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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Zwei Jubiläen

Genau heute vor sechs Monaten bin ich mit Sack und Pack in Skellefteå angekommen. Zeit, eine kleine Zwischenbilanz zu ziehen. Den nötigen Abstand von 727 Straßenkilometern habe ich ja gerade. Morgen und übermorgen geht es mit Flugzeug und Bus wieder zurück nach Hause.

  • Die Menschen in Skellefteå und -hamn sind toll. Ich hätte nie und nimmer gedacht, so herzlich aufgenommen zu werden und so schnell Anschluss zu finden.
  • Die Arbeit macht mir Spaß und ist abwechslungsreicher als die in München. An manchen Tage finde ich Programmieren dennoch nervig, aber das hatte ich vorher in München ja auch.
  • Dass ich so schnell ein Haus kaufen würde, hätte ich nie gedacht. Leider hat der Schaden am Dach einige Zeit und Energie gekostet, die dann für andere Aktivitäten fehlte.
  • Zum Beispiel für das Sprache lernen. Ich fühle mich immer noch nicht wirklich heimisch im Schwedischen und die Suche nach einem Privatlehrer wird Chefsache in den nächsten Wochen.
  • Ich genieße es sehr, dass ich im kleinen Skelleftehamn wohne, aber die Stadt nicht weit weg ist. So bin ich in zwei Minuten im Wald, aber auch in sechs Minuten an der Bushaltestelle.
  • Es ist toll, wieder meinen Flügel zu haben und ich kann mir nicht vorstellen, noch einmal ohne den Flügel zu wohnen. Ein, zwei Musikkontakte habe ich auch schon.

Fazit: Der Schritt, nach Schweden zu gehen war genau richtig und es war gut, dass ich nicht länger damit gewartet habe. Ich fühle mich sehr wohl und glaube auch, dass ich großes Glück gehabt habe, gerade in Skellefteå/-hamn gelandet zu sein, auch wenn die Landschaft anderswo vielleicht noch schöner ist (oder im Winter noch mehr Schnee hat …). Aber da könnte ich dann nur alleine in meiner einsamen Hütte arbeiten (ginge ja theoretisch) und das kann ich mir auf Dauer überhaupt nicht vorstellen. Aber dort kann ich ja immer noch Urlaub machen …

P.S.: Ja – und warum zwei Jubiläen? Dies ist genau der hundertste Blog-Artikel, den ich in Nordwärts schreibe. Ich hätte nie gedacht, dass ich so produktiv/geschwätzig* sein würde. (* Nicht zutreffendes bitte streichen).

5 Kommentare für „Zwei Jubiläen“

Rüdi N. schreibt:

Gratuliere zu Deinen zwei Jubiläen!
Es freut mich sehr, dass Du eine so erfreuliche Zwischenbilanz ziehen kannst. Wünsche Dir weiterhin viel Erfolg und Freude in der neuen Heimat.
Und Danke für den sehr schönen Norwegen-Reisebericht!

Andreas schreibt:

Hi Olaf,
ich bin gerade durch einen Hinweis von Dirk auf ligneclaire.de mal wieder an Dein Blog erinnert worden und habe gleich mal vorbeigeschaut. Dein aktueller Eintrag bestätigt das, was ich auch empfinde: in diesem Jahr ist die Zeit besonders schnell dahingerast – so ist es eben, wenn was passiert.
Schön, dass Du Deinen Schritt nach Schweden nicht bereust (hast ihn ja auch sorgfältig vorbereitet, nicht à la Auswanderer-Soap …). Alles Gute weiterhin!
Andreas

ina schreibt:

Lieber Olaf,

ich lese nach wie vor regelmäßig und voller Interesse deinen Blog,- danke, dass Du uns auf diese Weise an deiner Ausreise bzw. deinem Leben teilhaben lässt,

Ina

Olaf Schneider schreibt:

Vielen Dank an Euch alle zurück.

@Andreas: Das ist ja nett, dass Dirk mich auf ligneclaire.de verlinkt.

bastian schreibt:

Hi Olaf,
was für eine wunderbare Bilanz – ich freue mich für Dich!
Und „geschwätzig“ bitte streichen, ich jedenfalls lese Dein Blog sehr gerne.
Herzliche Grüße!
-bastian

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