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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Fotos im Meer

… und ja, es regnete. Und ja, es regnet schon wieder.

5 Kommentare für „Fotos im Meer“

Jörg aus Hamburg schreibt:

Moin Olle,

nach Deinen Blogeinträgen vom 5. und 10. des Monats muß man zu der Überzeugung gelangen, Du stündest evtl. mit dem Regen auf Kriegsfuß. Man kann dem Regen aber auch gute Seiten abgewinnen, denke ich. Von einem Schriftsteller ist mir folgender Ausspruch sinngemäß in Erinnerung geblieben: „Es gibt kein gutes oder schlechtes Wetter – es ist eben das Wetter.“

Von Astrid Lindgren (war ja mein Aufhänger hier in Deinem Blog) folgendes – man wird sich erinnern:

Die Kinder aus Bullerbü (auch dort gibt’s ja einen Olle) stehen in der Sommerhitze an der großen Landstraße und wollen Kirschen verkaufen. Vorbeifahrende Autos wirbeln einen unsäglichen Staub auf, und einige beklagen sich: „Uh, wie das staubt!“, „Was für ein fürchterlicher Staub!“ Lasse, der Wortführer der Bullerbü-Kinder, aber sagt: „Ihr müßt das anders sehen. Ihr müßt sagen: ‚Ah, wie schön es staubt! Was für ein herrlicher, herrlicher Staub!“

Für „mörkrets och kylans glada vänner“ dürfte es doch gar kein Problem sein, solche positive Sichtweise auf etwas zu übernehmen, das die meisten anderen als Grund zur Klage ansehen. Ich plädiere für:

„mörkrets, kylans och regnets glada vänner“ – wie wär’s??

Auch Deine Regenfotos sind schön, schon allein farblich, auch von den Motivausschnitten her. Also kein „Also, jetzt reichts aber!“ mehr.

Schöne Sonntagsgrüße von Jörg aus Hamburg (hier regnet’s derzeit auch alle Nas‘ lang)

Annika schreibt:

Ich finds auch schön!!!!

Olaf Schneider schreibt:

Ich kann mit jedem Wetter etwas anfangen. Und wenn die Chancen groß sind, dass die Kamera überlebt, dann fotografiere ich auch. Hier habe ich mir aus einer Plastiktüte eine Einwegkamerahülle zurecht gerissen. Und hockte mit Wathose, Segelparka und Stativ im knietiefen Wasser der Ostsee, um ein paar Fotos zu machen. Alles kein Problem. Dass ich allerdings jedes Wetter gleich schön fände, kann ich nicht behaupten. Ich würde mich über einen Tag, an dem einfach mal die Sonne scheint, oder eine Nacht, die nicht nur für eine halbe Stunde klar ist, freuen. Den ersten Schnee heute fand ich herrlich, auch wenn ich wegen der Sommerbereifung schon ein bisschen nervös war.

Aber Jörg, ich freue mich, von Dir mal ein bisschen Kontra zu bekommen, denn Zustimmung bekomme ich schon recht viel in meinem Blog. Weiter so!

Jörg aus Hamburg schreibt:

Das war kein eigentliches „Contra“, sondern freundschaftliche Ironie, durchaus auch gewürzt mit etwas Selbstironie. Du hast ja bewiesen, wie wacker Du den Unbilden des Wetters standhältst.