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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Der erste Besuch

Gestern waren Jonas und ein Freund bei mir und haben einen Zwischenstopp bei mir eingelegt. Sie hatten gerade ihre mehrwöchtige Kanutour durch Norwegen und Schweden beendet. Ich habe mich riesig über den Besuch gefreut. Es war aber nicht nur schön, Jonas wiederzutreffen, sondern – ich bin ehrlich – es war auch einfach toll, mal wieder in meiner Muttersprache kommunizieren zu können. Ohne über Worte nachzudenken. Ohne konzentriert versuchen, mein Gegenüber zu verstehen. Ich konnte mich einfach in der Sprache treiben lassen wie in einer leichten Strömung im warmen Badesee. Nachdem wir Jonas’ leckeren Eintopf gegessen und uns dann durch die Tourschokoladenvorräte gefuttert haben, habe ich die Fotos auf den Rechner hoch geladen und von den beiden eine exklusive Diashow bekommen. Wirklich eine schöne, aber auch fordernde Tour durch wunderschönste Landschaft von Fjell bis Wald. Um zwei war ich dann im Bett.

Dem entsprechend war auch der heutige Plan, mit dem Bus zur Arbeit zu fahren, damit ich ein wenig länger schlafen kann. Aber zum einen bin ich eine Woche lang nicht in die Stadt geradelt und zum anderen war mal richtig schönes Wetter. Und ordentlich Gegenwind. Zu meinem Glück hat dieser aber nicht gedreht, so dass die Rückfahrt dann entspannt war. Ich habe mal wieder ein paar kleine Umwege über hoppelige Waldwege genommen und dabei sehr viele Pilze gesehen. Die meisten dürften wohl ungenießbar bis hochgiftig sein. Um halb acht war ich dann zu Hause, habe E-Mails beantwortet, gegessen und festgestellt, dass es um halb neun schon zu dunkel ist, um noch in Ruhe den Rasen zu mähen. Vielleicht morgen?

7 Kommentare für „Der erste Besuch“

Sonya schreibt:

Ich glaube, in deinem Blogeintrag hat sich ein Fehler eingeschlichen. Ihr habt euch durch die Tourschokoladenvorräte gefuttert. Wie ist es möglich, dass Jonas und sein Freund nach der Tour Schokolade übrig hatten? Das kann doch nur ein Fehler sein, oder? ;-)

Olaf Schneider schreibt:

Tja, Sachen gibt’s. Die beiden hatten Pech mit dem Auto auf der Anreise. Deswegen war die Tour kürzer als geplant. Und die geplante Essensmenge war auch leicht nach oben gerundet …

René schreibt:

Na wenn Jonas mit dir schon Deutsch gesprochen hat, können wir uns dann ja auf Norwegisch unterhalten.

P.S. Weinbestellung ist an meine Weinexpertin weitergegeben worden.

Olaf Schneider schreibt:

Jeg tror at jeg har glømt all min norsk allerede … und deutsch ist doch auch ’ne schöne Sprache. Wo gibt es sonst so wohlklingende Worte wie „Strumpf“ oder „Bratsche“.

Annika schreibt:

„Bratsche“ gibt es zum Beispiel im Norwegischen ;-)

Olaf Schneider schreibt:

Die Norweger schreiben aber bratsj und lassen noch einen der sparsam gesäten Vokale weg. Da finde ich das schwedische altfiol irgendwie schöner.

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