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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Sober October – nordwärts style

Auf Facebook schreiben gerade einige über den „Sober October“, eine Aktion, im Monat Oktober keinen Alkohol zu trinken. Ich finde diese Aktion gut, allerdings für mich völlig sinnfrei, denn es kann leicht passieren, dass ich ohnehin einen Monat keinen Alkohol trinke, ohne es zu merken. Ich trinke kaum Alkohol, mag keinen Kaffee (für die Schweden schwer nachvollziehbar!) und rauche nicht.

Für Zucker hingegen, ob in der Form von Schokolade, Lakritz, Keks, Kuchen oder auch in Form von Cola und anderer Limonade, bin ich schwer anfällig. So anfällig, dass nach Abschluss meines vertikalen Wachstums im jungen Erwachsenenalter nun vor Jahren schon mein horizontales Wachstum – vor allen in Bauchhöhe – begonnen hat. Vorbei die Zeiten des Spargeltarzan-Daseins mit 64 Kilo. Nun liege ich ordentlich drüber. Über was? Über dem Gewicht, bei dem ich mich wohl fühle.

Süßes – mein heutiges „Abschiedsessen“

Daher habe ich jetzt eine Sober-Variante für mich bestimmt:

Vom 9.9 – 11.11. esse ich keinen Zucker in der Form von Süßigkeit, Kuchen oder zuckerhaltiger Limonade! Knabberzeugs wie Chips sind ebenfalls gestrichen! Ausnahmen mache ich nur für Kuchen und Nachtische, wenn ich irgendwo eingeladen bin, oder Studentenfutter und ähnliches, wenn ich draußen unterwegs bin.

Ich habe fest vor, morgen anzufangen und durchzuhalten, auch wenn meine gute Laune droht, dadurch einzuknicken. Wünscht mir Glück!

20 Kommentare für „Sober October – nordwärts style“

Annika schreibt:

*seufz* Was für eine kluge Idee… Sollte ich mitmachen? Zucker ist echt fast unverzichtbar :-/ Die Summe aller Laster ist eben doch immer gleich.

HCD schreibt:

Ist das auf dem Foto dann die Henkersmahlzeit oder für den Flash am 12.11.? ;-)

Olaf Schneider schreibt:

Annika: Du bist mehr als willkommen. Ab Mitte November kann man dann mal an Lebkuchen denken …

HCD: Der Inhalt lebt nicht mehr, aber „Henkersmahlzeit“ klingt mir ein bisschen zu dramatisch.

Jonas schreibt:

Gute Idee, aber auf die Lebkuchen (welche wir schon letzte Woche bei über 25°C angefangen haben) würde ich nicht verzichten wollen

Olaf Schneider schreibt:

Deswegen, Jonas, geht das auch nur bis zum 11.11. und nicht bis zum 12.12. Ich habe übrigens mal Spekulatius, die man in den Niederlanden das ganze Jahr bekommt, bei knapp 30°C am Strand gegessen. Das, finde ich, geht gar nicht.

Sandra schreibt:

Na dann viel Glück fürs Vorhaben! Die Auflage an dich selber ist hart, aber sicherlich sinnvoll… HOffe, es gibt nicht zuviele „Durchhänger“… Daumendrück…!

Ricarda schreibt:

Also wenn Du das durchhältst…..dann alle Achtung !!! Das wär bewundernswert ! Aber nicht, daß Du Dich nun 3x wöchentlich zum Nachtisch einladen lässt….. :)) !

Ich selbst würde es nie und nimmer schaffen, dafür liebe ich Schokolade einfach viel zu sehr. Ohne Schokolade werd ich sowas von unausstehlich……und nächste Woche, wenn wir mit der ColorLine einen Kurztrip nach Deutschland machen, hole ich mir Nachschub meiner Lieblingsschokolade. Hmmmmm !!

Schönen Tag noch !

Olaf Schneider schreibt:

Danke, danke. Heute hat meine Unausstehlichkeit schon rapide zugenommen, das lag aber eher an einem neuem Projekt, welches richtig schön sein könnte, wenn die Webseite nicht schon in drei Wochen online gehen sollte, ohne dass schon Konzept und Design auch nur halbwegs klar sind.

Annika schreibt:

Ich widersage, ich widersage, ich widersage….
Habe heute von 10 bis 18 Uhr unmittelbar vor einer geöffneten Tüte Gummibärchen gesessen. Und das sogar unter ziemlichem Stress (und ich bin Stress-Esser)(Naja, ich bin auch Entspannungs-Esser und vieles mehr). Laune in üblicher Montag-nach durchgearbeitetem-Wochenende-Stimmung, also noch nicht bedrohlich.
Halte durch, Olaf!

Olaf Schneider schreibt:

Tag eins ging überraschend prima. Danke für alle Daumendrückereien.

Annika schreibt:

Gerade wollte ich einknicken. Hatte die Cola schon bezahlt. Jetzt ist sie nicht da—habe sie wohl im Laden stehenlassen. Da passt eine höhere Macht auf mich auf ;-)

Ingela schreibt:

Låter klokt det där. Man borde hitta sej nån trevlig last som var lite spännande och halvt förbjuden men inte hälsovådlig…

Ingela schreibt:

För några muggar med rooibos chai på kvällarna kan väl inte räknas som nån riktig last? Om man inte tar för många knäckemackor eller kex med god ost till. Det drickandet leder i värsta fall till att man måste upp mitt i natten, nån yrsel att tala om blir det ju inte.

Olaf Schneider schreibt:

Jag försöka inte äta efter kl 19 men det går inte på alla dagar. Man bra att ha slutat med godis och läsk nu även om det är bara två månader.

Ingela schreibt:

Då skulle jag svälta ihjäl på nätterna… Men läsk och godis kan jag lätt låta bli. Duktig Olaf om du fixat det i två månader!

Annika schreibt:

Heute bin ich eingeknickt. Immerhin an Tag 3…. Aber egal, ab morgen geht es wieder los: ich widersage, ich widersage, ich widersage, ich….

Olaf Schneider schreibt:

Eine kleine Kuchenfika hatte ich gestern Abend bei der Chorprobe. Ein Grenzfall, da ich mir ja selbstgemachten Kuchen, zu dem ich eingeladen werde, erlaubt habe. Ansonsten geht es gut. Bis jetzt …

Pia Ersfeld schreibt:

Wie läuft die Askese? ;-)

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, daß nur ganz oder gar nicht funktioniert. Nachtisch und Kuchen auswärts bringt Deinen Körper leider immer wieder auf den Zuckertrip zurück, dem Du dann vorher so tapfer widerstanden hast..

Nach einer harten Woche mit cold turkey vermißt man aber nichts mehr.. ;-)

Viel Erfolg weiterhin!!

LG von Pia

Olaf Schneider schreibt:

Hallo Pia,

das funktioniert überraschend gut. Ich verzichte allerdings nicht grundsätzlich auf alles Zuckerhaltige, denn Obst oder Blaubeeren, die ich im Wald finde, esse ich und ein kleines Glas Orangensaft morgens ist auch drin. Ansonsten hatte ich als einzige Ausnahme ein kleines Stückchen selbst gemachten Apfelkuchen bei der letzten Chorprobe.

Pia Ersfeld schreibt:

Sehr, sehr tapfer, Olaf!!

Bei Apfelkuchen würde meine Konsequenz dann allerdings auch zusammenbrechen! ;-)

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