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Nordwärts

Vom Leben in Skelleftehamn

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Insel der Stille

Der herrlich sonnige Tag von Gestern ist nur noch Erinnerung. In der Nacht kam der Regen, der heute Nachmittag vom Nebel abgelöst wurde. Alles wirkt gedämpfter, leiser, ruhiger und die kleine Insel im Snesviken wirkt wie ein impressionistisches Gemälde.

Auf’s Dach gestiegen

Nachdem vorgestern am Sonntag endlich der allerletzte Schneerest auf meinem Grundstück weggeschmolzen ist, war es heute richtig schön sonnig und warm. Ein Kollege und ich haben heute das erste Mal draußen am Fluss zu Mittag gegessen. Das war zwar ziemlich windig, aber schön, einmal wieder ohne dicke Jacke im Freien zu sitzen.

Um drei gab es fika, die traditionelle Kaffeepause. Wir saßen zum ersten Mal auf dem Dach und auf der schwarzen Dachpappe konnte man die offizielle Temperaturmessung von elf Grad im Schatten lächelnd ignorieren und ein erstes Sonnenbad im T-Shirt nehmen.

Obwohl das Dach nur 10° Hangneigung hat (herrlich zum Liegen!), war mir ein bisschen mulmig zumute. Seitdem ich aus München weggezogen bin, bin ich einfach keine Berge und Hänge mehr gewohnt. Aber wenn das Wetter so bleibt, werde ich bestimmt immer wieder Gelegenheit haben, zu üben …

Besuch II

Wie schade, wie schade! Heute werde ich Jan, meinen Bruder wieder zum Flugplatz bringen und unsere schöne gemeinsame Zeit geht zu Ende.

Es ist Sonntag, halb neun morgens. Ich sitze am Computer und schreibe Blog, bevor Jan und ich zusammen frühstücken. Die Nacht war kühl, aber die Sonne scheint vom blauen Himmel und hat den Wintergarten schon auf 18 Grad geheizt. Was für ein Kontrast zu dem Wetter am Mittwoch.


Wir sind am Mittwoch mit dem Auto nordwärts nach Luleå gefahren und haben uns bei schönem Wetter erst die Stadt angeschaut und dann die Gammelstad, die alte Stadt, die weiter im Landesinneren liegt. Danach sind wir weiter in Richtung Norden nach Solberget in Lappland gefahren. Es fing an zu regnen und wurde kühler und irgendwann fuhren wir bei 2 °C durch dickes Schneeflocken­gestöber. Nach der Überquerung des Polarkreises war es nicht mehr weit nach Solberget, wo wir um sechs angekommen sind. Nass, nass, nass! Der Schneeregen von oben, der viele Schnee, der überall noch liegt und die matschige Pfützenlandschaft auf dem Hof, auf dem sich die Stiefel schmatzend festsaugen und die man momentan mit dem Auto möglichst nicht befahren sollte. Mitte Mai ist eben keine Touristensaison in Lappland.

Am nächsten Tag sah alles anders aus. Beim Morgenspaziergang zu den langsam auftauenden Mooren war der Himmel noch bedeckt, aber bald kam die Sonne heraus und schien auf die pelzigen Geweihe, die den Rentieren jetzt neu wachsen.

Auf dem Rückweg schien weiterhin die Sonne. Füchse liefen über die Straße und Auerhennen drückten sich in die Gräben am Wegesrand. Leider bewölkte sich der Himmel wieder und am Storforsen, den großen Stromschnellen bei Älvsbyn regnete es wieder. Während die Stromschnellen oben eisfrei sind, liegt flussabwärts noch ein meterdicker Eispanzer auf manchen Teilen des Flusses.

Zum Abschluss noch zwei Bilder vom gestrigen Ausflug an den Kågefjärden. Über das Foto vom Kranich freue ich mich, selbst wenn es nicht so toll gewesen ist. Denn dieses Jahr habe ich schon viele dieser herrlichen Vögel gesehen, aber meistens weit, weit weg oder an Stellen, wo man mit dem Auto nicht stehenbleiben konnte.

Besuch

Vor einigen Tagen ist Jan, mein großer Bruder zu Besuch gekommen. Er ist zum ersten Mal hier und ich habe für die Zeit Urlaub genommen, damit wir gemeinsam die für ihn unbekannte Umgebung erkunden können. Und auch entdecke so manches Neues.

I. Wintereinbruch

Am Samstag wurden wir von einem neuen Wintereinbruch überrascht. Wieder einmal kamen Unmengen vom Wasser vom Himmel – teils als Regen, teils als Schnee – die den Wald und dessen Wege in weite Seenlandschaften verwandelt haben. Auf dem Weg lag teilweise noch dicker Altschnee, der aber so tief vom Wasser unterspült war, dass wir an der fotografierten Stelle umgekehrt sind.

Am Nachmittag war das Gras, welches sich nach dem Winter langsam aufrichtet, wieder mit nassem Schnee bedeckt. Aber das war nichts im Vergleich zu Lappland, wo ein Schneesturm zwanzig Zentimeter Neuschnee und Schneeverwehungen brachte. Anfang Mai!

II. Strandpromenade

Am Sonntag waren wir in Byske am Strand. Dort gibt es eine etwas größere Bucht mit Sandstrand, die jetzt auch fast nach Sommer aussehen könnte. Wenn nicht im Windschatten der kleinen Sandhaufen noch Schnee vom Samstag kleben würde. Sich nicht noch Eisschichten unter dem Sand verbergen würden. Und – die Wetterprognose versprach blauen Himmel – es nicht einige sehr nasse, windige Regenschauer gegeben hätte. Aber schön war es trotzdem und am Strand liegen finde ich eh total langweilig.

III. Wasserwandern

Gestern wollten wir nach Bjuröklubb, einer sehr schönen Halbinsel, die südlich von Bureå in die Ostsee ragt. Da Jans Wanderstiefel kaputt gegangen waren, hatten wir die Gummistiefel dabei, die ich ihm als Ersatz geliehen hatte. Zum Glück, wie sich noch herausstellen sollte.

Am Burberget, einer Anhöhe mit Skihang haben wir Zwischenhalt gemacht, denn dort hat man einen sehr schönen Blick auf die ganze Umgebung. Und dieses Mal hatte die Vorhersage mit dem blauen Himmel auch recht. Hier haben wir den Entschluss gefasst, hinunter ans Meer zu laufen. Am Wasser sind wir einen Weg, der zu den Sommerhäusern am Meer führt, weitergelaufen. Ich habe auf der Karte auf dem Handy entdeckt, dass es einen kleinen Weg zurück zum Skihang gibt, so dass wir einfach einen großen Bogen laufen können.

Kurz vor dem Abzweig haben wir den Weg verlassen und sind ein Stück über die glattgeschliffenen Felsen gelaufen. Ich mag diese Landschaft sehr, auch wenn ich dort nicht Baum sein möchte. Die Kiefern krallen sich in irgendwelchen Ritzen fest, wachsen dann mit ihren flachen Wurzeln auf dem nackten Stein weiter und so manche wird irgendwann vom Sturm umgeworfen.

Der Weg entpuppte sich eher als theoretisches Konstrukt. An manchen Stellen lag noch eine dicke Schneedecke, dort war es einfach. Aber an vielen Stellen war der Weg überflutet und manches Mal reichten selbst die hohen Gummistiefel kaum aus, um trockenen Fußes weiterzukommen, zumal der Boden unter den tiefen Pfützen an einigen Stellen weich und schlammig war. Aber nach zwei Kilometer Wasser waten und Schnee rutschen sind wir tatsächlich wieder zum Skihang zurückgekommen. Eine schöne, wenn auch etwas abenteuerliche Wanderung.


Trotz des Wintereinbruchs am Samstag ist die ganze Natur am Aufwachen. Schmetterlinge flattern durch die Luft, Ameisen und Käfer krabbeln den Weg entlang. Von der Querstraße sieht man Rehe im Wald und einen Schneehasen im Fellwechsel, der gemütlich grast. In den Zweigen hüpfen Vögel und das Spatzenpärchen vom letzten Jahr bezieht wieder seine Wohnung unter meinen Dachziegeln. Gefällt mir!

Olaf Vereinsmeier

Bis jetzt stand ich jedem Vereinsleben mehr als skeptisch gegenüber. Ich habe damit immer Kneipenhinterzimmer mit Wimpel, Satzungsstreitigkeiten und tiefstes Spießbürgertum verbunden. In einer Jazzinitiative, in der ich mal Mitglied war, wurden überraschend viele dieser Klischees bestätigt und ich habe mir damals vorgenommen, mich von jeder Gruppe, die ein e. V. im Namen trägt fernzuhalten.

Nun bin ich zwei Jahre in Schweden. Und seit kurzem aktives Mitglied in 2 (in Worten: zwei) Vereinen!

Letzten Monat wurde ich in den exklusiven Club „Mores“ aufgenommen, einem Diskussionsclub in Skellefteå, der 1948 gegründet wurde und der nie mehr als 24 Mitglieder hat. Ich musste ein Jahr lang warten, ehe ich eines Abends feierlich aufgenommen wurde. Jeden Monat trifft man sich, um erst gemeinsam Abend zu essen und dann zu einem bestimmten Thema zu diskutieren. Die Diskussion ist recht förmlich, denn wenn man etwas sagen möchte, so meldet man sich und wird dann auf die Rednerliste gesetzt. Für mich hat das den Vorteil, dass einer nach dem anderen spricht und ich daher praktisch alles verstehe, zumal sich alle bemühen, sorgfältig zu sprechen.

Gestern Abend war die Jahreshauptversammlung von „Föreningen för Mörkrets och Kylans Glada Vänner“, dem Verein der frohen Freunde von Dunkelheit und Kälte, in dem ich seit gestern Vorstandsmitglied bin. (Kein Kunststück, denn so viele sind wir zur Zeit nicht). Die formellen Punkte – auch in Schweden gibt es ein Vereinsrecht – wurden schnell abgehandelt und dann haben wir unsere Aktivitäten geplant. Und es ist nicht wenig, was wir uns vorgenommen haben: Neben einer weiteren Winterschwimmmeisterschaft im Februar 2013 wollen wir die Melankoliade ausrichten, eine Reihe von kulturellen Veranstaltungen, die mit Norden, Melancholie, Dunkelheit und Kälte zu tun haben. Jarkko meinte dazu einmal, dass wir keine „Stand-up comedy“ zeigen, sondern „Sit-down tragedy“.

Früher war mehr als jeder zweite Schwede Mitglied in einem Verein. Viele soziale Kontakte liefen über das Vereinsleben und die „Fika“-Szene in dem schönen Film „Wie im Himmel“ könnte überall so stattfinden. Seit längerer Zeit sinken allerdings die Mitgliederzahlen in vielen Vereinen rapide.


So manches Ich-Wandere-Nach-Schweden-Aus-Buch stellt die Schweden so dar, als ob sie persönliche Gespräche nur im engsten Familienkreis und mit einigen jahrhundertealten Kindergartenfreunden führen und Vereine bräuchten, um überhaupt soziale Kontakte, die über ein „Hej“ beim Einkaufen hinausgehen zu haben. Zum Glück stellt sich zumindest für mich die Realität völlig anders dar. Ich finde es genauso leicht wie in München, Kontakte zu bekommen, Freunde zu finden und Freundschaften zu pflegen. Ebenso wie in Deutschland werden hier verstärkt SMS, Mail und vor allem Facebook für Einladungen und zur Kommunikation benutzt, ohne jedoch Treffen im wirklichen Leben zu ersetzen. Und so sind die Vereine wohl nur noch ihrer Aktivitäten wegen wichtig und nicht so sehr der allgemeinen Sozialkontakte wegen.

Valborgsmässoafton

Gestern habe ich den Valborgsmässoafton – die schwedische Version der Walpurgisnacht – mit einigen Freunden in Kusfors im Café Ångloket verbracht.

Ich wusste, dass überall im Land große Feuer angezündet werden. Ich wusste aber nicht, wie existentiell es ist, große Stückchen Falukorv – eine schwedische Wurst – aufzuspießen und über dem Feuer zu grillen. Das Geschmackserlebnis hält sich in Grenzen, aber am Feuer sitzen und irgendwas hineinhalten macht ja immer Spaß.

Nichts mit Valborg zu tun hingegen hatte die Tipspromenad. An verschiedenen Bäumen kleben Zettel mit einer Frage und drei Antwortmöglichkeiten. Die richtige Antwort muss man auf seinem „Kontrollkupong“ ankreuzen. Ich wusste fast keine Frage, da mir dazu mehrere Jahrzehnte schwedischer Fernsehkonsum fehlten und ich habe mich an gewisse Klassenarbeiten zurückerinnert, als ich wild ratend 1, X oder 2 angekreuzt habe. (Warum das nicht 1–2–3 oder A–B–C, sondern 1–X–2 ist, weiß ich auch nicht).

Um halb elf, als es schon recht dunkel war, gab es dann ein richtiges professionelles Feuerwerk. Danach leerte sich das Café recht schnell und ich habe noch ein bisschen mit aufgeräumt, ehe wir den Abend in kleiner Runde bei Lasse und Martine fortgesetzt haben.

Zu Wasser und zu Lande

Während München heute mit Temperaturen von über 30 °C einen neuen Temperaturrekord für April aufgestellt hat, bin ich heute zwischen Eisschollen Kajak gefahren. Das heißt nicht, dass es hier wirklich kalt war, wir hatten heute mittag auch immerhin etwa 15 °C, aber der Wind hat – woher auch immer – wieder Eis in die Bucht geblasen.

Ich war ziemlich früh wach – Sonnenaufgang war ja schon um zehn nach vier – und war neugierig, ob man mit dem Kajak durch die Eisschollen zum offenen Wasser paddeln kann. Es ging, hat aber einige Zeit beansprucht. Da auch die geschützt liegenden kleinen freien Flächen zwischen den dicken Schollen einige Millimeter dick zugefroren waren, knirschte das Boot mit jedem Paddelschlag. Das neue Eis war immerhin dick genug, um das Paddel darauf abzulegen, aber leicht mit dem Kajak zu brechen. An manchen Stellen war es schwieriger, zwischen dem Eis durchzukommen. Manchmal half einfach Anlauf, um das Boot zwischen zwei Schollen zu bugsieren, manchmal habe ich mit den Händen kleinere Schollen weggedrückt oder mich am Eis entlang gehangelt. Nach einiger Zeit war ich dann tatsächlich auf dem offenen Wasser, aber schon so ausgepowert (Hallo Kondition, wo bist Du?), dass ich nur eine kleine Runde gedreht habe. Der Rückweg war einfacher, denn meine kleine Fahrtrinne war noch frei.

Ich hatte ohnehin meinen wasserdichten Anzug an, also habe ich der Neugier, ob man auch zu Fuß laufen kann nachgegeben. Ich musste ein paar Meter durch knietiefes Wasser waten, dann konnte ich auf das Eis steigen. Die großen Stücke halten einen locker und wackeln keinen Millimeter, wenn man auf ihnen läuft. Die kleinen Schollen hingegen sinken unter die Wasseroberfläche und es ist schwer, das Gleichgewicht zu halten. Schnell war allerdings der kurze Weg über das Eis zu Ende und ich bin zurückgelaufen. Die eine Eiszunge, die mich auf dem Hinweg getragen hat, ist allerdings auf dem Rückweg abgebrochen und ich stand im Wasser, welches dort allerdings nur hüfttief ist.

Nach einem warmen, sonnigen Tag hat sich der Himmel jetzt am Nachmittag zugezogen und es pladdert. Ich finde das allerdings schön, denn erstens muss ich heute nicht mehr raus und zweitens kann man wirklich zusehen, wie der Pladderregen den Schnee wegfrisst. Fast die Hälfte des Gartens hinterm Haus ist schon schneefrei und da lag vorgestern noch einiges.

Frühlingstag

Ist es wirklich erst eine Woche her, dass zwanzig Zentimeter Neuschnee gefallen sind und hier alles winterlich tief verschneit war? Der kleine Hund beim Gassi gehen kaum über den Schnee schauen konnte? Ich beim Fotografieren aufpassen musste, dass mein Objektiv nicht zuschneit?

Kaum zu glauben! Denn heute war es sonnig und mit 13 °C wirklich überraschend warm. Ich habe die ersten Blumen, die ersten Schmetterlinge, die ersten Menschen mit kurzen Hosen gesehen. Und viele saßen draußen und genossen Licht und Wärme. Auch wir haben nach dem Mittagessen einen kleinen Umweg gemacht und sind ein kleines Stück am Fluss entlang gelaufen.

Die meisten von uns haben heute um halb vier den Arbeitstag beendet, zu groß war die Verlockung, das schöne, warme Frühlingswetter zu geniessen. Ich habe mir zu Hause das Fahrrad geschnappt und bin ein bisschen herumgefahren. Zur Insel Storgrundet kann man jetzt herüber rudern und das restliche Eis hat sich vom Ufer gelöst und treibt nach Osten. In der Sonne war es so warm, dass ich die meiste Zeit im T-Shirt gefahren bin. Im Schatten merkte man allerdings, dass es gegen Abend wieder kühler wurde.

Es erstaunt mich jedes Mal wieder, wie schnell die Jahreszeiten hier wechseln können. Und ich freue mich, dass der Frühling da ist, selbst wenn es morgen wieder grau und kälter werden soll.

Zwei Jahre Schweden – Jahr II

Heute lebe ich seit zwei Jahren in Schweden. Morgen beginnt mein drittes Jahr und da freue ich mich drauf!

Gestern habe ich sechzehn Schwarzweißfotos vom ersten Jahr online gestellt – von jedem Monat mindestens eins. Heute wollte ich das gleiche mit dem zweiten Jahr machen, aber ach, die meisten schönen Fotos hatte ich schon vorher hier im Blog veröffentlicht. Also gibt es heute nur zwölf Fotos und nicht von jedem Monat eins.


Na gut, ein Foto habe ich noch. Die Nummer dreizehn passt ganz gut, denn als ich vorletzte Woche bei starkem Tauwetter Fotos gemacht habe, da war der Schlamm an der einen Stelle neben den wegtauenden Schneehaufen doch wesentlich tiefer als erwartet und ich durfte den Rest des Spaziergangs mit nassen Füßen machen. Und das ganze für ein Fotomotiv, welches dann doch nichts taugte. Wie gut, dass ich nicht nur eine Waschmaschine, sondern auch Stiefeltrockner habe.

Das letzte Mal Schnee?

Zum dritten Mal in Folge kam ordentlich Schnee vom Himmel. Den ganzen Tag, die ganze Nacht. Davon haben Lasse, den ich gestern in Kusfors besucht habe, und ich uns aber nicht abhalten lassen, draußen zu grillen.

In Kusfors liegt noch mehr Schnee als bei uns. Bis über die Knie brach ich teilweise durch die verharschte Zwischenschicht, als ich heute morgen vor dem Frühstück eine Runde im Wald machte.

Jetzt hoffe ich, dass der Schnee bald wegschmilzt und ich bald Frühlingsartikel schreiben kann. Mit Frühlingsfotos. Das sieht aber gut aus, denn die Prognosen versprechen wärmere Temperaturen für die nächste Woche.

Kleine Milchmädchenrechnung für Winter- und Schneefans: Wir hatten drei Mal Schneefall: 15cm, 20cm, 10cm. Macht zusammen 45cm. Plus vielleicht 5 cm, die nicht liegengeblieben sind: 50cm. Nassschnee hat etwa die dreifache Dichte von Pulverschnee. Das wäre dann 150cm. Plus 10cm Altschnee von vorher. Wäre also alles als Pulverschnee heruntergekommen und liegengeblieben, würde ich jetzt im Garten bis zur Nase im Schnee stehen.