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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Roadtrip

Am Wochenende sind Delle und ich mit seinem Auto losgefahren. Einfach in Richtung Norden. Und es ist schon spannend, was man alles sieht, auch wenn man vorher rein gar nichts geplant hat.

Stopp: Trundön, eine kleine Halbinsel nördlich von Piteå.

Beim Anhalten wurden wir direkt gefragt, ob wir zum Fischen hier sind. Aber nein, ich wollte bloß das Seeungeheuer fotografieren, was gerade im Meer bei Trundön aufgetaucht ist.

Stopp: Vogelschutzgebiet

Von dem Beobachtungsturm hatte man einen schönen Blick auf die Feuchtgebiete. Schade, dass alles ein bisschen im Nieselregen hing.

Stopp: Traktormuseum in Svartbyn bei Överkalix

Wenn man absichtlich ein Museum besucht, dann hat man ja immer schon eine gewisse Erwartungshaltung. Aber wenn man einfach im Auto in Reichtung Norden fährt und plötzlich stehen hundert alte Traktoren und andere Maschinen auf einer Wiese geparkt, dann ist man schon überrascht. Auch hier haben wir angehalten und uns die vielen Exponate angeschaut. Manche Traktoren sahen mit ihren seitlichen Scheinwerfern aus, als kämen sie aus einem Walt-Disney-Film.

Stopp: Einkaufen

In Överkalix wollten wir einkaufen. Aber sowohl ICA als auch Coop hatten schon um 17:00 geschlossen. Für mich ist das ungewohnt, hier haben auch die kleinen Läden wesentlich länger geöffnet. Aber es gab eine Tankstelle, die gut darauf eingerichtet war, dass Menschen auch nach fünf Uhr noch Hunger bekommen und Essen kaufen wollen.

Stopp: Polarkreis

In Näsberget am Kalixälven haben wir auf einer kleinen Schotterstraße den Polarkreis überquert.

Stopp: Jockfall

Dann haben wir den Fluss am Jockfallet überquert. Dieser Wasserfall war auch bei wolkigem Himmel und schon leichter Dämmerung sehr beeindruckend.

Stopp: Übernachtung

Auf einem Schotterplatz unweit des Kaartiskajärvi – also mitten in der Pampa – haben wir das Auto geparkt und zum Schlafraum umgebaut. Ich war wirklich überrascht, wie viel Platz in einem Opel Omega ist. Man kann mit zwei Personen bequem und ausgestreckt liegen und ich habe ziemlich gut geschlafen, auch wenn ich am nächsten Morgen früh wach war.

Stopp: Polarkreis

Am nächsten Tag sind wir in Richtung Osten gefahren und haben an der schwedisch-finnischen Grenze in Juoksengi den Polarkreis überquert. Hier führt auch im Winter eine Skooterspur nach Finnland über den Fluss Torneälven. Ein paar Meter weiter südlich des Polarkreises waren herrliche Granitfelsen am Ufer mit Blick auf eine zerklüftete Felseninsel mitten im Fluss.

Stopp: Fjällräven Outlet und Frasses

In Övertorneå haben wir den Fluss überquert und sind in Finnland bis zur Grenzstadt Tornio gefahren. Nach eh wir einmal finnischen Boden betreten konnten, waren wir – wupps – in Haparanda und damit wieder auf schwedischem Boden. Dort habe ich in Ruhe im Fjällräven-Outlet-Store gestöbert und anschließend waren wir in Frasses, einer Hamburgerkette essen. Frasses Haparanda ist die einzige mir bekannte Hamburgerbar mit Kronleuchtern.

Stopp: Storön

Wieder eine Stelle an der Küste, dieses Mal von Fischerei geprägt. Ich habe allerdings keine Ahnung, was mit diesen monströs-großen Aalreusen gefangen wird. Ich habe sie mal Walreusen getauft. Das war unser letzter Stopp, denn das Wetter war eher bescheiden und es zog uns nach Hause.

Jetzt habe ich nur über einige Stopps geschrieben und nicht über die etwa 1000 Kilometer Fahrt dazwischen. Es war eine schöne Rundtour, aber wir waren dann auch froh, wieder zu Hause zu sein.

3 Kommentare für „Roadtrip“

Sonya schreibt:

Ich finde es schon sehr lustig, dass du schreibst, die Traktoren mit ihren Kulleraugen wirken wie aus einem Disney (oder besser Pixar, Cars lässt grüßen) entkommen. Vielleicht waren die Animationsartisten selbst in diesem Museum und wurden dadurch inspiriert.

Was gab es im Fjällräven Outlet?

René schreibt:

Hach… alte Traktoren, ein wunderbares Thema… mein Wunschkandidat heisst Gråtass – ein Ferguson TE 20 oder sein Nachfolger der Massey Ferguson MF 35…

Olaf Schneider schreibt:

@Sonya: Du hast recht, Pixar liegt näher als die alten Walt-Disney-Produktionen.

Im Fjällräven-Outlet gab es hauptsächlich Shirts, Jacken und Hosen. Von den drei Sachen, die mich interessierten, war aber nichts in meiner Größe da. Wieder Geld gespart.

@René: Oh, ein Experte. Ich glaube, dort war kein Gråtass oder Ferguson dabei. Aber bei der Menge von etwa 100 Traktoren kann ich mich auch irren. Von denen waren übrigens laut Museum 60 fahrbereit. Imponierend!

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