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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Vintersim SM – nur noch ein Tag

Dieser Artikel ist Teil der sechsteiligen Serie SM Winterschwimmen 2012.

Heute ist der letzte Tag vor dem Event: Die Erste Schwedische Meisterschaft im Winterschwimmen in Skellefteå. Und wieder ist es kälter geworden (Laut Kommune heute mittag -27 °C) und wieder war das Eisschwimmbecken am Morgen fast zugefroren. Ich bin aber erst um halb zwölf vor Ort gewesen (leider muss ich ja ab und zu auch mal arbeiten). Heute haben viele die Gelegenheit ergriffen, das Eisschwimmen mal auszuprobieren und eine 25-Meterbahn zu schwimmen. Dabei waren alle mit Gurt und Seil gesichert, weil wir heute keinen Rettungstaucher da hatten.

Bis auf Anna-Carin Nordin, Extremschwimmerin und Weltmeisterin im Winterschwimmen. Sie weiß, wie das geht und sie ist gleich zum „warm werden“ 500 Meter (!) geschwommen. Danach hat es allerdings auch ein bisschen gedauert, bis ihr wieder warm war.


Heute sah ich mehr so aus. Liegend mit Kamera im knallroten Daunenparka (Foto: Lasse Westerlund). Aber morgen gilt’s: Da schwimme ich im „Arrangörs kampen“ auch meine 25 Meter. Und wenn die experimentelle Temperaturvorhersage recht hat, dann könnten uns morgen Temperaturen unter -30 °C erwarten. Da bleibt man vielleicht lieber im Wasser, da ist es mit +0.5 °C wesentlich wärmer.

8 Kommentare für „Vintersim SM – nur noch ein Tag“

Regina schreibt:

Puh Olaf, Respekt, wünsch dir viel Spaß
morgen und ich freu mich schon auf
deinem Bericht. Lg

Evi schreibt:

Oh, ja Nr. 60…RESPEKT…viel Spaß und viel Glück!
Leider kann ich das nicht live sehen!!!

Petra und Ulrich schreibt:

Das Bild von Anna-Carin Nordin im Wasser ist DER Hammer! Wahnsinn. Euch allen tiefsten Respekt! Hierzulande sind Leute schon bei -2 Grad von denkbar schlechter Laune wegen dem bißchen Kälte. Wären gerne dabei – natürlich nur zum zugucken! ;-)

Annika schreibt:

Und, sehen wir dich heute Abend auf SVT? Wir warten gespannt auf deinen Bericht…
Ein paar Videos stehen schon im Netz, ich krieg richtig Lust, nächstes Jahr auch mitzumachen… Bei -30° Luftemperatur ist das Wasser doch fast wie in der Badewanne, oder? :-)
Ich stell es mir hingegen ziemlich fies vor, hinterher nass durch die Kälte zu stapfen. Geht man dann direkt in die Sauna?

Olaf Schneider schreibt:

@alle Ich bin leider nicht geschwommen.

@Annika Das Schwimmen war heute tatsächlich kaum das Problem, sondern das aus dem Wasser steigen, abtrocknen, schnell ein paar Sachen überwerfen und mit tauben Füßen zu den Umkleideräume laufen.

@Petra und Ulrich Ja, das Foto gefällt mir auch. Schade, dass Ihr Euch nicht kurz rüberbeamen konntet. Ich hätte Euch auch Trockenanzüge zum Schwimmen geliehen. Dann bleibt’s schön warm.

Annika schreibt:

Ja, das dachte ich mir. Ich bin Mittsommer mal mit einem Hurtigrutenschiff auf die Lofoten gefahren, da saß ich um Mitternacht bei 0°C im heißen Pott am Deck und dachte nur: sch…., wie komme ich denn gleich hier wieder raus??? Donnerstag war ich übrigens mit einer Kollegin in der Sauna, draußen minus10°C. Da sind wir Dir zu Ehren auch in den zugefrorenen Teich gestapft (der wieder aufgehackt war). Also, jedenfalls haben wir es versucht: sie war bis zum Bauch, ich bis Mitte Oberschenkel drin. Jetzt wissen wir, wie sich Angina pectoris anfühlt….

Olaf Schneider schreibt:

@Annika Das machen viele, direkt nach der Sauna ins Eisloch. Das belastet den Körper aber ziemlich, zu groß sind die Temperaturdifferenzen.

Annika schreibt:

Darum wollte ich es ja probieren. Aber das war doch etwas heftig. Auch, weil man beim Erreichen des Teiches ja schon durch -10°C kalte Luft gestapft ist…. Mir hat das vollständig gereicht ;-) das Queren von Gletscherflüssen im Hochsommer ist ja schon immer eine große Freude :-) und da sinds 5-15°C um mich rum.