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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Outdoorpool

Heute morgen -9.3 °C, jetzt -21.3 °C und weiterhin abnehmend.

Eigentlich wollte ich meinen Outdoorpool ja verkaufen, denn was der an Energie frisst, um das Wasser auch im Winter konstant auf 39 Grad zu heizen, da reden wir lieber nicht drüber.

Aber so lange ich ihn noch nicht verkauft habe, kann ich ihn ja auch nutzen, denn das macht doch mehr Spaß, als ich ursprünglich gedacht habe.

Auch heute habe ich den Pool aufgeklappt, mich drinnen von Wohnungskleidung auf Badehose umgezogen und bin barfuß durch den kalten Schnee zum Pool gelaufen. Dann schnell rein, ehe die Füße abfrieren. Herrlich! Entgegen der Wettervorhersage war der Himmel klar und ich konnte vom Pool aus die Wintersternbilder betrachten. Orion stand im Süden und der Löwe war auch schon aufgegangen. Allerdings dampfte der Pool ganz schön, denn heute war erstmalig die Temperaturdifferenz 60 Grad: -21 °C Luft, +39 °C Wasser.

Das Licht benutze ich nicht, das ist mir alleine zu dämlich, aber die Massagedüsen sind toll. Und wenn einem zu warm ist, dann liegt ja massig Schnee in Reichweite. Der Kopf bleibt dank meiner 99-Kronen-Polyesterfellmütze mit Ohrenklappen schön warm und sowohl das Gefühl im Pool als auch das danach ist immer herrlich.

Vor dem Gefühl danach kommt aber noch meine kleine Übung: Nass und barfuß den Pool wieder abdecken. Heute wollte die Abdeckung nicht richtig und meine Füße waren dann so kalt, als ich wieder im Haus war, dass ich sie erst einmal wieder unter heißes Wasser halten musste.

3 Kommentare für „Outdoorpool“

Sylvia Bolm schreibt:

Donnerwetter, was für ein Luxus – das wäre ja auch was für meine Halswirbelsäule incl. der verspannten Nackenmuskulatur, natürlich wäre die Sache mit der Abdeckung dann wieder kontraproduktiv. Wie groß ist denn dieser Pool? Ist so etwas aus Kunststoff? Haben so etwas viele Skandinavier? Man ordnet dem Norden ja mehr die Sauna zu.

Olaf Schneider schreibt:

Der Pool ist so etwa 2 × 2 Meter groß.

Einige Skandinavier haben so einen Pool, aber wirklich üblich ist das nicht. Ein wenig häufiger findet man die holzbefeuerte Variante, die jedes Mal neu mit Wasser befüllt wird. Das macht also eigentlich nur mit Pumpe und Seegrundstück Spaß.

astrid schreibt:

die Dinger sind schon recht weit verbreitet. Die Holzgefeuerte Alternative wollen wir uns später auch kaufen, wenn wir draussen aus dem Chaos einen Garten gemacht haben

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