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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Drängsmarks ångsåg

Gestern habe ich früher Schluss gemacht, mich mit Delle, der hier gerade zu Gast ist, ins Auto gesetzt und wir sind ohne Ziel einfach losgefahren. Dabei haben wir nicht nur ein paar schöne Schleichwege gefunden, sondern auch „Drängsmarks ångsåg“, Nordeuropas einziges noch funktionierendes Dampfsägewerk. Die Säge wird vermutlich sowohl durch Wasser als auch durch eine Dampfmaschine angetrieben. Obwohl die Saison schön länger zu Ende ist, waren fast alle Gebäude offen zugänglich und so haben wir uns in Ruhe alles angeschaut.

Hinter dem Teich liegt das Dampfsägewerk

Im Sägewerk – obenIm Sägewerk – untenDie DampfmaschineDas Sägewerk von außen

Der Tag war wieder ein Beweis meiner Faulheit: Ich hatte das Stativ im Auto, aber anstatt es für die dunklen Innenräume einfach zu holen, habe ich die Kamera aufgelegt: Auf ein Stück Holz, ein Geländer, eine Treppe. Bloß bei der Dampfmaschine hätte mir das Stativ nichts genützt, denn da habe ich die Kamera durch ein kaputtes Quadrat eines alten Sprossenfensters gehalten und das war ziemlich eng.

Angeblich sollte es gestern Mittag ja aufklaren, aber bis zum Abend war es dicht bewölkt und so liegt die Landschaft auf meiner gestrigen Herbstaufnahme wieder im Schatten der Wolken.

Blick auf den Kvarnbäck

Links (auf schwedisch)

2 Kommentare für „Drängsmarks ångsåg“

Niko schreibt:

Wie geht das nur, dass innen und außen gleichermaßen gut belichtet sind (in „Sägewerk – oben“)? Macht das die Kamera, ein Filter, oder ist das Bild nachbearbeitet?

Olaf Schneider schreibt:

Das macht sowohl die Kamera (die Nikon D800 hat eine extrem gute Dynamik) als auch meine Nachbearbeitung in Lightroom, die die hellen „ausgefressenen“ Stellen draußen abdunkelt als auch die dunklen Stellen innen etwas aufhellt.

Fast jedes Bild im Blog habe ich bearbeitet, denn mache ich es nicht, muss ich es so nehmen, wie die Kamera es bearbeitet hat.