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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Herbstspaziergang

Ich habe das Gebiet Vitberget unterschätzt. Nördlich von Skellefteås „Hausberg“ (140m, Skilift) gibt es überraschend schöne Wälder, flechtenbewachsene Felsen, Ausblicke und immer noch viele große Blaubeeren zum Naschen. Und wenn man kurz hinter dem Sendemast steht, kann man auf die weiten Waldflächen nördlich der Stadt blicken. Und man sieht, dass der Herbst Einzug gehalten hat. Nicht nur mit grauen Wolken und kühlen Temperaturen um zehn Grad, sondern auch mit der einsetzenden Laubfärbung der Espen und Birken.

Blick vom Prästfäbodberget

Flechten bedecken die FelsenEine Espe zeigt Gelb

Nachdem ich einmal um den halben Prästfäbodberget gestiegen bin, laufe ich unter den Stromleitungen den Hügel herunter. Dort laufen im Winter die Schneeskooterwege entlang und die Wegweiser zeigen bis ins 130 Kilometer entfernte Umeå. Im Sommer ist man dort alleine, denn die Wege führen über nasses Gelände und jeden Schritt erwarte ich, dass ich Wasser im Stiefel habe. Aber ich habe Glück und bleibe trocken.

Weg unter den Stromleitungen

Wegweiser für SchneeskooterNasser Boden

Teil Zwei des Spazierganges: Hinter dem „Naturstig“ und breiten Bahnen, auf denen Menschen durch den Wald joggen liegt ein Moorsee. Ich finde, Moorvegetation sieht immer ein bisschen herbstlich aus, weil die Moose oft gelblich oder rötlich gefärbt sind.

Am Moorsee

Nach dem MatschgrabenIch wäre gerne noch ein paar Schritte weitergegangen, um den See besser mit aufs Photo zu bekommen, aber dazu ist der Boden zu weich und der Schlamm vermutlich zu tief. Und natürlich passe ich auf – vor allem auf die teure Kameraausrüstung hinten im Rucksack. Auf dem Rückweg, das Moorgebiet liegt hinter mir, trete ich in einen winzigen und vermeintlich flachen Graben und verschwinde mit dem rechten Bein fast bis zum Schritt im Matsch. Soviel zum Thema aufpassen … . Ein Freund von mir hätte vermutlich gesagt: „Es war nur eine Frage der Zeit!“

6 Kommentare für „Herbstspaziergang“

Annika schreibt:

Dabei bin ich doch die Schlammlochsuchbeauftragte! Ich finde sie ALLE :-)

Olaf Schneider schreibt:

Wenn man noch die Beine sehen kann, war’s nicht tief ;-)

Sandra schreibt:

… nicht tief…? Die Hosen betrachtend finde ich es schon tief genug… Glück gehabt! Der Herbst scheint im Norden etwas schneller voran zu schreiten… wunderschön wie er die Natur verfärbt!

Ich wünsche dir einen guten Start in die neue Herbstwoche!
Sandra

Olaf Schneider schreibt:

Kann es sein, dass Du mein „ ;-) “ übersehen hast? Das war tief genug, um mich vor dem Einkauf bei ICA erst einmal umzuziehen.

Der Sommer war dieses Jahr sehr lang, bis in den September hinein hatten wir warme Temperaturen. Weiter im Norden wurde es so spät herbstlich wie zuletzt vor über 100 Jahren.

smhi: Senaste hösten på mer än 100 år i delar av norra Norrland

Sandra schreibt:

.. doch hab ich… aber wohl anders interpretiert als es gmeint ist…
Zum Herbst: wenn er sich im Norden soviel Zeit lässt, dann kann’s bei uns ja noch lange dauern… das Grün wehrt sich mit aller Kraft gegen die herrlichen Herbstfarben…

evi schreibt:

Oh, ich sag´s doch…….
man kann die großen Jungs nicht aus den Augen lassen!!! ;-)

Auch bei uns in der Eifel hält der Herbst ganz langsam Einzug
und nächste Woche schauen wir mal, wie weit er im Allgäu ist.
Und trotzdem freuen wir uns auf weitere Bilder von Dir!

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