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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Heute vor einer Woche

Heute vor einer Woche war ich noch in Deutschland und stand kurz vor der Abreise. Ich habe den Eindruck, als sei das schon Ewigkeiten hier. Dabei ist hier alles noch neu für mich:

Die unterschiedlichen Wege von meinem Zimmer zur Agentur, das neue Android-Handy, welches ich von Artopod bekommen habe, der Bibliotheksausweis für die große, zweigeschossige Stadtbücherei und natürlich lange noch die Sprache. Und nachdem ich vorgestern an meinem ersten Arbeitstag wie immer den ganzen Tag lang installiert und Zugänge eingerichtet habe, war es richtig schön, gestern die ersten Umsetzungen zu machen. Ich bin immer froh, wenn diese ganzen Vorbereitungen vorbei sind und ich einfach was machen kann.

Skellefteå zeigt gerade, dass es weiß, wie Frühling geht. Der Schnee schmilzt rapide, Krokusse, Narzissen und Zilla blühen, die Sonne scheint und wenn es nicht gerade windig ist, ist es auch warm. Nächstes Wochenende kann ich wahrscheinlich im Wald wandern, ohne bis zu den Knien im Altschnee zu stecken. Man sieht aber auch die Schäden: Hier eine zerstörte Holzbrücke, dort ein Vordach, welches unter den Schneemassen zusammengebrochen ist. Die Wiesen sind noch patschnass, aber im Zentrum ist bis auf ein paar dunkelgraue Schneehaufen vom Winter nichts mehr zu sehen. Auch schön!

2 Kommentare für „Heute vor einer Woche“

ina schreibt:

… das ging mir auch so, als ich nach dem Abi in Schweden gejobbt habe.
Eine Zeit lang ging dann „nur“ noch Schwedisch … bis mein Gehirn irgend ein „Extra-Areal“ eingerichtet hatte… !
Von deutschen Touristen wurde ich aber weiterhin für mein ausgezeichnetes Deutsch gelobt :-)

Olaf Schneider schreibt:

Mein Gehirn braucht auch noch ein Extra-Areal zusätzlich, damit ich mir die Namen der vielen netten Menschen merken kann, die ich hier treffe.

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