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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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4:58

Mit dem Fahrrad die knapp 19 Kilometer von Skelleftehamn nach Skellefteå geht nicht? Doch; der Zeitraffer macht‘s möglich. Seht zu, dass Ihr entspannt sitzt und nicht zu nah am Bildschirm. Denn da die kleine Kamera recht starr mit dem Lenker verbunden ist, wackelt die Aufnahme wie verrückt, denn das Fahrrad hat keine Federung.

Statt Untertiteln:

  • 0:00 noch steht das Fahrrad im Schuppen, aber gleich geht’s los
  • 0:10 den Weg fahr ich auch immer zu ICA zum Einkaufen
  • 0:37 Belichtungskorrektur. Jetzt ist der Himmel auch blau
  • 0:54 Hier geht es über Steine und fiese Baumwurzeln aufwärts. Das hoppelt wirklich so
  • 1:04 Ja, ich schaue links und rechts, ob ein Auto kommt. Meistens aber nicht
  • 1:34 Links ist der Kanuklub. Dazu mehr im nächsten Jahr …
  • 1:39 Hier bildet der Fluss eine breite Bucht
  • 2:16 Links auf dem Fluss liegt Nebel
  • 2:18 Zwei Autos überholen. Das hatte ich glaube ich noch nie
  • 2:22 Zwei Damen beim Nordic Walking
  • 2:33 Rechts das Schild vom Hundezüchter ist für mich immer Halbzeit
  • 2:46 In Bergsbyn döse ich manchmal auf dem Rad ein bisschen …
  • 2:48 … und die Linse beschlägt
  • 2:52 Wisch, wisch, wisch. Viel bringt‘s nicht
  • 3:05 Ein Stück Hauptstraße …
  • 3:21 … und schon geht‘s auf kleinen Wegen weiter
  • 3:34 Mein Lieblingsstück, aber nur auf dem Hinweg. Jippie!
  • 4:04 Ab hier wird es ein bisschen städtischer
  • 4:32 Hier stehe ich oft lange – an diesem Tag gut anderthalb Minuten
  • 4:50 Noch kurz durch die Fußgängerzone, …
  • 4:53 … das Rad die Stufen hochtragen und angekommen.

14 Kommentare für „4:58“

sabine schreibt:

ich liiieb e timelapse! und hab mich auch sehr an den roten häusern erfreut! aber wie hast du die kamera auf dauerfeuer gestellt?

Sonya schreibt:

Toll, auch wenn mir jetzt ein wenig schwindelig ist. Wann kommt das „Making of“?

Olaf Schneider schreibt:

Ein paar Worte zum „Making of“: Erst hatte ich vor, die Serienbildfunktion der Ricoh zu benutzen. Leider ist aber das Mindestintervall fünf Sekunden. Eine Testrunde auf dem Rad und eine kleine Stop-Motion-Software hat aus diesem Material leider nur Mist erzeugt; fünf Sekunden sind einfach zu lang.

Dann habe ich aber gesehen, dass man bei 15 fps weit über eine Stunde Film mit der Kamera produzieren kann. Also habe ich die Kamera mit einem Ministativ und viel Gaffa befestigt (http://blog.olafschneider.de/wp-content/uploads/2010/09/making-of.jpg) und bin losgefahren.

Fehler 1: Kamera im dunklen Schuppen anmachen: Alles überbelichtet
Fehler 2: Kamera ungefedert befestigen: Holterdipolter …
Fehler 3: Tour morgens im Herbst machen: Linse beschlägt bei Wechsel zwischen Sonne und Schatten
Fehler 4: An der Kamera beim Fahren herumfummeln: Ich habe mich tatsächlich einmal kurz verfahren; das habe ich aber rausgeschnitten.

Drei Einzelfilme (einmal Belichtung korrigiert, einmal aus Versehen kurz ausgestellt) habe ich dann zu Hause mit Quicktime Pro zusammengesetzt und dann etwa um den Faktor 12 beschleunigt. Dann noch einmal etwas komprimiert, damit ich unter 2 GB liege und das Foto bei Youtube online stellen kann.

Was mich erstaunt hat, ist, dass die Batterie nach einer Stunde Dauerfilmen im kühlen Wetter immer noch praktisch voll war.

Das nächste Mal werde ich die Kamera definitiv anders befestigen, vielleicht auch am Helm.

Olaf Schneider schreibt:

@Anne: Dann musst Du aber mit dem dicken Halogenstrahler neben mir herjoggen.

Sandra schreibt:

Hab (fast) alles wieder erkannt. Schön!

Olaf Schneider schreibt:

@Sandra: Stimmt, den größeren Teil der Strecke sind wir ja schon zusammen geradelt.

René schreibt:

sehr schönes Video… sehr lebendige „Untertitel“… musste schmunzeln

Leibenguth schreibt:

Grossartig. Ich hatte viel Spass und bin jetzt in meinem miefigen Deutschland etwas wehmütig. Man ist das schön da oben (zumindest wenn die Sonne scheint…)

Olaf Schneider schreibt:

@Leibenguth Ja, ist schon sehr schön hier. Allerdings wird es jetzt auch schon recht früh dunkel und der Wind fegt schon kräftig Blätter von den Birken runter. Schau’s Dir einfach mal an (nicht gerade im November vielleicht), das Gästezimmer ist jetzt ja bezugsfertig.

delle schreibt:

Hai olaf
am besten war der stopp anne ampel hat ja fast ein zehntel des ganzen gedauert. Sind alle ampelphasen so im Ort????????????
ansonsten geile tour.
Kamera am helm ist auch nett, aber jede kleine bewegung die Du machst geht auch auf wackelei und man sieht genau auf was Du geradr schaust. Habe ich auch mal versucht. Mir ist danach fast schlecht geworden.
bis denne
delle

Olaf Schneider schreibt:

@delle: Nein, diese Ampel führt über die E4, die 1574 km von Helsingborg im Süden bis nach Haparanda an der finnischen Grenze führt. Vielleicht sind daher die Ampelphasen dort wirklich lang. Dafür muss ich aber sonst kaum bis gar nicht halten. Kein Vergleich zu München.

Schade, ich hatte gehofft, dass das mit Helmkamera vielleicht ganz gut geht. Aber jetzt war es die Woche ohnehin sehr windig und viele Blätter sind schon von den Birken runter, so dass der Weg nicht mehr so fotogen ist wie noch vor zwei Wochen.

Annika schreibt:

22 Sekunden kannte ich :-) Eigentlich ja ein schöner Weg.

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