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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Der erste Schnee

Als ich heute morgen noch mit halbgeschlossenen Augen eine Jalousielamelle herunterdrückte, um in die Morgendämmerung hinauszulugen, dachte ich als erstes „weiß“. Dann fokussierten meine Augen langsam auf das Dach des Nachbarn und ich sah, dass dieses von Schnee bedeckt war. Es war heftig am Schneien und der Schnee blieb auch liegen, denn die Nachttemperaturen von -5 °C haben den Boden schon herunter gekühlt.

Das ist ja quasi Ehrensache, dass ich ein paar Fotos vom Schnee für das Blog mache, selbst wenn das nicht so wahnsinnig viel hergibt. Daher bin ich eine halbe Stunde eher aus dem Haus gegangen, um ein paar Fotos in Skelleftehamn zu machen. Das erste von dem Stück Straße vor meinem Haus.

Die zottelige Dornenhecke vor meinem GrundstückDer Waldweg an der Ecke

Die Bucht Killingören

Gerade eben habe ich es noch zum Bus geschafft, mich ans Fenster gesetzt und in den Schnee hinausgeschaut. Ein merkwürdiges Gefühl, denn obwohl ich den Winter liebe, bin ich noch eher auf sonnigen und warmen Herbst eingestellt. Aber der scheint sich jetzt dem Ende geneigt zu haben. Bis hinter den neuen Kreisel bei Bergsbyn war alles schneebedeckt, doch in der Stadt war noch alles „barmark“.

Schwedischübersetzung des Tages:barmark – schneefreier Boden

Tagsüber waren einige Plusgrade und so war vom ersten Schnee heute Abends fast nichts mehr zu sehen. Aber die Pfützen froren schon langsam zu und die Straßen waren gut glatt. Mit den Winterreifen werde ich trotzdem bis zur nächsten Woche warten, denn nach dem ersten Schneefall wird es beim „Reifendienst“ in Skelleftehamn bestimmt knallvoll sein.

2 Kommentare für „Der erste Schnee“

Sylvia schreibt:

Vor ein paar Tagen konnte ich mit der Nordkap-Webcam und der von Honnigsvag sehen, dass dort Schnee lag und auch immer noch liegt. Da konnte es nicht mehr lange dauern, bis der Winter auch bei Dir eintrifft. Für mich heißt das, er kommt näher mit relativ schnellen Schritten. Gedanklich bin ich auch noch nicht soweit, denn der letzte Winter steckt noch im Gemüte, weil er soooo lang war.

Olaf Schneider schreibt:

Ich freue mich auf den Schnee, er macht die Nächte hell.

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