

evi schreibt:

Hallo, lieber Olaf,
diese Eisstücke im Vordergrund reizen mich geradezu,
einfach da rein zu beißen…..oder sind das Zuckerplatten (:-)
mit Pfeferminzgeschmack? Das sind tolle Motive!
Moment mal…. 9:41 bis 13:25…….also doch Mathe…..sind 3:44
oder habe ich da etwas mißverstanden? ;-(
Wir, Uta und Evi wünschen Dir frohe und erholsame Feiertage,
wo immer Du sie verbringst, wir fahren jedenfalls morgen in die
von uns auch geliebten Allgäuer Berge und hoffen dort vielleicht
auf Schnee!
Liebe Grüße E + U

carinzil schreibt:

Wunderschöne Fotos vom kürzestem Tag des Jahres :-)

Olaf Schneider schreibt:

Hallo E + U. Das ist mir wirklich extrem peinlich, dass ich mich verrechnet habe! Ich, der immer der Beste in Mathe war (nicht immer zur Freude der Mitschüler) und der heute sogar auf verschiedenen Webseiten die Sonnenauf- und untergangszeiten gegengeprüft hat. Die Zeiten waren alle unterschiedlich, aber das ist keine Entschuldigung dafür, dass ich drei Minuten daneben lag.

Auch Euch, Uta und Evi wünsche ich schöne Feiertage und eine schöne Zeit im Allgäu mit hoffentlich „lagom“ viel Schnee.

@carinzil danke! Ich habe ein bisschen angefangen, in Deinem Blog zu lesen. Hast Du in Schweden gelebt und bist jetzt wieder in Deutschland?

evi schreibt:

nein, nein, das ist garnicht schlimm, Du mußt nur wissen, dass ich
Buchhalterin war und deswegen einfach dieses besondere Verhältnis zu Zahlen habe.
Ja lagom viel Schnee ist gut! Danke, das ist richtig!

Ma HB schreibt:

Hallo Olaf, supertolle Fotos: Das Licht, die Farben, die vielen verschiedenen Blautöne. Das müßte man malen können. Bis bald Ma

Olaf Schneider schreibt:

@evi: Ich ärgere mich trotzdem, denn ich habe auch ein besonderes Verhältnis zu Zahlen.

@Ma HB: Du kannst das malen, was man nicht sieht! Das kann ich mit der Kamera nicht. Bis bald!

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