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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Nochmal Eisbaden

Heute stand zwei Mal Eisbaden auf dem Programm. Um zehn Uhr für das Fernsehen und um eins für die Zeitung. Ich war als erster am Platz und habe damit begonnen, das inzwischen fest zugefrorene Eisloch wieder klarzumachen. Nebel kam auf, der erst alles weichzeichnete und, als er sich später lichtete, alle Bäume raureifbesetzt zurück ließ.

Wir hatten einige Freiwillige, die für das Fernsehen in das Eisloch gestiegen sind, unter anderem Martin, der dies das erste Mal machte. Die Wassertemperatur lag bei +0.3 °C. Ich habe fotografiert aber mich spontan entschieden, zum Schluss auch noch in das Eiswasser zu steigen. In Badehose versteht sich und nicht in dem Anzug, in dem man mich im Video weiter unten sieht. Das war heute das zweite Mal, dass ich Eisbaden war und das Wasser fühlte sich kälter an. Vielleicht weil man schon weiß, was auf einen zukommt und man nicht so viel Adrenalin beim allerersten Mal im Blut hat. Aber der Wohlfühlfaktor (ausgenommen vielleicht die ersten drei, vier Sekunden) ist einfach enorm.

Beim zweiten Tauchgang – den für die Presse – habe ich nicht mitgemacht, da ich gerade vom Mittagessen kam und pappsatt war. Dann hält sich meine Motivation, selbst in warmes Wasser zu steigen doch sehr in Grenzen.


Ich habe ein kleines Video gemacht, wie ich versuche, das Eisloch aufzumachen und mir dabei Werkzeug aus dem Handschuh rutscht und ins Wasser fällt. Ein typischer Anfängerfehler, wie Jarkko meinte. Zum Glück hat Mikael, Eisschwimmer und Apnoetaucher, die lange Stange im Nullkommanix wieder vom Grund gefischt. Doch seht selbst …

10 Kommentare für „Nochmal Eisbaden“

Sandra schreibt:

Der Taucher ist echt coooool.

Olaf Schneider schreibt:

Ich wurde so im Nebensatz gefragt, ob ich tauchen möchte. Ich habe dankend abgelehnt.

Snowdog schreibt:

Ich habe ja bei facebook schon mal einen Kommentar abgegeben, als ich den Gefällt mit Button gerdückt habe und schrieb das gefällt mir gar nicht weil viel zu kalt. Aber hier bei Dir kommt das ja noch viiiiiiiel schlimmer. Da tauch ja nun auch noch der Kopf mit unter. Kaltes Wasser tut doch weh. Zumindest weiss ich das aus eigener Erfahrung.

Sonya schreibt:

Saugut! Ich mag den Taucher mit Daumen hoch und dein „Schitt“ bei dem ich sehr lachen mußte.

Olaf Schneider schreibt:

@Snowdog: Mikael ist hart im nehmen (und war Berufstaucher), hat aber auch zwei Bademützen auf.

@Sonya: Hat man das gehört :-)

Sonya schreibt:

Das „Schitt“? Klar, hört man das :-D.

Sylvia Bolm schreibt:

Als der Taucher untertauchte, habe ich selbst am PC gefroren. Nie und nimmer würde ich das fertig bringen. Alles ziemlich hartgesottene Typen! Klasse Video.

Karin schreibt:

Großartig!!!

Andreas Mirgel schreibt:

Leck mich am A…
Der taucht tatsächlich komplett unter, mit nichts als ner Badehose…
Das ist nicht meins. Und auch wie er ohne Theater ins Wasser steigt um dann umgehend komplett unterzutauchen…. Wahnsinn!
War das ein teures Werkzeug, welches Du da entsorgt hattest oder hat der Apneotaucher nur nen guten Grund gefunden zu baden?

Olaf Schneider schreibt:

@Andreas: Nein, das Werkzeug (eine lange Stange mit scharfer Klinge am Ende) war nicht teuer, gehörte aber nicht uns.

Ansonsten hätten wir vielleicht bis April gewartet, bis das Eis wieder weg ist. Und dann ist das Wasser auch noch nicht wirklich wärmer.

Mikael ist Eisschwimmer und war Tauchlehrer, der weiß, wie’s geht. Ich hätte viel zu viel Schiss, mich unter dem Eis zu verirren.

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