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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Das Wochenende

Am Wochenende hatte ich Besuch aus Norwegen. Astrid und Hein kamen mit ihren Söhnen Fridtjof und Fredrik nach zwölf Stunden Fahrt mitten in der Nacht an. Die Ärmsten sind waren immer gerade dort, wo die Schneewolken auch waren.

Am nächsten Tag haben Hein und ich uns ein Auto angeschaut, welches ich vielleicht kaufen werde. Ich war froh, dass er mit war, denn ich habe keine Ahnung von Autos und Hein kennt Saab sehr gut.
Foto: Verkäufer

Fridtjof und Fredrik fanden meine Pulka ziemlich klasse, auch wenn sie überhaupt nicht auf sitzende Kinder eingerichtet ist. Aber zur Ostsee zu laufen, wäre auch für den Älteren zu weit gewesen und sich von Papa ziehen lassen ist ja auch toll.

Später haben wir das herrliche Wetter genutzt, um die Grillsaison zu eröffnen. In meinem „Altan“, dem Wintergarten, waren es anfangs 15 °C, aber als das Essen fertig war, war auch die Sonne weg. Da wurde es doch schnell kühl und wir haben drinnen gegessen.

Abends haben wir lange im Pool gesessen und den leuchtend hellen Vollmond angeschaut, der der Erde so nah war, wie seit 200 Jahren nicht mehr. – Nein, ich habe kein Foto gemacht. Es gibt tatsächlich Orte, wo ich keine Kamera mitnehme.

Am Sonntag sind wir mit dem Auto nach Bjuröklubb gefahren. Das ist eine schöne Halbinsel knapp 5 Meilen südwärts. Nachdem wir dort einem Pärchen geholfen haben, ihr Auto wieder aus dem Schnee zu schieben, sind wir den Holzweg hoch zum Leuchtturm gelaufen.

Dort hatten wir einen herrlichen Blick auf die Küste. Ich war überrascht, dass schon so viel offenes Wasser zu sehen war, denn die Küste vor Skelleftehamn ist noch komplett mit dickem Eis bedeckt. Aber es ist herrlich, einmal wieder blaues – und flüssiges – Meer zu sehen.

Auf der Ostsee vor Bureå waren viele, viele Skooterspuren. Und man hört auch die ganze Zeit die Motoren um einen herum. Aber auch einige Elche haben ihre Spuren im Schnee hinterlassen. Und manche haben ganz schön große Füße.

Am Nachmittag konnte man vom Haus aus einen Rehbock sehen, der sich auf der Straße umgeschaut hat. Ich bin dann raus und mit der Kamera langsam auf ihn zugegangen. Irgendwann wurde ihm die Sache aber mulmig und er verschwand wieder im Wald.

Jetzt – am Montag Vormittag – sind meine Gäste wieder abgefahren und ich fahre gleich in die Stadt zur Arbeit. @Hein, Astrid, Fridtjof und Fredrik: Schön, dass Ihr da wart.

2 Kommentare für „Das Wochenende“

Hein schreibt:

Ja, wir sind auch gerne bei dir gewesen, war sicher auch nicht das letzte mal. Hoffentlich beim naechsten mal ohne groessere probleme auf vdem rueckweg.

Olaf Schneider schreibt:

Ihr hattet aber auch wirklich extremes Pech. Nächstes Mal klappt besser.

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