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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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kurz noch mal zum Winter …

… und dann schreibe ich auch wieder über andere Dinge.*

Seit fünf Tagen ist kein Schnee mehr herunter gekommen und die knapp 70 cm im Garten sind auf handliche 40 cm zusammengesackt. Im Vorgarten liegt noch etwas mehr, wie ich eben beim Fotografieren meines Hauses feststellen musste. Man konnte Tag für Tag zusehen, wie der Schnee vom Dach mehr und mehr überhängt und heute habe ich doch noch mal ein Bild gemacht, ehe die weiße Pracht herunterfällt.

Nach den Daten, die WetterOnline für den Flughafen Skellefteå bereitstellt, war dieser November sieben Grad kälter als im Vorjahr! Das ist eine große Differenz; zum Vergleich: München und Anchorage, Alaska z. B. unterscheiden sich im November durchschnittlich nur um acht Grad). Mich als Winterfan freut es natürlich, dass wir seit drei Wochen Dauerfrost haben und hoffe, dass das auch so bleibt. Bis Dienstag lagen auch die Tagestemperaturen unter -10 °C, jetzt ist es aber wärmer geworden und die große Kälte ist in Südschweden. Und Ihr, die Ihr in Deutschland und der Schweiz lebt, bekommt von Schnee und Kälte ja auch einiges ab.

Wie ich das schon aus Winterurlauben in Lappland kenne, so ist es auch hier tagsüber nicht notwendigerweise wärmer als nachts. Das scheint völlig unabhängig voneinander zu sein, denn manchmal kehrt sich das Ganze auch um. Ich habe die Temperaturen der letzten Novemberwoche mal aufgezeichnet und man sieht gut, dass manche Höchsttemperaturen nachts erreicht wurden. Das Absolute Minimum in der Woche lag bei -19.1, ich weiß aber nicht genau wann, deswegen taucht es im Diagramm auch nicht auf.

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* wenn nichts dazwischenkommt.

Nachtrag

Ich habe heute ein Thermometer mit Außenfühler im Büro aufgestellt und – ja es ist kälter in Skellefteå als bei mir. So zwei, drei Grad, schätze ich. Minimum seit heute morgen -14.5 °C, aktuell um 11:50 -12.4 °C.

2 Kommentare für „kurz noch mal zum Winter …“

Clemens schreibt:

-14 Grad IM Büro? Das sind aber echt harte Arbeitsbedingungen. ;-) Naja, wenn ich hier an unsere Wohnheim-Heizung denke, fehlt hier auch nicht mehr viel.. *bibber*
Bei uns hier in Schottland hat’s die letzten Tage ein paar Inches geschneit und die Schotten reden schon von Schneechaos… Die können auch weder Straßen bauen, noch ordentlich räumen oder salzen. Und wer bei -10 Grad in Flip-Flops und Hotpants rumrennt, fährt natürlich auch bei Schnee und Eis mit abgefahrenen Sommerreifen rum. Ich dachte mal die Schotten hätten das irgendwie besser drauf – aber sie sind eher Weltmeister im konsequenten vermeiden von logischem Denken. :-)

Olaf Schneider schreibt:

@Clemens OK, das war nicht klar von mir ausgedrückt und deswegen habe ich die Worte „mit Außenfühler“ ergänzt.
An der Küste, wo ich wohne, sind ja letzte Woche in vier Tagen so 60 cm Schnee gefallen. Das ist für die Jahreszeit schon ungewöhnlich, zumal im Inland kaum Schnee liegt. Aber bis das Schneeräumen hat das keinen gejuckt, zumal hier ohnehin jeder mit Spikes fährt und die Straßenräumung extrem gut organisiert ist.

Bist Du zum Urlaub in Schottland oder lebst Du dort gerade?