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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Trotzfotografie

Was macht man, wenn man sich vorgenommen hat, sich an einem herrlich sonnigen Samstag ins Auto zu setzen – und dann ist der Samstag gar nicht sonnig, sondern fürchterlich trübe und nasskalt? Entweder bleibt man im Haus oder man fotografiert trotzdem. Und da die meisten schönen Motive bei diesem Licht nur noch ganz nett aussehen, fotografiert man eben etwas, was von vornherein nicht schön ist. Zum Beispiel diese Baustelle an und auf der Ostsee, wo ausgebaggert wurde und nun Eis und grauer, halbgefrorener Schlick in großen Klumpen durcheinander liegen.

Und dann die Überraschung, während man auf dem nassen Boden kniet und sich die Hose dreckig macht: Hier gibt es doch überraschend schöne Motive, wenn man sich die Mühe macht, ein bisschen genauer hinzuschauen.

Im Gegensatz zu den anderen Fotos, die ich versuche, natürlich aussehen zu lassen, habe ich hier bewusst verfremdet. RAW ist doch eine tolle Sache. Fazit: Ich sollte öfter mal Trotzfotografie betreiben. Macht Spaß.

2 Kommentare für „Trotzfotografie“

Henning Wüst schreibt:

Die Nummer 1 aus der Serie (der Eisblock) gefällt mir sehr gut. Hast Du den mal in schwarz/weiss probiert??

Olaf Schneider schreibt:

Nein, noch nicht. Aber ich habe vor ein paar Tagen auf dem Rechner Lightroom installiert und sobald ich mich da ein bisschen eingearbeitet habe, werde ich mal ein bisschen ausprobieren.

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