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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Unterwasser

Wie schon letzten und vorletzten Samstag bin ich heute wieder zu unserem Winterbadeplatz gefahren. Heute allerdings nicht, um zu baden, sondern mein neues Spielzeug zu testen, welches ich gerade aus der Stadt geholt habe: Die bis 15 Meter Tiefe wasserdichte Kamera Nikon AW1.

Einige Bilder konnte ich machen, ehe der kaum geladene beiliegende Akku leer war.

Der erste UnterwassertestEis im warmen Sonnenlicht

Dann habe ich den Akku aufgeladen und bin noch einmal mit dem Auto zum Strand vor Storgrundet gerutscht¹ und habe dort am und im Wasser ein paar Fotos gemacht. Ich habe aber nicht herausgefunden, wie man Blende, Belichtungszeit oder ISO-Zahl ändert und deswegen sind die meisten Fotos nicht so geworden, wie ich wollte. Da muss ich erst einmal die Anleitung lesen.

Aufgebrochenes EisEisummantelt

Die Kamera kann auch RAW-Format, welches wesentlich besser geeignet ist, um die Bilder noch zu bearbeiten und zu optimieren. Der Weg dahin ist aber steinig: Mein Lightroom 4 kann die RAW-Daten nicht lesen, aber das kann das aktuelle Lightroom 5, welches auch nicht so teuer ist. Lightroom 5 versteht sich aber nicht mit meinem in die Jahre gekommenen Betriebssystem. Da ich mich aber scheue, das System upzudaten, werde ich vermutlich einiger Zeit mit zwei Computern arbeiten. Das sind die Dinge, die mich an der schönen digitalen Welt nerven!


¹ Zum Thema gerutscht: Sowohl ein Freund im Inland als auch eine Nachbarin sagen, sie könnten sich nicht erinnern, es jemals so glatt erlebt zu haben. Die kleinen Wohnstraßen und erst recht die wenig befahrenen Waldwege sind blankes Eis, auf dem selbst die Spikes der Winterreifen kaum fassen. So schleiche ich im Schritt-Tempo durch jede Kurve und das funktioniert dann auch ganz gut.

Gestern Abend bin ich doch vom Weg abgekommen: Mancher Weg hat ein leicht rundes Profil, zu beiden Seiten abfallend. Und wenn dann beide Räder auf der gleichen Seite fahren, kann es sein, dass das Auto trotz der Spikes langsam an den Rand rutscht. Dort fassen die Reifen wieder und man kann weiterfahren, aber es ist ein scheußliches Gefühl und ich fahre nur noch Wege, die ich sehr gut kenne und die keine Gräben haben.

Zu Fuß ist das Ganze nicht besser. Ich habe mich schon ein paar Mal auf den Hosenboden gesetzt und seitdem mache ich meistens die Spikesohlen unter die Stiefel. Wirklichen Spaß, mit den laut „kraatsch-kraatsch“-machenden Dingern zu Laufen macht es aber nicht und bei diesem Eis kommen auch die Spikes unter den Füßen an ihre Grenzen. Vielleicht doch Steigeisen, Bergsteigerhelm und Eispickel …?

7 Kommentare für „Unterwasser“

Sandra schreibt:

Wasserdichte Nikon – Neid, Neid, Neid…

Jochen schreibt:

Lieber Olaf,

kleiner Tipp. View NX von Nikon ist kostenlos und kann die RAWs auslesen. Die wandelst du in Tiffs und schon kannst du bei LR4 bleiben. Die 5er Version gibt es – so wie ich vermute – nur noch mit diesem Cloud-Mist. Damit würde ich garnicht erst anfangen…..

Grüße und viel Spaß mit der Kamera!
Jochen

Jochen schreibt:

Nachtrag: View NX war doch sicher mit deiner D800 am Start…

Annika schreibt:

Du hast es also wirklich getan—eine neue Nikon :-)

Olaf Schneider schreibt:

@Sandra: Erst einmal die Ergebnisse abwarten …

@Jochen: Danke für die Tipps. View NX war auch bei der AW1 dabei. Ich werde dennoch vermutlich mit meinem alten Computer und Lightroom 5 arbeiten. Zum einen bekommt man das noch ohne die blöde Adobe-Cloud, zum anderen kann ich dann, wenn ich meinen Hauptrechner auf das neue System update, die beiden Kataloge (hoffentlich) problemlos zusammenführen und habe dann auch die RAW-Daten der AW1 von Anfang an mit dabei.

@Annika: Ja, ich habe es getan. Noch eine Nikon im Haus.

Ricarda schreibt:

War bei Dir schon Bescherung :) ?
Unterwasserkamera ist immer gut ! Ich nutz sie zwar nicht im Winter, ist mir dann doch zu kalt, aber im Sommer häng ich damit gerne über den Gezeitentümpeln….! Und es ist total interessant was es unter der Wasseroberfläche so alles zu entdecken gibt !
Wünsche Dir ganz viel Spaß damit !

Olaf Schneider schreibt:

@Ricarda: Bescherung ist bei mir relativ festtagsunabhängig. Ich habe auch vor, im Winter mit der Kamera unterwasser unterwegs zu sein, aber das braucht Sonnenlicht. Und im Kajak ist das natürlich auch extrem praktisch.

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