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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Norge, hurra!

Heute ist norwegischer Nationalfeiertag, denn heute vor 199 Jahren wurde die norwegische Verfassung verabschiedet.

Das erste Mal war ich im Dezember 2003 in Norwegen gefahren. In der Telemark. Und das hier ist das erste Bild, welches ich jemals von Norwegen gemacht habe. Mit meiner Olympus C700 (2.1 Megapixel).

21. Dezember 2003 – mein erstes Norwegenfoto

Das sollte eigentlich schon Inhalt dieses Artikels sein, ein bisschen „Heja Norge“. Doch dann rief vor ein paar Stunden eine hiesige Freundin an. Sie hat gerade Gäste aus Australien da, ob wir nicht zusammen das Wochenende nach Norwegen fahren wollen. Aber gerne doch, ich liebe spontane Aktionen! Und jetzt muss ich packen.

Ha det bra!
(norwegisch für Tschüs, oder genau gesagt „Hab es gut“)

P.S.: Und nächstes Jahr muss ich am 17. Mai in Norwegen sein. Zum zweihundertjährigen Jubiläum!

Paket nach Deutschland? Vergesst es!

Paket till Tyksland? Glöm det! På svenska

Idag fick jag min paket med min nya vadarbyxa från Tyskland, den gamla var lite trasig. Tyvärr passer den inte. Ingen problem, jag kan ju skicka den tillbaka till Tyskland. Haha, vad naiv jag var! För vad svenska företag vill har för att skicka paket är mer en hutlös.

Jag håller det kort: Svenska posten: 470 SEK, DHL 1399 SEK, FedEx 1400 SEK (och 49 Öre). För att skicka en vadarbyxa värd 917 SEK! Ingen gold, inga levande skorpioner, ingen uran.

Jajamen, är ni galna allihopa!??!?

När jag inte flyger vadarbyxan tillbaka själv i sommaren, så kommer jag väl att sälja den begagnad. Det är billigare.

Heute kam meine neue Wathose mit der Post aus Deutschland, denn die alte hat doch die beste Zeit hinter sich. Leider passt die neue nicht. Na gut, kein Problem, dann schicke ich sie eben nach Deutschland zurück. Ist ja kein Problem.

Ha ha, was war ich naiv! Denn was die hiesigen Unternehmen für das Verschicken eines normalen Paketes nach Deutschland haben wollen, hat die Grenze zur Unverschämtheit schon lange überschritten.

Die schwedische Post möchte für ein Paket bis 5 Kilo in die EU 470 Kronen haben. Das sind schlappe 55 Euro. Für ein normales Paket. Da ist kein Gold drin, keine lebenden Skorpione, kein spaltbares Material. Nur eine Wathose für 106 Euro 90.

Den Vogel schießen die DHL und FedEx ab. Die DHL will für ein Paket 41 × 33 × 24 cm, 10 kg: 1399 SEK. Das sind umgerechnet 163 Euro! Auf FedEx-s Webpräsenz musste ich mich durch mehrere Seiten Formulare quälen, ehe ich den Preis mitgeteilt bekam: 1400 Kronen und 49 Öre.

Ja hallo, habt Ihr sie nicht mehr alle!??!?

Wenn ich die Wathose nicht eigenhändig im Sommer nach Deutschland zurückfliege, dann werde ich sie wohl hier gebraucht verkaufen. Ist billiger.

Beginn der Fahrradsaison

Början av cykelsäsongen På svenska

Idag cyklade jag till Murmansk. Åtminstone kändes det sådant. Jag är alltid ganska slut efter jag cyklade till stan första gången, men speciellt motvinden på vägen tillbaka var inte roligt idag. Framför allt var stjärten glad att vara hemma efter totalt fyra mil. Men vad gnäller jag, det var härligt att cykla mot detta fint och varmt solvädret. Bara vinden på kusten var fortfarande rätt frisk.

Idag lekte jag en liten fotospel: Fotos bara med iPhone och bara medan jag cyklar. Mest utan att kolla skärmen. Och inte stanna! Utan på trafikljuset när jag kom till E4:an för lastbilen var väl lite starkare. Jag har inte redigerad bilderna heller utan att förminska dom till webben. Det var fint att ta kort på sådan sätt. Bara det 4:3-formatet gillar jag inte. Så plump!

Heute bin ich von Skellefteå nach Murmansk geradelt. Zumindest kam es mir so vor. Ich bin immer ganz schön schlapp nach dem ersten Mal Fahrrad in die Stadt fahren, aber heute war der Gegenwind auf dem Rückweg echt gemein. Vor allem der Hintern hatte die letzten der insgesamt vierzig Kilometer keine rechte Lust mehr.

Aber, was meckere ich hier rum, es war schön, wieder mit dem Rad unterwegs zu sein, vor allem bei dem schönen, warmen Sonnenwetter. Nur der küstennahe Gegenwind war noch ganz schön frisch.

Ich habe heute ein kleines Fotospiel gespielt: Fotos nur mit dem iPhone und nur beim Radeln. Möglichst ohne auf das Display zu schauen. Und Anhalten gilt nicht! Ausnahme war bloß der Holzlaster auf der den Weg kreuzenden E4, denn dort war die Ampel rot und der Laster schwer und groß. Ich habe die Bilder auch nicht bearbeitet oder beschnitten (bloß für das Web verkleinert). Sprich, Olaf S durfte heute fotografieren. War auch mal schön. Und ich muss unbedingt lernen, schräge Bilder zu machen. Ein Vorbild: Ragnar Axelsson.

Das Sävenäs MaskinhusetAn der „Kanubucht“SchattenwurfDen Fluss entlangEin Holzlaster kreuzt auf der E4von obenRückfahrt auf dem Waldwegwieder in Skelleftehamn

Bloß das 4:3-Format finde ich ziemlich plump und scheußlich.

Löwenzahn

Maskros På svenska

Vinnaren av årets ”vad-blommar-först-i-min-trädgård”-tävling är en maskros som njuter värmen utanför huset, för efter några ostadiga dager har vi det riktig skönt med sol och 15 °C. Härligt vårvädret alltså. Och så ska det vara nästa dagarna också. Om jag är ingen lathund i morgon så ska jag cykla till jobbet första gången i år. Det blir dags nu!

Och annars? Det finns ingen snö längre i trädgården · buskar och träd börjar knospas · jag är nyfiken när syrenen och rosorna blommar · Gräset växer också – första klippning på helg?

Der Gewinner des diesjährigen „Was-blüht-zuerst in meinem eigenen Garten“-Wettbewerbes ist ein Löwenzahn. Er geniesst die Wärme vor dem Haus, denn nach einigen wechselhaften Tagen haben wir jetzt 15 °C und Sonne. Herrliches Frühlingswetter also. Und so soll es die nächsten Tage bleiben. Wenn mich morgen nicht die große Faulheit packt, werde ich das erste Mal in diesem Jahr wieder mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Wurde auch Zeit!

Löwenzahnblüte im Garten

Und sonst? Es liegt kein Schnee mehr im Garten · die noch kahlen Büsche und Bäume bekommen Knospen · ich bin gespannt, wann der Flieder blüht, die Rosen blühen · der Rasen sprießt und wächst – das erste Mal Rasen mähen am Wochenende?

Sonntagsrunde mit dem Kajak

Heute war ich wieder mit dem Kajak unterwegs. Da es auf dem Meer recht windig war, bin ich in den Fluss hineingefahren. Da war ich noch nie und habe nicht nur das mir schon bekannte alte russische Schiff, auf dem man im Sommer schön Kaffee trinken kann, wiedergefunden, sondern auch sehr nette, kleine Minihütten direkt am Wasser.

Felsküste der Halbinsel KallhomenEin Café auf einem alten Schiff

Kleine Hütten am Wasser

Eine schöne Runde war das wieder. Nur meine Beine müssen sich wieder an das im Kajak Sitzen gewöhnen.


Nachtrag von gestern: Diese beiden Fotos habe ich gemacht, als ich gestern die Steine fotografiert habe. Diese knallroten Triebe, die sich zwischen den Steinen versteckten – ich kam mir vor wie auf einem anderen Planeten. Die Kätzchen haben mich dann aber schnell wieder auf die Erde zurück geholt.

KätzchenEin knallroter Trieb, was das wohl wird?

Steine sammeln.

Was macht man, wenn man gerne Steine sammelt, aber die meisten Exemplare ohne einen geländegängigen Sattelschlepper nicht zu transportieren sind. Man fotografiert. Ich war heute an der gleichen Stelle, an der ich vorgestern die Wellen fotografiert habe und habe – richtig! – Steine fotografiert. Das hatte ich schon länger vor.

Spiel starten

Das nächste Mal würde ich drei Dinge mitnehmen:

  • Einen Pflanzensprüher, um die Steine feucht, aber nicht nass zu machen
  • Einen Schwamm, um nasse Stellen wegzutupfen
  • Irgendetwas, um die Lichtreflexe abzuschwächen. Habt Ihr Tipps?

Regenwetter

Heute regnet es. Den ganzen Tag. Und ganz schön kalt ist es auch. Also habe ich den Feiertag größtenteils drinnen verbracht. Mit Blogartikel schreiben, Klavier spielen, ein bisschen komponieren und lesen. Außerdem habe ich für mein Blog ein neues Widget (das sind die Dinger in der rechten Seitenleiste) geschrieben, welches das aktuelle Wetter in Skelleftehamn anzeigt (oder ganz genau gesagt, die Kurzvorhersage für die nächste Stunde). Die Daten dazu kommen vom norwegischen Wetterdienst. Allerdings hat die Vorhersage heute maßlos untertrieben: Die Daten sagten „Regen, 2 °C“, in Wirklichkeit hatten wir aber Regen und 3 °C!

Brandung –  1/2500 sek, ƒ/2,8, ISO 1600Nachmittags bin ich noch einmal raus und habe den Ostseewellen zugeschaut. Mit Fleece und dicker Jacke eingepackt. Und ein paar Fotos habe ich natürlich auch gemacht. Zum einen war ich immer damit beschäftigt, auf das Wellenbrechen zu warten, zum anderen damit, die Linse wieder trocken zu wischen oder mit der Hand zuzuhalten. Natürlich habe ich einige Male dabei mein Hand fotografiert.

Brandung –  1/8 sek, ƒ/16, ISO 200

Abendspaziergang

Heute, am Himmelfahrtstag habe ich frei, es ist ein „Röd tag“, ein roter Tag im Kalender. Eigentlich wollte ich morgen frei nehmen, doch dann sah ich die Wetterprognose: drei bis vier Grad und Dauerregen. Aber gestern war es noch schön und ich habe nach der Arbeit einen langen Abendspaziergang gemacht. Hier einige Fotos von gestern:

SchneerestFast der ganze Schnee im Wald ist verschwunden. Aber in schattigen Plätzen liegen noch Schneereste. Die Wärme der ihn umgebenen Steine hat diesen Schneefleck in eine geometrische Form geschmolzen.

Zum Foto: Eigentlich eher ein quadratisches Motiv, eventuell schwarzweiß, denn viel Farbe ist eh nicht auf dem Bild. Aber in Blogartikeln mische ich nicht gerne.

BachstelzeEin Sommerhausbesitzer hat sich einen kleinen Hafen am Ufer gebaut. Davor liegen Steine und Felsen durcheinander. Auf einem der Steine hat sich eine Bachstelze niedergelassen.

Zum Foto: Hier hätte ich gerne ein richtig gutes Teleobjektiv gehabt. Zum einen wäre die Bachstelze bestimmt schärfer abgebildet worden, zum anderen hätte ich sie besser freistellen können so dass nur der Vogel scharf, aber der Hintergrund noch unschärfer wird.

LandzungeDer Snesviken ist eisfrei. Eine schmale Landzunge schiebt sich in den See und die Bäume spiegeln sich im Wasser.

Zum Foto: Hier habe ich direkt in die Sonne fotografiert. Um die Sonne herum ist das Foto ausgefressen, das Bild ist dort nur weiß. Zudem ist die Gegenlichtblende des Weitwinkels zu klein, um Reflexe wie den Regenbogen rechts unten im Bild zu verhindern. Daher technisch gesehen kein gutes Foto, aber ich mag das Motiv.

Sonne über dem SnesvikenNoch spiegelt sich der blaue Himmel im Snesviken und die Sonne strahlt, doch recht sieht man schon Wolken aufziehen.

Zum Foto: Wieder habe ich die Sonne mit im Bild und daher ähnliche Problemen wie im vorigen Foto. Mein Fehler ist letztendlich, dass ich zur falschen Zeit am Platz war. Einige Minuten nach Sonnenuntergang hätte ich nicht nur phantastisches Licht gehabt sondern auch angenehmere Kontraste.

Als ich auf dem Rückweg nach Hause war, zauberte die tiefe Sonne und die aufziehenden Wolken wunderbare Farben an den Nordwesthimmel. Dort wäre ich gerne am See Snesviken oder am Meer gewesen. Aber ich hatte kein Stativ dabei und als ich zu Hause angekommen bin, war der ganze Zauber wieder vorbei.

Aber ein schönes Motiv habe ich auf dem Weg noch gefunden, es ist mein Lieblingsbild von gestern und die Sonne durfte auch mit aufs Bild.

Moos im Abendlicht

Die Moosflecken leuchteten intensiv in der Abendsonne und bildeten einen starken Farbkontrast zu dem grauen, lehmigen Kiesboden, auf denen sie sprießen.

Zum Foto: Hier durfte das Makroobjektiv ran: 90mm ƒ2.8. Für das Foto habe ich flach auf dem Boden gelegen und sogar noch einen Stein ausgebuddelt, um die Kamera so tief auf den Boden zu bekommen. Kamera und Objektiv lagen auf, da brauchte ich auch kein Stativ. Aber Knieschützer hätte ich mir gewünscht.

Kajaksaisoneröffnung 2013

Kajaksäsongsöppning 2013 På svenska

I morse stod jag på stranden. Det var grå, blåsigt och med +4 °C inte så särskilt varmt. Man kunde höra bränningarna på Storgrundets utsidan men havet mellan fastlandet och ön var lugnt. Då skulle man kanske kunna åka kajak …

En timme senare – vinden mojnade och solen skiner – står jag på stranden igen. Denna gång med min kajak som ligger halv i vattnet och med överlevnadsdräkten på. Kameran (med fish-eye idag) och mobil är förpackad vattentätta också. Och en minut senare flyter jag med mit röd kajak på det blåa havet, den första gången efter september.

Det finns is kvar mellan fastland och ö. Den är väl 10 cm tjock men väldig mjuk. Om man kan paddla igenom? Och havet är lugnt. Man jag är knappast på öppet hav öster om Storgrundet blir det vågigt. Ibland var vågorna en meter höga men så långa att det var fortfarande ganska lätt att paddla. Bara att jag tog inga kort för där håller jag hellre paddeln än systemkameran i handen.

Det är roligt att åka kajak när det är lite vågigt. Och för första gången – vad stolt jag var! – klarade jag att skjutas från en våga, man blir riktig snabb! Men snart var jag i lugnare vatten igen.

Det bästa med att ankomma är att byta eftersom man svettas halv ihjäl i neoprenoverallen. Med en nytvättad t-shirt rollade jag kajaken hem.

Heute morgen stand ich am Ufer. Es war grau, ziemlich windig und mit +4 °C nicht gerade warm. Man hörte die Wellen an die Außenseite der Insel Storgrundet branden aber das sichtbare Meer zwischen Festland und Storgrundet war ruhig. Da könnte man ja vielleicht doch Kajak fahren.

„Ska du bada?“ hörte ich eine Stimme. Nein, baden möchte ich nicht. Stattdessen wurde ich von B., der mir von seinem Sommerhaus aus zugerufen hat, zum Kaffee eingeladen.

Eine Stunde später – der Wind ist abgeflaut und die Sonne scheint – stehe ich wieder am Ufer. Dieses Mal mit meinem Kajak, welches schon halb im Wasser liegt und meinem mäßig kleidsamen Überlebensoverall. Kamera (heute mit Fish-Eye) und Handy sind ebenso wasserdicht verpackt. Und eine Minute später treibe ich das erste Mal seit September wieder mit meinem roten Kajak im blauen Meer.

Die erste Kajaktour 2013. Links: altes, weiches Eis

Zwischen Insel und Festland konnte sich noch Eis halten. Es ist zwar noch fast 10 cm dick, aber sehr weich. Ob man da mit dem Kajak hindurch fahren kann? Und das Meer ist ruhig. Aber kaum bin ich östlich der Insel auf dem offenen Meer, wird es sofort welliger. An manchen Stellen waren Wellen waren einen Meter hoch, aber so langgestreckt, dass es einfach war, die Balance zu halten. Nur fotografiert habe ich an den Stellen nicht, da halte ich lieber ein Paddel als eine Spiegelreflex in der Hand.

Offenes Meer voraus!Wasserdicht verpackt

Es macht Spaß, Kajak zu fahren, wenn es wellig ist. Und zum ersten Mal – war ich stolz! – habe ich es geschafft, mich von einer Welle schieben zu lassen, da wird man richtig schnell. Aber bald war ich wieder in ruhigeren Gewässern.

Flaches Wasser

Bald schon war mein Startpunkt wieder in Sicht und eine große Ex-Eisscholle. Das weiche Eis schwingt im Rhythmus der Wellen. Ja, und man kann mit dem Kajak hindurch fahren. Nur die Möwen trägt das Eis noch.

Durch das Eis paddelnAltes Eis, ganz nah.

Das schönste am Ankommen ist das Umziehen, denn in dem Neoprenoverall schwitzt man ganz fürchterlich. Mit frischem T-Shirt habe ich in Ruhe mein Kajak auf dem Wägelchen wieder nach Hause gerollt.

Der letzte Schneefleck

Den sista snöfläcken På svenska

Även den sista snöfläcken i trädgården skulle försvinna om denna första helgen i maj. Morgonsolen värmer den redan. I garagets skuggan däremot finns fortfarande den snö kvar som rasade ner från taket vid första töväder.

Auch der letzte Schneefleck im Garten dürfte an diesem ersten Maiwochenende verschwinden. Die Vormittagssonne wärmt ihn schon. Im Schatten der Garage allerdings liegt immer noch der Schnee, der irgendwann beim ersten Tauwetter vom Dach gerutscht ist.

Schnee in der SonneSchnee im Schatten der Garage