Zum Inhalt

Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

Zu den Funktionen

midsommar

Ach, einfach herrlich war das. Bei schönstem Wetter mit Jonas mit dem Bus nach Byske fahren, von Leif mit dem Auto abgeholt und zum kleinen Hafen von Båtvik gebracht werden und dort mit anderen Gästen auf Paulina warten, die mit einem uralten Holzkahn von Krokgrundet herübergeschippert kommt und dann sitzen wir auch schon im Boot und tuckern über die blaue Ostsee an anderen Inseln vorbei nach Krok­grundet, einer kleinen Insel, auf der es genau zwei Sommerstugas gibt. Und eine davon gehört Paulina und Leif.

Nein, ich muss Euch enttäuschen, wir haben nicht „Små grodorna“ gesungen und sind dabei um den Maibaum gehüpft. Aber wir haben …

… Lachs und Sill, Kartoffeln und Salat gegessen
… Schnaps getrunken (ich nicht ganz so viel)
… Hot dogs gegessen (die Kinder)
… am Ufer gesessen
… gebadet (nur ein anderer und ich)
… mit den coolen Kids gespielt
… einen Maibaum gebaut und dekoriert
… Erdbeertorte gefuttert
… gegrillt
… uns unterhalten (90% auf schwedisch!)
… in der 85° heißen Sauna gesessen
… wieder gebadet
… und irgendwann nachts ins Bett gefallen

Jonas hat mir Zelt und Isomatte geliehen und ich habe wunderbar geschlafen. Bloß irgendwelche Seevögel haben mitten in der Nacht Rabatz gemacht. Und mein gar nicht so dicker Schlafsack war selbst als Decke zu warm.

Am nächsten Morgen gab es erst einmal ein lockeres, aber ausführliches Frühstück. Dann haben einige begonnen, die leeren Fässer, die als Schwimmkörper dienen, unter dem Ponton zu befestigen. Dann haben wir zusammen das sauschwere Teil ins Wasser gehievt. Platsch!!!.

Kaum waren die Hosen von dieser Aktion wieder trocken, fing es dann an zu regnen, aber das machte nichts, da ohnehin Aufbruchstimmung war und wir von Leif wieder zurück nach Båtvik gebracht wurden. Da hatte ich praktischer- und netterweise zusammen mit Jonas einen Lift und bin irgendwann am Nachmittag wieder in Skelleftehamn angekommen. Und ins Bett gefallen. Es war ein tolles Mittsommerfest – danke an Leif für die Einladung.

Nein, dieser Artikel gefällt mir nicht wirklich. Er zählt ein paar Dinge auf, aber diese herrliche Stimmung bei dem besten Mittsommerwetter seit vielen Jahren vermag er nicht zu vermitteln. Aber besser kriege ich es heute nicht hin, also bleibt er einfach so stehen.

2 Kommentare für „midsommar“

Sonya schreibt:

Du mit deinem Perfektionismus. Stimmungen in Worte einzufangen ist ziemlich schwierig. Wieviel einfacher sind da Fotografien und Videos, die dem Auge zeigen, wie die Situation und die Atmosphäre ist und es dann doch nicht schaffen, alles zu vermitteln. Die Gerüche des Meeres und die warme Luft auf der Haut zum Beispiel.

Ich finde es prima, dass du so schnell Anschluss gefunden hast und dein erstes Midsommar nicht alleine, sondern gleich an so einem schönen Ort mit so vielen Schweden verbracht hast. Und gleich das beste Wetter seit Jahren, obwohl ich nicht dabei war. Hm, vielleicht hatten wir das Wetterglück auf dem Kungsleden dann doch dir zu verdanken. Huch, ich schweife ab :-D. Na dann gleich mal den Kommentar abschicken, bevor er noch länger wird.

Olaf Schneider schreibt:

@Sonya: Das mit dem Kungsledenwetter warst bestimmt Du. Und … ich liebe lange Kommentare ;-)

Kommentieren

Ich freue mich auf Eure Kommentare.

  • Deine E-Mailadresse wird nicht veröffentlicht.
  • Dieses Feld musst Du nicht ausfüllen.
  • Diese Abfrage schützt das Blog vor Spam.
  • Du kannst html benutzen: <a href="">, <em> und <strong>.

Du kannst Antworten zu diesem Beitrag folgen und ein Trackback von Deiner Seite machen.