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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Nörd-Degerberget

Am Freitag Abend sind eine Freundin und ich gemeinsam zum Nörd-Degerberget gefahren, der mit seinen 217 Metern groß genug ist, um einem eine herrliche Sicht über das ganze Umland zu geben. Der Anstieg war nicht schwer, aber spannend, weil man durch riesige Granitblöcke durchsteigen musste. Wer lieber klettert, kann sich natürlich auch an der südöstlichen Steilwand versuchen.

Schon bald waren wir oben und hatten wie erwartet einen herrlichen Blick über das Land, die Wälder und einige Seen. Am östlichen Horizont konnte man das Meer erahnen. Nur die sieben Kirchen, die man laut einer alten Beschreibung vom Berg aus sehen können soll, blieben uns verborgen. Vielleicht waren damals die Bäume in den Wäldern noch kleiner. Wer weiß.

Trotz des sehr warmen Wetters haben wir auf dem Berg ein Feuer gemacht, hauptsächlich um zu grillen. Der erste Gang: Würstchen im Hafer-Dinkel-Teigmantel, der zweite Gang: gedünstete schokoladengespickte Banane. Beide Rezepte stammen von Elisabet, die leider ziemlich von Knott umlagert und gebissen wurde. Ich blieb rätselhafterweise unbehelligt. Nachdem wir sehr sorgfältig das Feuer gelöscht haben, sind wir im Licht des späten Sonnenunterganges abgestiegen und mit dem Auto zurückgefahren. Genau um Mitternacht war ich wieder zu Hause und es war noch immer/schon wieder hell.

Knott ist eine Mückenart, die wie die Stechmücke gerne vom menschlichen Blut nascht. Allerdings beißt sie eher, als dass sie sticht und das tut ziemlich weh. Wegen eines Stoffes, der die Gerinnung verhindert, können die Bisse blutende Stellen und blaue Flecke verursachen.

Ein Kommentar für „Nörd-Degerberget“

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