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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Ruhiges Wochenende

Wenn es wie jetzt am Wochenende draußen sonnig und schön ist, so hat man die Wahl: (1) Über das Eis zur Insel Bredskär laufen – (2) mit dem Kajak auf der Ostsee paddeln – (3) Im Wald Skilaufen – (4) an der noch vereisten Küste entlang kraxeln. Ich habe dieses Wochenende (5) gewählt und war intensiv mit Faulsein beschäftigt.

Gestern habe ich vormittags im Wintergarten, den die Märzsonne auf 20 °C geheizt hat, gesessen und ausgiebig gefrühstückt. Dann habe ich draußen auf der schneegeräumten Holzterrasse gesessen und nach langer Zeit mal wieder „Kalle Anka“ (Donald Duck) gelesen. Danach habe ich einen Spaziergang an der Küste gemacht und gesehen, wie der auffrischende Wind wieder Eisschollen auf die offene See getrieben hat. Auf dem einen großen Kieshaufen hält sich noch hartnäckig Schnee unter dem „Gipfel“ und spielt Gletscher.

Heute habe ich bei Nachbarn im Schnee im Garten gesessen und wir haben über offenem Feuer Würstchen gegrillt und die Sonne genossen – überhaupt sitzt jetzt so mancher mit geschlossenen Augen auf seiner Terrasse und tankt Licht und Wärme.

Der Weg zu meinem Haus ist größtenteils blankes Eis und jeden Tag haue ich einen Teil des Eises mit der Axt weg. Dabei trage ich eine Skibrille, weil man jede Menge Eis ins Gesicht bekommt. Also ein bisschen produktiv war ich doch. Mal so kurz zwischendurch.

Aber das meiste Eis ist schon weg. Und irgendwann werden auch das Eis und die großen, halb gefrorenen Pfützen von der Straße verschwunden sein und ich kann mich für (6) entscheiden. Eine Fahrradtour in den Frühling.


Für Fotointeressierte. Die beiden Aufnahmen oben habe ich mit dem neuen iPhone gemacht: Vorteil: es ist leicht, klein und immer dabei. Nachteil: sobald ein Bild kontrastreich ist (so zum Beispiel der dunkle Kieshaufen vor dem hellen Himmel), so muss man viel mehr tricksen, um ein halbwegs akzeptables Photo zu erhalten. Bei diesem Bild sieht man ganz gut, wie flau der aufgehellte Kies wirkt und wie das Blau des Himmels auf der rechten Seite ins Cyan übersteuert. Bei solchen harten Kontrasten stößt die iPhone-Kamera ganz schnell an ihre Grenzen.

Ideal wäre dort eine kleine, kompakte Kamera mit gutem Sensor und RAW-Format. Aber dazu ist mir momentan das Geld zu schade. Wer noch eine Fujifilm X10 oder X100 übrig hat, der darf sie mir gerne schicken …

2 Kommentare für „Ruhiges Wochenende“

Lussekatt schreibt:

Was benutzt du denn sonst eigentlich für eine Kamera? Und welche Objektive? Filter? Da ich ja neu auf dem Gebiet bin, sauge ich alles an Info auf was ich bekommen kann! Lieben Gruß aus dem Süden :-)

Olaf Schneider schreibt:

Kamera: Nikon D300s (oder iPhone)
Objektive: Sigma 18-50/2.8 · Tokina 12-24/2.8 · Tamron 90 Makro/2.8 · Nikon 70-300/3.5-5.6 · Nikon 50/1.4
Filter: Habe ich vieles, benutze ich aber kaum
Stativ: Gitzo (leicht und teuer). Vielleicht schaffe ich mir noch ein robustes an, welches etwas günstiger ist.

Ansonsten, weil so manche fragen: Zwei Fotografen. Ein Selbstinterview

Wenn eine DSLR, dann bieten Canon und Nikon die meiste Auswahl an Zubehör. Andere Hersteller bieten aber teilweise sehr leichte Systeme mit Wechselobjektiven an. Da kenne ich mich aber nicht mit aus.

Schöne Grüße zurück in den Süden :-)

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