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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Frühling

Der Frühling ist da. Das Birken sind grün, das Wasser hoch …

Weil das Wetter so schön war, habe ich mich um acht noch einmal aufs Fahrrad gesetzt und bin zum Fluss gefahren, weil ich neugierig war, wie hoch das Wasser steht. Auf dem Weg dorthin habe ich mich über die Birken gefreut, die innerhalb der letzten drei Tage blassgrüne Blätter bekommen haben. Wunderschön; die Bäume waren auch lange genug kahl!

Der Fluss ist immer noch stark über die Ufer getreten. Während ich anfangs das Fahrrad noch bequem durch die überfluteten Wege schieben konnte, stand das Wasser ein wenig stadtauswärts schon mehr als meterhoch auf den Wegen. Irgendwann habe ich dann mein Fahrrad auf der Böschung durchs Gestrüpp getragen, weil der Wasserspiegel einfach zu hoch war.

Zum Glück haben sich die Befürchtungen, wegen des Hochwassers kein Trinkwasser zu haben, nicht bewahrheitet. Die Schwimmbäder hatten zu und es wird zum Wasser sparen aufgerufen, aber eigentlich geht alles seinen normalen Gang. Da in den Bergen noch genug Schnee zum Wegschmelzen liegt, wird uns das Hochwasser wohl noch ein bisschen erhalten bleiben.

P.S.: Zum letzten Bild: Der Fluss ist hinter den Bäumen. Ich stehe auf Zehenspitzen auf dem Gras des Ufers, der Weg ist vor mir. (Sieht man ja nicht wirklich.)

3 Kommentare für „Frühling“

Annie schreibt:

Hej Olaf!
Ist ja witzig, dass Du da im Wasser spazierst.Trägst eine Angelhose, gell? Hier sind auch sämtliche Rinnsale zu breiten Strömen und Sümpfe zu Seen geworden. Das alljährliche Frühlingshochwasser nach der Schneeschmelze im hohen Norden eben. Trotzdem geht alles seinen gewohnten Gang. Das Sommerfeeling der letzten Tage ist einfach herrlich, oder? :-)

Olaf Schneider schreibt:

@Annie: Ja, ich trage eine Wathose. Zum fotografieren manchmal ganz praktisch. Sonst bin ich eigentlich nur noch in Sommerhose und T-Shirt unterwegs. Ich fürchte allerdings, dass sich das in ein paar Tagen ändern könnte.

Thomas schreibt:

Es wäre nicht Olaf, würde er nicht dort spazieren gehen, wo die Eingeborenen längst in ihrem Einbaum sitzen.
Und gibs zu, Du stehst nicht „auf dem Gras“ sondern auf Deinem ertrinkenden Fahrrad, und die Wathose hast Du auch schon voll !
Übst wohl für das goldene Seepferdchen…

Übrigens: Das mit der Website sollte ein Scherz sein – ich hab wirklich keine.

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