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Sommer in Norwegen · Teil 2: Lofoten

Dieser Artikel ist Teil der sechsteiligen Serie Norwegen 2011.

Dies ist der zweite Artikel zu der dreiwöchigen Rundreise durch Nordnorwegen, die Sonya und ich im Juli dieses Jahres gemacht haben. Nun sind wir auf dem Weg nach Bodø, um uns die Lofoten anzuschauen und dann die Vesterålen zu erreichen, wo wir Freunde besuchen.

Früh aufgestanden sind wir, damit wir auch ja die Zehnuhrfähre von Bodø nach Moskenes auf den Lofoten erwischen. Die Fähre haben wir zwar erwischt, aber leider war kein Platz mehr für uns frei. Also haben wir uns ein paar Stunden Bodø angeschaut (Mit Schwerpunkt auf das Kafé Kafka) und dann die 15:30-Fähre genommen. Auf der mehrstündigen Überfahrt war es zwar kühl, aber wir waren die ganze Zeit draußen, zu schön war der Blick auf die immer näher kommenden Lofoten, die man schon von Bodø aus sehen konnte.

Als wir an Land waren, sind wir nach Süden zur Stadt Å gefahren (ja, die heißt wirklich so). Dann habe ich wieder das Steuer übernommen und teilweise ganz schön geschwitzt, denn auf den engen, kurvigen und bergigen Strässchen fahren die Einheimischen ganz schön schnell und ich war froh, dass die Hauptstraße E10 doch ein bisschen breiter war.

Schade war, dass die Wolkendecke teilweise so niedrig war, dass die meisten Bergspitzen verhüllt waren und bei den Regenschauern habe ich die vielen Reiseradler nicht wirklich beneidet. Auf einen Tipp von René haben wir einen sehr schönen Campingplatz in Utakleiv im Westen der Insel Vestvågøya gefunden, von dem wir eine herrliche Sicht auf die Mitternachtssonne haben sollten. Aber die Wolken hatten auch hier ein Wörtchen mitzureden …

Auf dem schönen Campingplatz am türkisblauen Meer waren nicht nur Menschen, auch die Schafe schienen sich hier sehr wohl zu fühlen.

Ein paar Worte zwischendurch zur Landschaft: Ich war noch nie zuvor auf den Lofoten und versuche gar nicht erst zu beschreiben, wie sehr mich Landschaft und Kultur beeindruckt haben. War für eine herrliche Region für Fotointeressierte wie mich! Ich werde bestimmt nächstes Jahr mit mehr Zeit zurückkehren, bin aber unschlüssig, ob ich dann mit dem Auto oder mit dem Rad unterwegs sein sollte. Aber bis zum nächsten Jahr ist ja noch ein bisschen hin.

Das Gute: Ich weiß jetzt, dass mein neues Zelt auch dann dicht hält, wenn es die ganze Nacht regnet. Und wir konnten sogar ohne Regen in Ruhe alles einpacken. Den Rest des Tages sind wir bei sehr wechselhaftem Wetter weiter nordwärts gefahren. Wechselhaft heißt aber auch, dass es teilweise richtig schön war, wie zum Beispiel, als wir im schönen Städtchen Henningsvær Pause gemacht haben. Dort haben wir auch bestätigt bekommen, dass man in norwegischen Restaurants sehr viel Geld lassen kann, selbst, wenn man nur ein Getränk bestellt … .

Nach der ausgiebigen Pause sind wir dann weiter Richtung Norden gefahren und abends in Fiskebøl angekommen, wo wir eine Stunde später mit der Fähre nach Melbu auf den Vesterålen übergesetzt haben. Aber das ist eine andere Geschichte …

Zum Abschluss noch ein paar Fotos, die ich in diesen zwei Tagen auf den Lofoten gemacht habe. Unsortiert, einfach für einen kleinen Eindruck.

4 Kommentare für „Sommer in Norwegen · Teil 2: Lofoten“

Sylvia Bolm schreibt:

Schön, mal recht aktuelle Fotos von den Lofoten zu sehen. Wir waren bisher 2mal dort – jedesmal bei bestem Wetter – und ich beneide jeden, der dorthin reisen kann. Die Lofoten sind nun einmal die Perle Norwegens – finde ich jedenfalls.

Olaf Schneider schreibt:

Auf jeden Fall sind die Lofoten eine Reise wert, aber zum Wandern würde ich andere Orte vorziehen. Ich finde es vor allem reizvoll, dass so viele unterschiedliche Eindrücke auf kleinem Raum vorzufinden sind.

Sylvia Bolm schreibt:

Genau das ist es – traumhafte Strände (Ramberg), Berge, kleine Fischerdörfer und kleine Fjorde (Nusfjord z.B) Im übrigen haben wir eine Wanderung gemacht vom Nusfjord nach Nesland. Das hat mich total begeistert.

Sonya schreibt:

Die Lofoten sind so unglaublich schön, sie waren eine meiner drei absoluten Highlights der Reise. Ich erinnere mich noch gut, wie wir erst deutlich nach 23 Uhr am Zeltplatz angekommen sind. Kurz vor Mitternacht stand das Zelt und die Nudeln köchelten im Trangiakocher. Schade, dass sich die Sonne hinter den Wolken versteckt hatte. Und doch, es war eine unsagbar tolle Atmosphäre.

Das nächste Mal möchte auch ich mit etwas mehr Zeit auf den Lofoten sein, vielleicht etwas weniger Wolken um die Berge und deutlich mehr zu Fuß unterwegs.

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